Händlerzufriedenheit: Talfahrt beschleunigt sich

22.08.2008 11:31 Uhr
Im Gegensatz zum NW-Geschäft hat sich die Stimmung im Gebrauchtwagenbereich im Juli leicht erholt.
© Foto: GW-trends

Das Fahrzeuggeschäft verhagelt den deutschen Autohändlern zusehends die Laune. Laut AUTOHAUS pulsSchlag waren die Betriebe im Juli vor allem vom Neuwagenvertrieb wenig angetan. Im GW-Bereich entspannten sich die Mienen leicht.

Die Stimmung im deutschen Autohandel ist im vergangenen Vierteljahr kontinuierlich gesunken. Wie aus der aktuellen Händlerbefragung AUTOHAUS pulsSchlag hervorgeht, hat die Zufriedenheit mit dem Neuwagen- und Gebrauchtwagenverkauf fast das Niveau des "Mehrwertsteuerlochs" vom Frühjahr 2007 erreicht. Momentan liegt der AUTOHAUS Handelsindex bei 37 Punkten – das ist ein Abschlag von fünf Punkten gegenüber dem Juni. Die Gründe dafür sind evident: Die Spritpreisexplosion, die Verunsicherung durch eine verfehlte Politik und die Ängste der Käufer haben zu einer deutlichen Zurückhaltung geführt. Die teilnehmenden pulsSchlag-Händler stellten im Juli vor allem dem Neuwagenvertrieb schlechte Noten aus. Laut Untersuchung waren im vergangenen Monat 70 Prozent der befragten Autohändler damit weniger zufrieden bzw. unzufrieden. Im Monat davor wiesen "nur" 61 Prozent eine negative Bilanz aus. Der Anteil von 29 Prozent an sehr zufriedenen und zufriedenen Stimmen entspricht dem niedrigsten Stand seit Juli 2007. Im Gegensatz dazu hat sich die Stimmung im Gebrauchtwagenbereich wieder etwas erholt. 41 Prozent der Händler zeigten sich im Juli mit ihren GW-Verkäufen zufrieden oder gar sehr zufrieden. Das sind exakt so viele wie vor einem Jahr und drei Prozent mehr als im Vormonat Juni. (rp) Weitere Infos: http://www.autohaus.de/pulsschlag Der aktuelle AUTOHAUS Handelsindex ist als Grafik unten in der Downloadbox abrufbar.

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KOMMENTARE

F.Fehling

12.12.2008 - 10:54 Uhr

Das Gebrauchtwagengeschäft wird in den nächsten Jahren besser laufen,als das Neuwagengeschäft. Der Absatz im Gebrauchtwagenbereich ist momentan nur mit Fahrzeugen die mit Benzinmotoren ausgestattet sind zu erzielen,leider nicht mit den Dieselmotoren,diese Fahrzeuge werden in den kommenden Monaten kaum einen Käufer finden,weil hier nach meiner Meinung die Regierung versagt hat ( Plaketten grün,gelb und rot ) und die Preisspanne zwischen Benzin und Diesel viel zu gering ist. Die größte Problematik in unserer KFZ-Branche ist,das kaum noch Autos in den Export gehen,weil viele Händler aus den osteuropäischen Staaten die Fahrzeuge in Holland,England,Belgien,Frankreich kaufen und nicht mehr in Deutschland


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