Chrysler hat auf seiner Suche nach einem Fusionspartner die Gespräche mit den verschwisterten Herstellern Renault und Nissan einem Zeitungsbericht zufolge beendet. Chrysler wolle sich nun ganz auf die Verhandlungen mit dem Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) konzentrieren, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. GM, der größte US-Hersteller, und Chrysler, die Nummer drei, schreiben beide Milliardenverluste. Deshalb streben die Unternehmen früheren Berichten zufolge einen raschen Zusammenschluss an. Allerdings scheiterten sie bisher mit ihren Bemühungen um milliardenschwere Staatshilfen für die Fusion. Besonders GM kämpft mit Kapitalproblemen und dementierte mehrfach Insolvenzgerüchte. (dpa)
Fusion: Chrysler stoppt Gespräche mit Renault-Nissan
Der verlustreiche US-Autobauer will sich einem Zeitungsbericht zufolge nun vollständig auf die Verhandlungen mit dem Opel-Mutterkonzern General Motors konzentrieren.