Die AVAG hat den gemeinsamen Auftritt mit Nissan auf der diesjährigen Auto Mobil International (AMI) in Leipzig als Erfolg gewertet. Trotz eines "abgespeckten" Messestands sei man mit der Präsenz "absolut zufrieden", betonte AVAG-Vorstand Markus Hofmann im Gespräch mit AUTOHAUS Online. Rund zehn Autos der japanischen Marke seien verkauft worden. Allerdings werde eine detaillierte Auswertung des Messeauftritts noch erfolgen, so Hofmann. Nach Angaben des Managers besuchten insgesamt 900 Interessenten den AVAG-Nissan-Stand. Die Hälfte davon plane, künftig ein Auto des japanischen Herstellers zu kaufen. Zudem seien auf der Messe 200 Anmeldungen zu Probefahrten unterzeichnet worden. Die gefragtesten Modelle waren laut Hofmann der neue Kleinwagen Pixo und die Qashqai-Familie. Nissan wollte ursprünglich aus Kostengründen auf die Teilnahme an der Leipziger Messe verzichten, fand aber mit der AVAG einen Unterstützer. Für die Autohausgruppe selbst lag die Teilnahme an der AMI nahe, weil sie in der Region mit Standorten in Leipzig, Chemnitz, Dresden und Halle vertreten ist. Die Kosten des Messeauftritts trug zum größten Teil der Importeur, die Organisation – Bereitstellung von Standpersonal, Logistik und einiger Ausstellungsfahrzeuge – übernahm die AVAG. Für Hofmann stellt die AMI-Aktion mit Nissan eine einmalige Geschichte dar, die der derzeitigen schwierigen Wirtschaftslage geschuldet ist. Zwar habe die Gruppe bereits in der Vergangenheit auf einigen Regionalmessen mit Herstellern, u.a. mit Toyota in München, zusammengearbeitet, eine Beteiligung an einem Messeauftritt etwa auf der IAA im September in Frankfurt stehe nicht zur Debatte. (av)
Messekooperation: AVAG mit AMI-Auftritt "absolut zufrieden"
Vorstand Markus Hofmann wertet die Zusammenarbeit mit Nissan auf der Leipziger Publikumsmesse als Erfolg. Rund zehn Autos der japanischen Marke wurden verkauft. 200 Besucher meldeten sich für eine Probefahrt an.