Der Baden-Württembergische Handwerkstag hat bei der Schaffung von Ein-Euro-Jobs im Zuge der Hartz IV-Reform höchste Sorgfalt angemahnt. Die Gefahr sei groß, dass es letztlich nicht mehr darum gehe, die Arbeitsmarktfähigkeit Arbeitsloser zu fördern, sondern Kostensparprogramme bei den Trägern der neuen Jobs zu unterstützen, sagte Landeshandwerkspräsident Klaus Hackert. Daher fordere der Handwerkstag seine Mitgliedsorganisationen, insbesondere die Kammern, auf, mit den örtlich zuständigen Arbeitsagenturen und den für die Hartz IV-Umsetzung eingerichteten Arbeitsgemeinschaften Vereinbarungen darüber zu treffen, wie diese Gefahr gebannt werden kann. Zudem sollte in jedem Arbeitsamtsbezirk ein Ausschuss mit Vertretern von Wirtschaft und Gewerkschaft darüber wachen, dass durch die Billigjobs keine legalen Arbeitsplätze verdrängt werden. (ng)
Handwerk sieht Gefahr durch Ein-Euro-Jobs
"Billigjobs dürfen keine gesunden Vollarbeitsplätze gefährden"