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Netzstruktur: Mazda sucht neue Händler

Auch nach dem Start der neuen Händlernetzstruktur sucht Mazda neue Vertriebspartner.
© Foto: Mazda

Der Importeur begrüßt nach eigenem Bekunden "jede Anfrage von Mazda-Partnern und bislang markenfremden Händlern". Open Points gibt es unter anderem in den Millionenstädten Berlin, Hamburg und München.


Datum:
15.11.2012
4 Kommentare

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Auch nach dem Start der neuen Händlernetzstruktur sucht Mazda neue Vertriebspartner. Der Importeur begrüße „jede Anfrage von Mazda-Partnern und bislang markenfremden Händlern“, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstag.  Open Points, die in den kommenden zwei bis drei Jahre geschlossen werden sollen, gebe es unter anderem in München-Süd, Freiburg, Hamburg-Harburg, Norderstedt, Delmenhorst, Kiel-Süd, Berlin-Pankow, Berlin-Süd, Walldorf, Waiblingen, Saarlouis, Wiesbaden, Koblenz, Münster-Nord, Leonberg, Villingen-Schwenningen, Kirch-heim/Teck, Lünen, Herford, Hanau, Bad Oeynhausen, Minden, Itzehoe und Erding.

Insgesamt umfasst das deutsche Vertriebsnetz derzeit 446 Standorte. Mit zwölf weiteren Händlern steht Mazda kurz vor dem Abschluss einer Absichtserklärung für eine künftige Partnerschaft. Zudem sei eine Reihe von Partnern dabei, geeignete Autohäuser für die Besetzung neuer Standorte zu finden, hieß es.

Der Importeur hatte zum 1. November sein Händlernetz neu strukturiert. "Nach der Umstellung herrscht nun Klarheit bei Verträgen und Margen", sagte Vertriebsdirektor Bernhard Kaplan. Die hohe Planungssicherheit begünstige die Investitionen in die Betriebe. Dies lasse sich an zahlreichen Neubauten und Erweiterungen bestehender Betriebe sowie am Start vieler neuer Händler ablesen, so Kaplan. Rund 20 Millionen Euro will der Handel laut Importeur in die Hand nehmen.

Zu den Händlern, die zusätzliche Standorte übernehmen, zählen laut Importeur das Autohaus Böttcher in Zwickau, Autohaus Freund in Fischbach, Autohaus Koch & Hermann in Köthen, Autohaus Römhild in Rodgau und Auto Becker in Rhede. Neu in der Mazda Familie seien beispielsweise Autohaus Kuhlmann in Wuppertal, Autohaus Müller & Remsing in Bochum, Autohaus Elstner in Jena, Autohaus Lang in Karlsruhe, Autohaus Ehrlich in Aschaffenburg, Moll Automobile in Aachen und Düren sowie Autohaus Regett in Soest. Alle neuen Händler hätten bereits angekündigt bzw. begonnen, neue Häuser oder Ausstellungsräume zu bauen, hieß es. (se)

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KOMMENTARE


hans hase

15.11.2012 - 14:44 Uhr

... um Gottes willen, "angekündigt bzw. begonnen, neue Häuser oder Ausstellungsräume zu bauen"....für MAZDA ? Wie soll sich das refinanzieren ?


g.heinz

15.11.2012 - 16:33 Uhr

Wenn ein neues Autohaus z.B. ca 3.ooo ooo kosten würde, müßte man mit einem Kapitaldienst (Zins und Tilgung) von ca. 10 % rechnen - sprich 300000,-- Euro p. A. Bei einer Umsatzrendite geschönigt von einem % wäre ein Gewinn von 100 000,-- Euro zu erwarten. Den Rest gibt evtl. der Konkursverwalter dazu. Ist es noch zu verantworten zu bauen?


Gerdi Hellmann

16.11.2012 - 08:45 Uhr

Statt einen kontinuierlichen Aufbau des Netzes weiterzuführen, wurde durch die vor einigen Jahren begonnene Zweistufigkeit das Netz bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Jetzt kehrt man den Scherbenhaufen zusammen? Als Zweitmarke wird sich Mazda sicherlich als Ergänzung für einen Händler in bestehenden Eäumlichkeiten rechnen, aber eine Neuinvestition im Internetzeitalter von 3.000.000 Euro?


Suedmoor

19.11.2012 - 20:37 Uhr

Wie ein Neubau für Mazda finanzierbar sein soll bleibt das Geheimnis der neuen Partner. Fakt ist, dass so kalkuliert werden muss, dass die Kosten des Showrooms und des Personals den Kosten des Showrooms der Vemittler im Netz gleichen müssen. Viel Spass bei der Quadratur des Kreises.


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