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Mazda-Handel: Erträge weiter auf hohem Niveau

Neuwagengeschäft und Modellmix sorgen für steigende Renditen im Mazda-Handel.
© Foto: Mazda

Die Mazda-Händler profitierten auch zu Jahresbeginn von einem starken Neuwagengeschäft und der Neuausrichtung des Netzes. Laut Importeur stieg die Umsatzrendite auf 1,9 Prozent.


Datum:
18.07.2014
2 Kommentare

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Die Erträge der Mazda-Händler bewegen sich weiter auf hohem Niveau. Von Januar bis April 2014 erzielten die Vertriebspartner des japanischen Automarke eine durchschnittliche Umsatzrendite vor Steuern von 1,9 Prozent – ein Plus von 0,7 Punkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Es war der höchste Wert, den der Mazda-Handel jemals in den ersten vier Monaten eingefahren hat, wie der Importeur am Freitag in Leverkusen herausstellte.

Nach den Angaben erzielte jedes zweite Autohaus eine durchschnittliche Rendite von 4,3 Prozent, die erfolgreichsten 25 Prozent der Händler konnten sogar 5,6 Prozent erwirtschaften. Die Zahlen hat Mazda aus seinem monatlichen Betriebsvergleich ermittelt. Dort sind aber nicht alle Partnerbetriebe erfasst.

Die positive Entwicklung führt Deutschland-Chef Josef Schmid einerseits auf die hohe Nachfrage nach neuen Modellen und den gestiegenen Verkaufsanteil höherwertiger Ausstattungslinien zurück. Der Bruttoertrag aus dem Neuwagengeschäft sei um fast einen Prozentpunkt auf 11,7 Prozent gestiegen. Andererseits profitiere die Organisation von der 2012 angestoßenen Neustrukturierung. Schmid: "Dadurch ist es gelungen, ein schlagkräftiges Vertriebsnetz mit einem neuen Margensystem und höheren Margen im Eigenhandel aufzubauen."

Rekordjahr erwartet

Der Geschäftsführer zeigte sich zuversichtlich, 2014 beim Fahrzeugverkauf pro Standort und bei der Rendite neue Bestwerte zu verbuchen. "Das hervorragende Ergebnis aus dem letzten Jahr werden die Mazda-Händler in diesem Jahr noch übertreffen." 2013 erwirtschafteten die Betriebe eine durchschnittliche Umsatzrendite von zwei Prozent, mittelfristig strebt der Importeur 2,5 Prozent an.

Mazda zählt mit 28.542 Pkw-Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2014 und einem Zuwachs von 22,3 Prozent zu den großen Gewinnern auf dem deutschen Automarkt. "Dies ist ein Erfolg, den wir zu großen Teilen unseren engagierten Händlern zu verdanken haben und an dem sie zurecht auch in hohem Maße teilhaben", betonte Schmid. (rp)

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KOMMENTARE


MZ

18.07.2014 - 22:08 Uhr

Hohes Niveau, wie bitte? Ganz nach dem Motto "besser sehr kleine Rendite als gar keine". Wie will der Handel damit perspektivisch überleben?


Frank

21.07.2014 - 10:11 Uhr

Die Tücke liegt im Detail - der Betriebsvergleich mischt die Unternehmensformen bunt durcheinander. GmbH, Einzelunterbehmen, etc...Gerade bei Mazda werden viele Partner immer noch als Personengesellschaft geführt. Bedeutet also, dass in den Bilanzen häufig z.B. Pachten und Geschäftsführergehalt nicht vorhanden sind! Kalkuliert man diese ein, sieht es düsterer aus...Nicht in die eigene Tasche lügen!


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