-- Anzeige --

Nissan: Schikanekündigung für Händlerverbandspräsidenten?

Peter Gerards: "Wir hatten über 33 Jahre eine einwandfreie und sogar sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit Nissan Deutschland."
© Foto: Ruhrdeich-Holding

Dem Autohaus am Ruhrdeich ist am Donnerstag von Nissan Center Europe fristlos gekündigt worden. Das Unternehmen von Peter Gerards soll über mehrere Jahre bei Kundenbefragung und Kundendatensätzen manipuliert haben.


Datum:
13.02.2014
Autor:
<br>Von Doris Plate
35 Kommentare

-- Anzeige --

Völlig überraschend hat die Nissan Center Europa GmbH (NCE) am Donnerstag dem Autohaus am Ruhrdeich fristlos gekündigt. Der Importeur wirft dem Autohaus vor, sich bei den Umfragen zur Kundenzufriedenheit nicht vertragsgemäß verhalten zu haben. "So wie es sich darstellt, hat die Autohaus-Gruppe über mehrere Jahre bei der Kundenbefragung und Übermittlung der Kundendatensätze im großen Ausmaß manipuliert", heißt es in einer Mitteilung aus Brühl.

Peter Gerards, Geschäftsführer des Autohauses am Ruhrdeich, ist fassungslos über diese Entwicklung und will alle möglichen Rechtsmittel gegen die außerordentliche Kündigung prüfen lassen: "Wir hatten über 33 Jahre eine einwandfreie und sogar sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit Nissan Deutschland." Er sei erstmalig per E-Mail Ende Januar 2014 von NCE über den ihm bis dahin nicht bekannten Sachverhalt informiert worden.

Zwischenzeitlich hätten die verantwortlichen Vertriebsmitarbeiter gegenüber der Geschäftsführung eingeräumt, in Zusammenhang mit der Kundenzufriedenheitsbefragung telefonische Interviews geführt zu haben. Sie haben schriftlich erklärt und versichert, dass diese Alleingänge ohne Absprache und Kenntnis der Geschäftsführung erfolgten.

Vertriebsmitarbeiter fühlten sich unter Druck

Die Vertriebsmitarbeiter sind ebenfalls tief betroffen darüber, welche Konsequenzen ihr eigenmächtiges Handeln nach sich zieht. Laut den vorliegenden schriftlichen Erklärungen der Vertriebsmitarbeiter habe der von NCE ausgeübte Druck auf die Verkäufer in punkto Kundenzufriedenheitsvorgaben dazu geführt, dass sie sich das so ausgedacht und umgesetzt haben.

Der Behauptung von NCE, dass dem Importeur und der Nissan-Handelsorganisation durch die mutmaßlichen Vorgänge in dem Autohaus ein erheblicher finanzieller Schaden entstanden sei, widerspricht das Autohaus am Ruhrdeich. "Ein Schaden ist Nissan Deutschland aufgrund des eigenmächtigen Verhaltens der Ruhrdeich-Mitarbeiter mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht entstanden", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Interne seitens des Autohaus am Ruhrdeich durchgeführte schriftliche Kundenbefragungen ergäben zudem ein positives Bild bezüglich der Kundenzufriedenheit. Zudem wurden nach den Nissan vorgelegten Unterlagen in dem gesamten Zeitraum zirka 65 Prozent der Zufriedenheitsinterviews auch tatsächlich mit den Kunden direkt geführt.

Schikanekündigung?

Da Gerards auch Präsident des Nissan-Händlerverbandes ist, wurde in der Branche der Verdacht geäußert, dass es sich um eine Schikanekündigung handeln könnte, um einen unliebsamen Funktionär los zu werden. Diesem Verdacht widersprach NCE: "Wir sind selbst tief betroffen und bedauern das außerordentlich. Der Umfang, die Ausführung und letztendlich die Größe des wirtschaftlichen Schadens, haben uns aber keine andere Möglichkeit gelassen", sagte ein Sprecher. Da die für eine Fortsetzung des Händlervertrages erforderliche Vertrauensgrundlage zerstört sei, habe sich Nissan in Einklang mit ihren Grundwerten, den Geschäftsprinzipien und den geltenden Compliance-Regeln entschieden, der Ruhrdeich-Gruppe die fristlose Kündigung auszusprechen. (dp)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


MK

13.02.2014 - 17:09 Uhr

Das Verhalten von NISSAN ist gerade zu lächerlich. &#34;Die Geister, die ich rief...&#34; Stichwort: Preis- und Boni-System.


