Für mehr als jeden vierten deutschen Markenhändler genießt das Thema "Unternehmensnachfolge" keine Priorität. Das geht aus der aktuellen Händlerbefragung AUTOHAUS pulsSchlag hervor. Zwar werden bei 39 Prozent Tochter oder Sohn den Familienbetrieb weiterführen. Aber fast ebenso viele Befragte verfügen über keinen Erben. Dass die Nachfolge noch nicht feststeht, begründen 39 Prozent mit dem eigenen Alter. Das sind bedenkliche Zahlen, zumal knapp die Hälfte der Autohaus-Besitzer in den kommenden zehn Jahren einen Nachfolger finden muss. Über die Hälfte der Unternehmer hat noch kein Testament verfasst, lautet ein weiteres Befragungsergebnis. Zudem sind 27 Prozent nicht über die zivilrechtlichen und steuerlichen Auswirkungen im Falle des Todes informiert. Positiv: Jeder zweite Händler hat sich bereits – in der Regel von seinem Steuerberater – über die unterschiedlichen Nachfolgermodalitäten aufklären lassen. Über 80 Prozent der pulsSchlag-Teilnehmer sind mit der dabei gefundenen Regelung zufrieden oder sehr zufrieden. (AH) Mehr Infos zum AUTOHAUS pulsSchlag finden Sie hier: http://www.autohaus.de/pulsschlag
Jeder vierte Händler schiebt Betriebsnachfolge auf die lange Bank
pulsSchlag-Befragung: 39 Prozent begründen fehlende Regelung mit dem eigenen Alter