Porsche investiert zwölf Millionen Euro in seine Berliner Handelspräsenz. Vor kurzem fiel der Startschuss für den Neubau eines zusätzlichen Standorts im Ortsteil Adlershof. "Damit bieten wir unseren Fans und Kunden künftig eine weitere Attraktion in der Hauptstadt", sagte Patrick Henkel, seit April 2015 neuer Geschäftsführer der Porsche Niederlassungen Berlin, anlässlich des Spatenstichs. Zudem werde das bestehende Porsche Zentrum Berlin-Potsdam in Kleinmachnow modernisiert und erweitert.
Laut Jens Puttfarcken, Deutschland-Chef des Stuttgarter Sportwagenherstellers, wird die dritte Niederlassung in der Bundeshauptstadt "eines der modernsten Porsche Zentren Europas". Erstmals werde der für die Betriebe typische Markenpylon mit Solarzellen ausgestattet. Das Innovationsprojekt unterstreiche den Nachhaltigkeitsgedanken von Porsche, so Puttfarcken.
Der 25 Meter hohen Solarpylon hat für den Autobauer aber nicht nur Symbolcharakter. Nach der Fertigstellung im Frühjahr 2016 durch die Firma Habau steht der dort gewonnene Ökostrom über eine Ladesäule kostenlos zur Verfügung. Mit einer Gesamtoberfläche von etwa 270 Quadratmetern soll die Säulenkonstruktion unter idealen Bedingungen bis zu 30.000 Kilowattstunden pro Jahr liefern. Mit dieser Menge könnte der komplette Strombedarf des neuen Porsche Zentrum abgedeckt werden, hieß es.
26 neue Arbeitsplätze
Die neue Niederlassung entsteht nach Firmenangaben in Zusammenarbeit mit Volkswagen Immobilien entstehen. Das rund 9.200 Quadratmeter große Areal im Technologiepark Adlershof, wo unter anderem auch Audi Berlin vertreten ist, liegt verkehrsgünstig an der Stadtautobahn A113. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2017 geplant. Staatssekretär Guido Beermann, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, erklärte: "Ich freue mich über die bemerkenswerte Investition und das damit verbundene Bekenntnis des Sportwagenherstellers Porsche zum Wirtschaftsstandort Berlin sowie die Schaffung von 26 zusätzlichen Arbeitsplätzen." (rp)
Porsche Zentrum Berlin-Adlershof - Neubau