Detlef Rüdel

13.02.2014 - 17:29 Uhr

habe sich Nissan in Einklang mit ihren Grundwerten, den Geschäftsprinzipien und den geltenden Compliance-Regeln entschieden, der Ruhrdeich-Gruppe die fristlose Kündigung auszusprechen. &#34;Sorry&#34;, solange in der Tat nicht mit klaren Fakten bewiesen ist, dass hier Daten der Kundenzufriedenheit von Nissan manipuliert wurden, gilt für jeden die Unschultsvermutung in der BRD. In der Tat, sieht es wohl eher danach aus, eine unbequeme Person zu entsorgen. Vielleicht hat Herr Gerards, einigen wenigen beim Importeur zu sehr auf den Füßen gestanden? Darüber hinaus sollten - müssen alle Möglichkeiten der Rechtsmittel per sofort zum Einsatz kommen. Über die Konsequenzen die daraus, sowohl für das Unternehmen als auch für Herrn Gerards entstehen, sollte dieser Vorwurf Validität besitzen möchte ich an dieser stelle nicht weiter eingehen.


Chabo

13.02.2014 - 17:40 Uhr

Oh Oh, dsa Vorgehen kommt mir bekannt vor, nicht das mein Ex-Arbeitgeber auch gekündigt wird ;-)


Christian

13.02.2014 - 18:05 Uhr

....ja ne ist klar,jetzt waren es wieder die anderen!!in der Ruhrdeich Gruppe geschieht nichts,von dem Herr Gerard nicht bescheid weiß!!


Horst

13.02.2014 - 18:23 Uhr

&#34;Eigenmächtiges&#34; Handeln der Mitarbeiter? Hat da jemand seinen Laden nicht im Griff? Klingt nicht plausibel und andere Medien berichten davon, dass ein Fehlverhalten eingeräumt wurde. Verantwortlich ist letztlich der Inhaber. Damit hat Nissan völlig zu Recht gehandelt. Aber klar, es sind ja immer die anderen...


RK

13.02.2014 - 18:33 Uhr

...wer hier schlechtes denkt ist ein Schelm. Oder?Wegen sowas den Vertrag kündigen? Da ist wohl Herstellerpolitik im Spiel.


XX

13.02.2014 - 18:33 Uhr

...jetzt waren es wieder die armen mitarbeiter ! Is klar ...


mekki

13.02.2014 - 19:26 Uhr

Abgekapperte Sache. Ein Insider


Scharlau

13.02.2014 - 20:47 Uhr

Willkommen im &#34; Club &#34; , kenne ich gut diese Politik . War selber lange im Honda -Händler - Verband ( Vorstandsmitglied ) . Als es man den Mund aufmachte hagelte es die Kündigung !!!! Japanische Politik ??Erst Honda jetzt auch Nissan ??? Danke !!!! Gruss aus Bremen . D . Scharlau


CP

13.02.2014 - 20:49 Uhr

Es ist schon ziemlich Unverschämt, wenn Nissan sich auf Grundwerte beruft, die seit Jahren im Umgang mit dem Handel sträflich missachtet wurden. Es wäre auch interessant zu erfahren auf welche Geschäftsprinzipien sich Nissan beruft und was gemeint ist: Erpressung? Willkür? Unterwürfigkeit? Lügen ?Da soll es angeblich nur einen Händler in Deutschland geben wo es Unregelmässigkeiten bei der Kundenbefragung gab und ganz zufällig ist dies noch der Händlerpräsident der sich insbesondere im letzten Jahr im Interesse aller Nissan Händler in intensiven Auseinandersetzungen mit Nissan befand??? Das stinkt doch ganz gewaltig !!!Lieber Herr Gerards leisten Sie Widerstand und nutzen Sie alle rechtlichen Möglichkeiten, die deutschen Nissan Händler stehen hinter Ihnen. Da bin ich mir sicher!


