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Genfer Autosalon: Renault erweitert Elektroauto-Range

Der elektrische Renault Zoe kann ab sofort bestellt werden und rollt zum Jahresende in den Handel.
© Foto: Renault

Der elektrische Zoe kann ab sofort reserviert werden und rollt zum Jahresende zum Händler. Die Preise beginnen bei 20.600 Euro. Typisch Renault: Die Lithium-Ionen-Batterie kostet extra.


Datum:
13.03.2012
2 Kommentare

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Renault hat auf dem Genfer Autosalon (noch bis 18. März) die Serienversion des Zoe vorgestellt. Das Elektroauto im Clio-Format kann ab sofort bestellt werden und rollt zum Jahresende in den Handel, wie der französische Hersteller anlässlich der Messepremiere mitteilte. Die Preise beginnen in Deutschland bei 20.600 Euro. Die 22 kWh große Lithium-Ionen-Batterie kostet mindestens 79 Euro pro Monat extra.

Der Elektromotor des gefälligen Fünftürers mobilisiert 65 kW / 88 PS, die Reichweite bei voller Batterie liegt bei maximal 210 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 135 km/h erreicht. Um beim Laden der Zellen die Standzeit zu verkürzen, bekommt der Zoe ein "Chamäleon" genanntes Schnellladesystem. Mit 400 Volt soll eine Ladung innerhalb von 30 Minuten ermöglichen. An der Standardleitung (230 Volt) dauert der Vorgang laut Hersteller neun Stunden.

Die Basisversion des Zoe bietet unter anderem das neue Online-System "Multimedia Renault R-Link" inklusive Sieben-Zoll-Touchscreen und Navigationsfunktion. Es lässt sich wahlweise über den Monitor, die Lenkradfernbedienung oder per Spracherkennung steuern. Das System gibt Auskunft über den Energieverbrauch und den Energiefluss. Außerdem lassen sich damit Art und Zeitpunkt der Ladung programmieren. Mit an Bord sind ebenfalls eine Wärmepumpe zur energieeffizienten Klimatisierung sowie rollwiderstandsarme Michelin-Reifen.

Mit Wohlfühlfaktor

Mehr Komfort versprechen die Ausstattungsversionen "Zen" und "Intens" (ab 22.400 Euro). Sie verfügen über interaktive und digitale Services sowie ein erweitertes Multimediasystem. Bei erstgenannter Variante kommt zudem ein Ionisator zur Luftreinigung zum Einsatz. Dabei reagiert ein Sensor auf schlechte Luft und schließt automatisch die Lufteinlässe. Ein Duftspender soll wahlweise entspannend oder anregend wirken.

Anders als die Elektrovarianten von Kangoo und Fluence ist der Zoe kein umgerüstetes Benziner-Modell. Das gab den Renault-Designern neue Freiheitsgrade bei der Gestaltung. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: Die dynamische Front ziert eine V-förmige Spange und das große Marken-Logo. Die Seitenansicht wird von zwei Linien geprägt, die von den Scheinwerfern und den rautenförmigen Rückleuchten ausgehen. Die hohe Schulterlinie und die relativ kleinen Scheiben sind der Tatsache geschuldet, dass E-Autos wegen der stromintensiven Klimatisierung möglichst wenig Fensterfläche haben sollten. (rp)


Renault Zoe

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KOMMENTARE


Dieter Buschhorn

14.03.2012 - 09:16 Uhr

Leider auch im Bericht kein Wort über den Ablauf der Batteriemiete, über die auch anscheinend die Händlerschaft noch nicht informiert ist.Ich kaufe ein Fahrzeug ohne Batterie die ich nur mieten und nach meinen Informationen nie kaufen kann.In bestimmten Abständen muss die Miete/Mietvertrag erneuert werden. Wenn das Fahrzeug verkauft wird soll der Mietvertrag auf den neuen Besitzer übergehen?. Bei einer Nutzungsdauer von 8 Jahren kommen hier also mindestens 8.000,00 € an Mietkosten zusammen.Sehr geschickt von Renault aber ob die Kunden das Konzept mittragen. Im Ernstfall bei einer nicht Verlängerung des Mietvertrages habe ich also ein Fahrzeug ohne Batterie/Antrieb.


M. Kowalczyk

14.03.2012 - 13:44 Uhr

Das Prinzip der Batteriemiete finde ich viel fairer, als wenn ich die Batterie direkt kaufen muss. Was mache ich denn, wenn die Batterie, ähnlich wie bei Handys, nach ein paar Jahren den Geist aufgibt. Viel Spass wenn die dann gekauft ist. Da ist mir die Miete einer Batterie und damit jemand der mir auch noch nach 8 Jahren die Funktion garantieren muss, sehr viele lieber.


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