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Kurz gemeldet: Branchensplitter

Im Zuge des Übernahmeangebots von VW hat die Bafin den Durchschnittspreis für die MAN-Papiere auf 87,23 Euro für die Stämme und 59,90 Euro für die Vorzüge festgelegt.
© Foto: image/imagebroker

VW: Durchschnittspreis für MAN-Papiere festgelegt / Niedersachsen im Elektro-Ranking vorn / Voss und Graue Generalbau hat Insolvenz angemeldet / Conti eröffnet erstes Reifenwerk in China


Datum:
18.05.2011
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Im Zuge des Übernahmeangebots von Volkswagen für MAN hat die Bafin den Durchschnittspreis für die Papiere der Münchner festgelegt. Dieser liege bei 87,23 Euro für die MAN-Stämme und 59,90 Euro für die Vorzüge, teilte VW am Dienstag mit. Für die Stammaktien hatten die Wolfsburger bereits einen Preis von 95 Euro in Aussicht gestellt. Der gewichtete durchschnittliche inländische Börsenkurs stellt bei einem Pflichtangebot grundsätzlich die Untergrenze des anzubietenden Kaufpreises dar. Dieser kann unter bestimmten Umständen aber auch höher liegen.


Niedersachsen ist mit einem Anteil von knapp 31 Prozent im Ranking der Elektro-Mobilität bundesweiter Spitzenreiter. Darauf wies der Landesverbandes Niedersachsen-Bremen im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe nun hin. Den aktuellen Länderzahlen zufolge seien in Niedersachsen im April 30.462 (Vorjahr: 26.749) neue Pkw zugelassen worden, darunter 84 Elektro-Pkw. Insgesamt gab es damit in den ersten vier Monaten des Autojahres 112.560 (Vorjahr: 95.784) Pkw-Neuzulassungen, davon 122 Elektro-Pkw.


Die Voss und Graue Generalbau GmbH aus Lette hat Insolvenz angemeldet. Das geht aus den Insolvenzbekanntmachungen des Amtsgerichts Münster hervor. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Michael Möning aus Münster bestellt. Geschäftsführer Günter Voss (69) erklärte gegenüber den "Westfälischen Nachrichten", dass er den Betrieb "aus Altersgründen" sowieso zum 30. September schließen wollte. Als Grund für die Finanzprobleme nannte Voss, dass mehrere Kunden die Zahlungen eingestellt hätten. Bauprojekte seien nicht betroffen. Bis auf zwei Mitarbeiter hätten alle eine neue Stelle bekommen, berichtet die Zeitung weiter.


Im Zuge seines weltweiten Ausbaus der Reifenproduktion hat der Autozulieferer Continental am Mittwoch sein erstes Reifenwerk in China eröffnet. Mit der neuen Fabrik in Hefei will Conti seine Position auf dem Boom-Markt China stärken. Das Werk hat eine Produktionskapazität von jährlich vier Millionen Pkw-Reifen, wie Conti mitteilte. Das Unternehmen investierte mehr als 185 Millionen Euro in das neue Werk. Die in Hefei gefertigten Reifen sollen auf dem chinesischen und asiatischen Markt verkauft werden. Angesichts der guten Geschäftslage bei Reifen steckt Conti große Summen in den Ausbau seiner ausländischen Werke. So hatte der Konzern vor kurzem angekündigt, allein 224 Millionen Dollar (rund 158 Millionen Euro) in den US-Standort Mount Vernon fließen zu lassen. Neue Werke sind auch in Russland und Brasilien geplant. (dpa/se)

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