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Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg: Weichenstellungen im Südwesten

Geht in eine dritte Amtszeit: Harry Brambach
© Foto: Doris Plate/AUTOHAUS

Das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg verpasst sich eine neue Struktur. Die Delegiertenversammlung weicht einem Gremium der Obermeister. An der Verbandsspitze bleibt ein alter Bekannter.


Datum:
29.04.2014
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Harry Brambach bleibt Präsident des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg. Die Delegiertenversammlung bestätigte den 69-Jährigen am Dienstag "mit nur einer Gegenstimme" im Amt, wie der Verband in Heilbronn mitteilte. Brambach steht damit für weitere drei Jahre an der Spitze des drittgrößten Kfz-Landesverbands Deutschlands mit rund 4.350 Mitgliedsbetrieben und 54.500 Beschäftigten.

Die Zahl der Ausbildenden von aktuell rund 9.100 zu halten, sei eine der wesentlichen Aufgaben der kommenden Jahre, erklärte Brambach. Die Versammlung fasste deshalb den Beschluss, die Streikkasse aufzulösen und die darin enthaltenen 1,7 Millionen Euro für Maßnahmen rund um Ausbildungswerbung und -förderung einzusetzen. Das Geld solle über die 26 Innungen in die entsprechenden Aktionen fließen, hieß es.

Die Wiederwahl Brambachs und die Nachwuchsförderung waren nicht die einzigen Weichenstellungen: In einem zweiten Schritt löste sich die Delegiertenversammlung selbst auf und machte den Weg für eine neue Verbandsstruktur frei. Die Reform soll laut Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß eine "effektivere Arbeit ermöglichen". Nach seinen Angaben wird die Delegiertenversammlung durch ein Gremium abgelöst, das aus den Obermeistern gebildet wird. Deren Stimmgewicht richtet sich nach der Zahl der Innungsmitglieder. Die Feinarbeit soll in neuen Ausschüssen geleistet werden.

Grundsätzlich sei die Lage des Kraftfahrzeuggewerbes nicht schlecht, betonte Brambach mit Blick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. "Auch das Werkstattgeschäft zieht an." Den deutschen Neuzulassungsmarkt sieht der Branchenvertreter stabil bei drei Millionen Einheiten jährlich.

"Bedeutung des Verbandes wächst"

Zugleich warnte Brambach vor neuen Wettbewerbern in Verkauf und Service. "Damit wächst die Bedeutung des Verbands. Wir wollen unsere Lobbyarbeit und unsere politische Vertretung für unser Gewerbe verstärken." Dazu rechne er nicht nur den Kontakt mit den Ministerien, sondern auch die Auseinandersetzung mit dem ADAC vor dem Hintergrund der aktuellen Werkstattpläne. (rp)

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