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Neuer Standort: Ruhrdeichgruppe baut Peugeot-Geschäft aus

Gerards: "Peugeot ist für die Ruhrdeichgruppe eine wichtige strategische Marke."
© Foto: Peter Gerards

Der bisherige Nissan-Betrieb in Moers wird im dritten Quartal eine Peugeot-Filiale. Geschäftsführer Peter Gerards verspricht sich von der Löwenmarke in Zukunft einiges.


Datum:
24.07.2014
1 Kommentare

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Die Ruhrdeichgruppe schüttelt die Nissan-Vertragskrise Stück für Stück ab. Die Tochtergesellschaft Auto Parc France erweitert künftig ihr Peugeot-Filialnetz um einen Standort in Moers. "Es war unser primäres Ziel, zunächst in die vorhandenen Gruppenmarken zu investieren – und zwar da, wo es Sinn macht und der Importeur einen Open Point hat", erklärte Geschäftsführer Peter Gerards am Donnerstag in Duisburg laut einer Mitteilung. In Moers war die Ruhrdeichgruppe seit über zehn Jahren mit einem Nissan-Standort aktiv.

Das Unternehmen und Nissan beenden zum 30. September 2012 "einvernehmlich" ihre langjährige Zusammenarbeit (wir berichteten). Vorausgegangenen war ein Streit über angebliche Unregelmäßigkeiten bei Kundenzufriedenheitsumfragen. Das Autohaus am Ruhrdeich zählte zu den zehn größten Partnern der japanischen Marke in Deutschland. Gerards war sieben Jahre Präsident des Nissan-Händlerverbands gewesen, ehe er im Juni von diesem Posten zurücktrat.

"Peugeot ist für die Ruhrdeichgruppe eine wichtige strategische Marke", betonte der Autohändler. Die Partnerschaft, die seit 2003 besteht, sei selbst "in den letzten beiden für den PSA-Konzern schwierigen Jahren" sehr gut gewesen. Die aktuellen Entwicklungen bei den Franzosen stimmen Gerards grundsätzlich positiv. "Das ist (…) die meines Erachtens beste und jüngste Modellpalette, seit ich Peugeot-Vertragshändler bin", erklärte er mit Blick auf die neue 308-Range.

Die Ruhrdeichgruppe vermarktete Peugeot-Fahrzeuge bislang in fünf Betrieben (Duisburg, 2x Essen, Mühlheim/Ruhr und Krefeld). Die Erweiterung in Moers ist für das dritte Quartal geplant. Über weitere Markenveränderungen und neue Standorte will der Geschäftsführer in den kommenden Tagen informieren. Zum Portfolio des Unternehmens gehören zudem Kia und Citroën. (rp)

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KOMMENTARE


Erwin.Bach

24.07.2014 - 19:37 Uhr

(...) Meiner Meinung nach, beides gewöhnungsbedürftige Gerichte mit wenig Aussicht auf Erfolg.


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