Check

13.02.2014 - 21:32 Uhr

Es ist schon interessant wie hier ein wirtschaftlicher Schaden als Argument vorgeschoben wird. Als Betroffener wäre ich auf eine belastbare Beweisführung gespannt. Der ADAC hätte dann wohl einen so großen Schaden angerichtet, dass er in die Insolvenz gehen könnte. NISSAN macht es sich hier etas zu einfach.


Martin Ausber

13.02.2014 - 22:04 Uhr

Unfassbar, mit welchen Methoden NCE hier einem der fähigsten Nissan Händler abserviert.Ein starker Verbandsvorsitzender ist wohl nicht mehr gewünscht, also suche ich das Haar in der Suppe...?Dieses Delikt ist bei weitem nicht so eins, was andere gemacht haben - und die sind immer noch Händler...!?NISSAN: Schämt Euch - mein Vertrauen in Euch ist nun 0,00KOLLEGEN: Peter braucht uns jetzt - Er ist immer für uns da - jetzt müssen wir Solidarität zeigen !!!Martin Ausber


Wolfgang Müller

13.02.2014 - 22:19 Uhr

Die Kundenbefragungsergebnisse sind ein leidiges Thema, solange es sie gibt. Werden Kunden vom Hersteller/Importeur schriftlich befragt, gibt es folgende Szenarien:Der Kunde ist rundum zufrieden, füllt den Frageboden aber nicht aus.Der Kunde ist rundum zufrieden und füllt den Fragebogen entsprechend aus.Der Kunde ist überhaupt nicht zufrieden, füllt den Fragebogen aber nicht aus.Der Kunde ist überhaupt nicht zufrieden und teilt dies über den ausgefüllten Fragebogen mit.Der Kunde erhält den Fragebogen und geht damit zu seinem Verkäufer.Alle Beteiligten im Werk-/Händlerverhältnis kennen diese Möglichkeiten, und sind sich sicher, dass die letztgenannte Möglichkeit dazu führt, dass der Verkäufer zusammen mit dem Kunden nur mitteilt, was positiv ist. Diese, auch von den Herstellern/Importeuren bewusst geduldete „Manipulation“ zum Anlass zu nehmen, einem Händler/einer Handelsgruppe den Vertrag zu kündigen ist, gelinde gesagt, eine Frechheit und lässt Gründe vermuten, welche auf einem anderen Gebiet zu finden sein werden. Wenn sich die Händler so etwas gefallen lassen, sollten sie um ihren Vertrag zittern oder ihn gleich zurückgeben.


F.R

13.02.2014 - 22:34 Uhr

Absolut lächerlich, da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen. Vielleicht sollte Nissan und auch die anderen Hersteller ihren Frage und Antwortbogen mal überarbeiten. Sehr zufrieden ist im normalen Wortlaut doch das beste was man sagen kann und somit die Note 1. nicht so ein Quatsch wie äußerst zufrieden oder begeister wie bei VW Und Audi. Das sagt doch kein Mensch. Die Hersteller wollen doch beschissen werden und jetzt wundern sie sich wenn es einer macht.


kl

13.02.2014 - 23:58 Uhr

Wer betrügt muss die Konsequenzen tragen. Auch wenn die Mitarbeiter ohne Wissen der GF gehandelt haben, so trägt das Autohaus die Verantwortung.


Mathias Süchting

14.02.2014 - 07:09 Uhr

Das liest sehr nach einer Schikanekündigung. So ein Quatsch! Welchen Schaden hat Nissan denn? Lässt, aber sehr tief in die Beziehung von Nissan zu ihren Händlern blicken.


Andre

14.02.2014 - 08:13 Uhr

Das Misstrauen der Hersteller gegenüber den Händlern ist schon mitlerweiler sehr fragwürdig. Mysteryshopping, telefonische Kundenzufriedenheitsabfragen usw... Es wird so ein Druck gegenüber dem Handel aufgebaut wie schon seit Jahren nicht mehr. Viele Verkäufer haben schon Angst gegenüber dem Kunden etwas falsch zu machen. Vielleicht sollten sich die Hersteller mal fragen, ob das der richtige Weg ist. Ein seriöser Verkäufer der von seinen Kunden und deren Empfehlung lebt, der braucht keine Kundenzufriedenheitsabfragen seitens des Herstellers. Teilweise bedienen mache Verkäufer pro Monat 3-5 Mysteryshopper... Wer bezahlt dem Handel den Ausfall und der Verkäufer der um seine Provision gebracht wird?!


