Frage der Woche: Das Autohaus als Postfiliale?

27.06.2008 03:10 Uhr
Die Post privatisiert ihre Filialen. Ein Geschäftsfeld für den Autohandel?
© Foto: ddp / Clemens Bilan

Die Post will viele Filialen privatisieren. Wäre das ein neues Geschäftsfeld für Autohäuser? In der abgelaufenen Woche fragte AUTOHAUS Online seine Leser nach ihrer Meinung. Über 660 User gaben ihre Stimme ab.

Die Post will viele Filialen privatisieren. Wäre das ein neues Geschäftsfeld für Autohäuser? In der letzten Woche fragte AUTOHAUS Online seine Leser nach ihrer Meinung: Was halten Sie von der Idee, im Showroom Ihres Autohauses eine Postfiliale zu eröffnen? Die Händler sind geteilter Meinung. Mehr als die Hälfte (54,3 Prozent) der Teilnehmer waren gegen Postschalter im Autohaus. Sie waren der Meinung, dies störe bloß die Autopräsentation. Immerhin 42,4 Prozent ihrer Kollegen sahen das anders. Fast jeder zweite Händler, der an unserer Umfrage teilnahm, fand, es sei eine hervorragende Idee und eine gute Möglichkeit, mehr Kunden und Umsatz ins Autohaus zu holen. 3,3 Prozent hatten keine Meinung. Insgesamt gaben über 665 Besucher ihre Stimme ab. Wenn Sie mit den Lesern von AUTOHAUS Online diskutieren wollen, ob ein Postschalter im Autohaus ein richtiger Ansatz ist, dann schicken Sie uns doch einfach einen Kommentar. Sie finden die Funktion dazu unter diesem Artikel. (tk)

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KOMMENTARE

Alexander Kl.

27.06.2008 - 19:34 Uhr

In Aurich (Ostfriesland) gibt es das doch schon ! Und zwar bei Renault. gruß


Eberhard Huxholl

28.06.2008 - 01:01 Uhr

Wer hier für die Postfiliale im Autohaus gestimmt hat,kann meines Erachtens nach einfach nicht nachgedacht haben; diverse Beispiele von Einkaufsmärkten(hier bei uns z.B. Rewe,Markant,Toom etc.) haben diese ach so umsatzsteigernde(an sich schon ein Begriff,bei dem es einen Kaufmann schüttelt-denn:vergiß´den Umsatz-mach GEWINN!)Maßnahme inzwischen ad acta gelegt-und daß wohl kaum, weil sie nicht mehr wissen,wo sie das Geld stapeln sollen-. Das finanzielle Risiko jubelt die DPAG den Filialisten unter;die Kunden,bei denen Briefe,Päckchen und Pakete nicht angekommen sind, fokussieren das auf die Filiale(zu blöd,´nen Brief zu befördern und hier soll ich ein Auto kaufen??),dann kommt die geile Postbank noch dazu(5 € bitte an meinen Enkel in Timbuktu überweisen,10€ an den Neffen in Neudeutschsüdwestozeanien, und fünfzehn-ach nein, warten Sie junger Mann-nur dreifuffzich an meine Nichte in Wales,denn Sie hat meinen letzten Geburtstag vergessen). NA SUPER! Wer sich diesen -Entschuldigung- Scheiß antun will,egal ob als Verkäufer oder oberschlauer Geschäftsführer/Inhaber, der kann sich dann ja Samstags vor Weihnachten da mal hinstellen und den Job machen! Wird mit absoluter Sicherheit mal wieder ein Bombenzusatzgeschäft für das Autohaus. Gottseidank ist mein Chef intelligent,er kann zwischen einem Zusatzgeschäft und einem zusetzen bei einem Geschäft unterscheiden - und ich brauche mir keine Sorgen um meinen Arbeitsplatz und eine pünktliche Gehaltszahlung machen! Allen, die jetzt laut aufschreien, kann ich nur zurufen:machen,machen,machen ! ->Schuster,bleib bei deinen Leisten!


H.- Dieter Oehlke

28.06.2008 - 07:02 Uhr

Langfristige Kontakte sind das Wichtigste um auch an den gleichen Kunden,dass "gleiche Produkt" zu verkaufen. Es gibt aber schon ein Opel Serviceunternehmen im Raum Flensburg, wo ein Poststandort, eine Bäckerei und eine Tankstelle ein "Ganzes" bilden. Der Kundenkontakt kommt so dreidimensonal zustande. Für die Postkunden ausserdem ein kundengünstiger Servicezeitraum. So nicht wie in Bremen von 9:00 - 13:00 & 15:00- 18:00 Uhr!!! Bin gespannt ob mehr diese Chance nutzen. Man sollte aber einen Post Mitarbeiter mitübernehmen, ansonsten Probleme bei der Einarbeitung. D.Oe.HB


Alexander Köhler

30.06.2008 - 14:40 Uhr

Da fragt man sich doch ernsthaft, wie es sein kann, das sich Geschäftsführer/Inhaber eines Autohauses auf einen derartigen Deal einlassen. Denn scheinbar tun sie das ja, jedenfalls teilweise... Fläche, im oder am AH kostet Geld wenn sie falsch genutzt wird, direkt oder indirekt - diese dann mit der negativverknüpften Post zu belegen ist da geradezu lachhaft. Abgesehen von den schlechtgelaunten Kunden (zu Recht oder Unrecht gegenüber den Postbeamten, der Post), die man sich damit ins AH und dessen Aura einlädt, geht auch ein gewaltiger Batzen Image verloren, den das ein AH bieten sollte, wenn Produkte jenseits der 10.000,- Euro angeboten werden


Thomas Thies

01.07.2008 - 07:54 Uhr

Seit dem 01.06.2005 haben wir in unserer Ausstellung einen bestimmten Bereich von ca. 18qm mit Schränken, Regalen und Stellwänden abgetrennt und somit eine separate Räunlichkeit für die Postagentur geschaffen. Es sind für diesen Bereich auch zwei separate Mitarbeiter eingestellt um den Geschäftsbetrieb des Autohauses nicht zu belasten. Außerdem ist dadurch auch eine bessere Betreunung der Postkunden gewährleistet. Die mal eben eine Postagentur nebenbei betreiben funktioniert nicht. Wenn man an die Stoßzeiten vor den Abholzeiten der Paket und Briefabholungen denkt oder natürlich die Weihnachtszeit usw.. Dazu ist natürlich aber auch immer die Größe des Ortes und die Frequentierung der Postkunden zu berücksichtigen. Ich könnte hier noch einiges zum besten bringen aber das wird dann doch zu viel. Erkenntnis aber. Man kann damit keinen vernünftigen Ertrag erwirtschaften. Es schauen dann doch die einen oder anderen in den Betrieb und dadurch ist schon das eine oder andere Geschäft im Autohaus getätigt worden. MfG aus Stuvenborn T. Thies


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