Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Andreas Scheuer (CSU), hat Fahrzeughistorien als Chance für mehr Verbraucherschutz und Verkehrssicherheit begrüßt. "Gerade im Hinblick auf technische Mängel bei Gebrauchtwagen ist es wichtig, Transparenz herzustellen", betonte Scheuer am Mittwoch auf einer Veranstaltung des Fahrzeughistorien-Anbieters Carfax Europe in Berlin. GW-Händler könnten die durch die Dokumentationen gewonnene Transparenz im Sinne eines Qualitätssiegels nutzen. Der Bundestagsabgeordnete kündigte an, den Carfax-Ansatz pro-aktiv zu begleiten, sollten das Thema Datenschutz zufriedenstellend gelöst und alle offenen Fragen geklärt werden. Die nächsten Schritte seien bereits geplant. Private Initiativen wie die von Carfax trügen in Ergänzung zu staatlichen Maßnahmen wesentlich zu einer Steigerung von Verkehrssicherheit und Verbraucherschutz in Europa bei, so Scheuer weiter. Die Carfax-Fahrzeughistorien bieten laut Geschäftsführer Christian Schmitz Informationen wie zum Beispiel den tatsächlichen Kilometerstand, die Anzahl der Vorbesitzer und bisherige Unfälle und Schäden eines Wagens. "Sie werden dem zunehmend multinationalen und onlinebasierten Handel mit Gebrauchtfahrzeugen in Europa gerecht", sagte Schmitz. Beim "Parlamentarischen Abend der Verkehrssicherheit" diskutierte das Unternehmen mit Autoexperten u.a. aus Politik, Wirtschaft, Sachverständigeninstitutionen und Verbandswesen. (rp)
GW-Handel: Abgeordneter sieht Fahrzeughistorien als Chance
Für den CSU-Politiker Andreas Scheuer ist Transparenz im Hinblick auf Mängel bei Gebrauchtwagen von großer Bedeutung. Er begrüßte den Ansatz von Carfax als Beitrag für mehr Verbraucherschutz und Verkehrssicherheit.
Heinz Kretschmer