Frank

14.02.2014 - 08:40 Uhr

Manipulationen bei Kundenbefragungen? Das macht doch kein Autohaus - niemals! Das wären ja Zustände wie beim ADAC...Komisch dass ich bereits vor einem Jahr in einem Interview mal erzählt hab wie es wirklich ist...http://automobilverkaeufer-blog.de/interview-zum-thema-kundenzufriedenheit-im-autohaus/


Dr.Stefan Oberhauser

14.02.2014 - 08:52 Uhr

Don`t forget Pearl Harbor !


Mr.T

14.02.2014 - 10:39 Uhr

@Andre: Richtig! Ey Ihr Supernasenmanager der Hersteller! Lasst uns endlich einfach und in Ruhe richtig gut verkaufen. Und schmiert Euch Eure Mystery-Shopper sonst wo hin!!! Oder Zahlt gefälligst eine Pauschale von 20,-€ an den Verkäufer wenn er durchrasselt und 500,-€ wenn er mit Bravour besteht! So hätte das Ganze dann wenigstens auch für den Verkäufer einen Sinn und wäre für uns nicht EINZIG UND ALLEINE EINE PURE ZEITVERSCHWENDUNG!!! Das gleiche dann bitte auch für Onlineafragen. Was bringen mir 100 absolut unqualifizierte Anfragen? NIX! Nur damit sich irgendein Manager mit tollen Anfragezahlen einen ... holen kann? Abschlüsse zählen! Ich kann auch jemandem das Telefonbuch von Berlin auf den Schoß legen und nach 1 Monat fragen: Und?!? Ich habe Dir so viele super HotLead-Adressen gegeben, wie viel davon hast Du im Verhältnis zu den Adressen verkauft?! Das Verhalten der Hersteller ist eine Farce! Das führt dazu, dass man schon keine Lust mehr auf Lead-Anfragen hat, wenn der Kunde schon sofort zum VIP erklärt wird wenn er nur auf die Seite des Herstellers geklickt hat. Den Unterschied zwischen Quantität und Qualität müssen die Hersteller erst noch lernen. Aber was will ich von jemandem erwarten, dem es nur um kurzfristigen Absatz und Einheiten geht anstatt um Ertrag und langfristigen Profit?


Er-kann-Sie-kann-Nissan

14.02.2014 - 11:33 Uhr

Da ist sich wohl der gebürtige Duisburger Herr Cost wohl schon mit einer anderen Handelsgruppe einig geworden...mal gespannt wer? Zufällig eine Renault-Gruppe ?Warum sonst würde man einen Händler dieser Größenordnung so schnell loswerden wollen ? Weil bei Telefoninterviews geschummelt wurde ? Klar.Wer das glaubt, ist sowas von naiv und glaubt auch noch an den ADAC, Stiftung Warentest, die heilige katholische Kirche und an die lieben Heinzelmännchen !


Autoflüsterer

14.02.2014 - 11:54 Uhr

Interessant wie viele hier wirklich Bescheid zu wissen glauben. Fakt ist es handelt sich um einen Bonusbetrug und schriftliche Mitteilungen von Mitarbeitern sind schnell verfasst. Ich finde es mehr als konsequent, wenn der Importeur seine Linie hier durchzieht, ungeachtet irgendwelcher dubioser Verschwörungstheorien. Wenn man glaubt schlauer als andere zu sein und den &#34;Hals nicht voll kriegt&#34;, dann muss man halt mit den Konsequenzen leben!Es wird u.a. auch von eigenen Kundenbefragungen gesprochen und davon, das 65% der Kunden echt angesprochen wurden. Was ist mit dem Rest???? Ich meine, nur eine manipulierte Kundenbefragung ist schon eine zuviel !!!!Erbärmlich finde ich die Aussage von Herrn G., der hierbei kein Rückratbeweist und wie ja schon anfänglich beschrieben, seine Mitarbeiter unddie mögliche Arbeit im Händlerverband als Sündenbock vorschiebt. Ganzschwaches Bild Herr G. und viel Erfolg als EU-Händler ohne Markenbindungzu der Marke Nissan. Vielleicht bleibt ja die Chance, die Mitarbeiter auf Gelbe Engel umzuschulen, da passt die Geschäftsphilosphie augenblicklich gut zusammen.Eine Empfehlung noch: vielleicht sollte sich der selbsternannte Märtyrer mal mit dem selbstverliebten ehemaligen Macher der Kath-Gruppe, Herrn D. zusammentun und Synergien bilden. Schließlich haben die mit der manipulierten Kunden-CSS auch Audi für längere Zeit auf Kreuz gelegt:-)Freudiger Gruss aus dem Norden.


