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Mehrmarken-Strategie: PSA will in Berlin Markt machen

2CV und C4 Cactus am Gendarmenmarkt: Vor allem Citroën profitiert von dem neuen PSA-Auftritt in Berlin.
© Foto: PSA Deutschland

Ab sofort treten die drei Konzernmarken Peugeot, Citroën und DS Automobiles an den zehn Niederlassungsstandorten gemeinsam auf. Dadurch soll der Verkauf deutlich anziehen.


Datum:
03.07.2015
7 Kommentare

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Die Peugeot Citroën Retail Deutschland GmbH (PCR) hat ihr neues Niederlassungskonzept im wichtigen Hauptstadt-Markt ausgerollt. Ab sofort treten die drei Konzernmarken Peugeot, Citroën und DS Automobiles an den zehn Standorten der Niederlassung Berlin gemeinsam auf. Das Marktgebiet reicht von Tempelhof, Reinickendorf und Teltow über Wilmersdorf, Oranienburg und Spandau bis hin zu Weißensee, Marzahn und Lichtenberg.

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, werde insbesondere die Präsenz von Citroën deutlich verstärkt. So sei die Marke mit dem Doppelwinkel nunmehr in sieben Betrieben im Bereich Neuwagenverkauf verteten. Peugeot komme weiterhin auf acht Standorte. Der Werkstattleistungen für beide Marken würden an neun PCR-Filialen angeboten.

Der Berliner Niederlassungsleiter Alexander Seidel erklärte: "In Sachen Kundennähe und Serviceorientierung setzen wir neue Maßstäbe." Die Marken würden an allen Standorten separat präsentiert. Schon im Übergangsjahr 2015 plant Seidl mit dem Verkauf von 3.500 Neuwagen. 2014 waren es rund 3.00 Einheiten. "Diese Ergebnisse werden wir mit unserer insgesamt 206 Mitarbeiter starken Mannschaft künftig weiter steigern können", betonte er.

Fokus auf Metropol-Regionen

PSA hatte im vergangenen Jahr eine Neuaufstellung seiner deutschen Niederlassungen angestoßen. Nach den Plänen sollen künftig bundesweit 26 Standorte Modelle von Peugeot, Citroën und DS anbieten. An private Investoren wurden bereits Retail-Betriebe in Nürnberg, Bremen, Hilden und Dortmund verkauft. Seit 1. Juni sind zudem die bisherigen Niederlassungssparten Peugeot Commerce und Citroën Commerce zur Peugeot Citroën Retail Deutschland GmbH fusioniert.

PCR-Geschäftsführer Joël Gorin verspricht sich von der Mehrmarken-Strategie große Synergieeffekte. "Damit schaffen wir eine solide Grundlage für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft." Die PCR-Standorte mit dem Fokus auf strategische Metropol-Regionen seien eine wichtige Ergänzung zum privaten Händlernetz. (rp)

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KOMMENTARE


Markus Pöppel

03.07.2015 - 17:30 Uhr

Träumt weiter..... in dem PSA Laden klemmt`s an allen Ecken und Kanten... erst alles trennen und exklusiv vertreten sein wollen, jetzt wieder alles zusammen werfen, dann DS als exklusive neue Marke (die Dinger kauft niemand und die haben mit dem Erbe einer DS Null und Nix zu tun...), das war alles nur Murks, ist alles nur Murks und wird auch in Zukunft alles nur Murks bleiben. Das Schlagwort von Synergien ist zwischenzeitlich sowas von abgedroschen, daß es schlimmer gar nicht geht. Ich erlebe PSA seit 20 Jahren Live jeden Tag... aber nicht mehr lange, meine Herren...


Wächter

05.07.2015 - 21:05 Uhr

Lieber Herr Gorin! Ich freu mich auf diese Synagieeffekte. Einfach Toll und andere Gebiete sind einfach zu vernachlässigen? Werden andere Standorte für Ihren Wahnsinn geopfert? Egal, PSA verabschiedet sich weiter vom deutschen Markt... und das scheint in Paris keinen zu interessieren!


sacknase

06.07.2015 - 17:55 Uhr

ist doch total alles schlimm hier mit psa das wird noch deoch bankrott gehen


Werner

06.07.2015 - 22:47 Uhr

Ganz toll. Herr Seidel plant also 3.500 Einheiten Peugeot und Citroen p.a.. Ich wünsche ihm Viel Erfolg, möchte ihn aber daran erinnern, daß in Berlin, allein für PEUGEOT schon mal 4500 Einheiten "geplant" wurden. Daraus wurde nie etwas.Abgesehen davon ist es sicher nicht seine "Planung", sondern eine "Forderung", letztendlich aus Paris, die durch Marktkenntnisse vor Ort nicht getrübt wird, besser gesagt nicht getrübt werden darf. Deshalb muss man den Markt ja auch "machen". Weil er in der Grössenordnung nicht existiert.Das wird alles nichts, so lange Kundenwünsche, Mitarbeitermeinungen und Marktrealitäten die Träume des Pariser Managements, die eher linientreuen Vasallen aus der Zentrale als soliden Marktkennern in den Exportländern vertrauen, stören.Schade drum. Wie lange haben die Shareholder noch Geduld?


Teilefuzzi

07.07.2015 - 09:38 Uhr

Heute so und morgen so. In drei Jahren kommt wieder jemand bei PSA der alles wieder total ändert. In der Zentrale in Paris tummeln sich nur "Elitehochschulabgänger". Alle Marke "Boss trough Birth". Unfehlbar halt!


Michael Naumann

07.07.2015 - 13:07 Uhr

Was sind denn in Deutschland Metropol Regionen ? Das sind doch wieder Gedankenspielereien von Ecole `Elite` Absolventen , deren Erfahrungen im Leben durch ein paar kurze Lebensläufe in Niederlassungen in anderen Ländern aufgepeppt werden. Was diese Leute unter Metropolregionen verstehen ist , London Paris etc und nicht sowas kleinteiliges wie in Deutschland. Alles Andere habe die Vorredner ja schon zu Papier gebracht. Dem ist Nichts mehr hinzu zufügen


Citroen

10.07.2015 - 11:45 Uhr

Es ist schon spannend, die ganzen Kommentare aus dem Hause PSA zu lesen. Der gesamte Konzern ist innerlich völlig gespalten, es werden Mitarbeiter en gros entlassen, Vertriebspläne, sprich Verkaufsförderungen gehen komplett am Markt vorbei und es wird an einer Marke (DS) stur festgehalten, die in Deutschland keiner kaufen möchte. Da nützen auch spezielle DS-Stores nichts und niemandem. Es wäre hier sehr wünschenswert, wenn es eine Konzernführung geben würde, die etwas von ihrem Handwerk versteht, die die Wünsche des Handelsnetzes und die der Kunden versteht und entsprechend umsetzen kann.Aber leider alles weit gefehlt, lieber Niederlassungen zusammenlegen (Peugeot/Citroen) und hochtrabenden Plänen in puncto Stückzahlen etc. folgen, die vermutlich auch im Konzern niemand mehr glauben mag.Schade, dass sich eine so ehemals innovative Marke wie Citroen langsam aus Deutschland verabschiedet und zu einer austauschbaren und billigen Massenware verkommt.


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