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Honda-Chef Schnatz: "Wir brauchen 38.000 Einheiten in 2010"

Honda Deutschland-Chef Günter Schnatz und Vertriebschef Christoph Stadler
© Foto: Honda

Honda stimmt in dieser Woche seine Händler auf die Jahresplanung 2010 ein. Oberstes Ziel: Das Netz erhalten. Das kommende Jahr will der Hersteller nutzen, um die Vertriebspartner weiter zu qualifizieren.


Datum:
14.12.2009
Autor:
<br>Von Doris Plate
1 Kommentare

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Honda Deutschland will in dieser Woche in der neu eröffneten Akademie in Erlensee seine Händler auf das nächste Jahr einschwören. "Unser Plan für 2010 sind 38.000 Einheiten", verriet Geschäftsführer Günter Schnatz vorab im Gespräch mit AUTOHAUS Online. Diese Zahl nehme Rücksicht auf den voraussichtlich zurückgehenden Markt im nächsten Jahr. Weniger sollte es aber nicht werden, denn die Händler brauchen auch den Umsatz. "Es ist wichtig für uns, dass unsere Händler profitabel sind", begründete Schnatz das Ziel, das sich in Gesprächen mit dem Netz ergeben habe. Dabei richte Honda seinen Fokus weiterhin auf den Privatmarkt und werde nicht in das Geschäft mit großen Flotten einsteigen. "Wir setzen weniger auf Volumen als auf qualitativ gute Geschäfte", so der Deutschland-Chef. "Im sinkenden Markt ist es die oberste Pflicht das Netz zu erhalten." In diesem Jahr werden voraussichtlich rund 45.000 Honda-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. Die 270 Händler der Marke erwirtschafteten mit Verkauf und Service an 368 Point of Sales eine durchschnittliche Rendite von 1,8 Prozent. "Das ist in der jetzigen Situation ein gutes Ergebnis", sagte Vertriebschef Christoph Stadler. Pleiten gab es im Honda-Netz nur wenige – und auch für 2010 erwarten die Verantwortlichen keine "signifikanten Ausfälle". Andererseits gebe es derzeit noch etwa 70 Open Points, vor allem in ländlichen Gebieten. Händlernetz weiter qualifizieren Das kommende Jahr will der japanische Hersteller nutzen, um sein Händlernetz weiter zu qualifizieren. Vor allem im Gebrauchtwagenbereich und im Service sehen Schnatz und Stadler Handlungsbedarf. "Die 80 Händler, die derzeit am neuen Gebrauchtwagen-Programm 'Quality Plus' teilnehmen, haben ein Prozent mehr Bruttoertrag", sagte Stadler. Der Außendienst und die Betriebsberater würden den Partnern aber bei allen Fragen, auf Wunsch auch bei Bankgesprächen, zur Seite stehen.

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KOMMENTARE


icke

21.11.2015 - 16:17 Uhr

Rückblick........................ Erst hat Schnatz Stadler gefeuert und dann ging es nur noch Berg ab. Heute schafft Honda kaum noch 22000 Einheiten im Jahr.Das sind Manager ganz toll.Was die Mitarbeiter darüber denken kann man heute auf Kununu.com unter Honda Deutschland nach lesen.Was ist denn mit den Händlern die angeblich den Umsatz brauchen.Wäre das ein Western hätte er Titel: Leichen pflasterten seinen Weg.


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