Wie bereits in den fünf vorangegangen Monaten wuchs der deutsche Automarkt auch im Juli. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag mitteilte, wurden im Juli 339.976 Pkw neu zugelassen. Dies entspricht einer Zuwachsrate von plus 29,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. 67,2 Prozent dieser Fahrzeuge wurden privat gekauft. Auch der Trend der letzten Monate zu kleineren Fahrzeugen scheint ungebrochen. Die höchsten Zugewinne konnten das Mini-Segment (plus 144,1 Prozent) und die Kleinwagen (plus 67,5 Prozent) erzielen. Die Segmente Sportwagen (minus 29,1 Prozent) und Obere Mittelklasse (minus 22,5 Prozent) haben demgegenüber die größten Einbußen zu verzeichnen. Dies spiegelt sich auch bei dem Anteil der Marken beim kumulierten Jahreswert wieder. Lada (plus 141,2 Prozent), Hyundai(plus 125,9 Prozent), Fiat (plus 105,4 Prozent) und Alfa Romeo (plus 101,2 Prozent) warten mit dreistelligen Veränderungswerten auf. Bei den deutschen Marken ist das Bild uneinheitlich. VW, Opel, Ford und Audi liegen im positiven Bereich, wohingegen Mercedes, BMW und Porsche nicht an das Ergebnis des Vorjahreszeitraums anknüpfen konnten. Anzahl der emissionsarmen Pkw nimmt zu Bei Neuwagen gilt seit dem 1. Juli die neue Kfz-Steuer, die neben der Berechnung nach Hubraum auch den CO2-Wert berücksichtigt. Die Anzahl der Pkw mit einem CO2-Wert bis 120 g/km konnte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 175,2 Prozent steigern. Auch die Klasse mit Werten von 121 bis 160 g/km erzielte überproportionale Zuwächse (plus 59,4 Prozent). Die Zulassungszahlen der Pkw mit mehr als 160g/km waren hingegen rückläufig. Der Anteil der mit Benzin und Diesel betriebenen Fahrzeuge ist dabei gegenüber anderen Antriebsarten mehr als 99 Prozent unverändert hoch. (se) Weitere Details sind unten in der Downloadbox abrufbar.
- Neuzulassungen Juli 2009 (Marken) (113.4 KB, PDF)