Autoflüsterer

14.02.2014 - 12:09 Uhr

Das kollektive heulen der selbsternnannten guten Autoverkäufer ist schon witzig. Wenn Prozesse im Handel stimmen und die Qualität des Verkaufsprozess auf einem permanent hohen Level gehalten wird, dann gibt es wenig zu befürchten und die Zufriedenheitsquoten stimmen. Bei jedem Juwelier bekommt man als Kunde einen roten Teppich ausgerollt, wenn man ein Schmuckstück für 1.000,- Euro oder mehr kauft. Kann sich ja jeder hier mal selber fragen, was die ganzen Top-Verkäufer mit Kunden tun, die sich &#34;nur&#34; für einen Gebrauchten interessieren, der zwischen 5.000,- und 9.000,- EUR kostet.Mehr als 25 Jahre im Handel, Erfahrung mit mehr als 9 Marken und so ca. 250 Verkäufer gesamt in der Verantwortung sagen mir, dass es zu viele Fliesenbewacher und zu wenig aktive Kundenbegeisterer gibt. Aber es ist wie früher in der Schule, wo der Lehrer schuld an schlechten Noten war... Nur das es jetzt die Importeure und Hersteller sind. Wacht auf und kümmet euch um eure Gehaltszahler....die Kunden!bleibt nur zu hoffen, das die anderen Vertragsmarken aufwachen und eine sofortige Bonusprüfung anschieben...Ansonsten gilt:Möge der Bonus mit euch sein und die anderen Hersteller/Importeure weiter blinde Kuh spielen.....


P.Wolf

14.02.2014 - 12:39 Uhr

WAS IST DAS ?Worüber wird hier diskutiert ?Eine Tatsache ist, dass die Kundendaten gehören dem Autohaus und nicht dem Hersteller.Sie dürfen ohne Zustimmung des Kunden nicht weiter gegeben werden.


Branchenkenner

14.02.2014 - 12:58 Uhr

Zitat:&#34;So wie es sich darstellt, hat die Autohaus-Gruppe über mehrere Jahre bei der Kundenbefragung und Übermittlung der Kundendatensätze im großen Ausmaß manipuliert&#34;, heißt es in einer Mitteilung aus .....&#34;Ein Hersteller oder Importeur darf in die Kundenstruktur eines Autohauseskeinen Einblick haben.Wenn sich jemand hier eine fristlose Kündigung erwirkt hat, dann ist es Nissan.


KS

14.02.2014 - 13:41 Uhr

Hat mal einer die Frage gestellt, warum die Autohäuser ihre Kundenbefragungen verfälschen?1.Die Antworten sind Teil eines vom Hersteller entwickelten Bonussystems ( wer am besten besche…..) bekommt das meiste Geld (bei allen Herstellern)2.Man versucht sich in ein besseres Licht zustellen, die Ergebnisse sind genauso wertvoll wie die vom ADAC (gar nichts Wert)Bei Händlern in ländlichen Regionen mit einer besseren persönlichen Bindung zum Kunden, sind die Ergebnisse realistischer, als zum Beispiel in der anonymen Großstadt. Z.B. Niederlassungen, die überwiegend in Ballungszentren angesiedelt, werden bewusst die Kundenzufriedenheitswerte manipuliert um die Händler unter Druck setzen zu können. Der Kunde ist doch nur noch zweitrangig, es geht nur um Geld und um nichts Anderes.


Ali Gator

14.02.2014 - 15:08 Uhr

Vergesst Nissan, die hässlichen Reiskocher braucht niemand.Packt euren Kundenstamm und sucht euch eine gute Marke und ihr werdet sehen dass die meisten Kunden eurem Haus treu bleiben und nicht der Marke.


E.Sandeman

14.02.2014 - 15:16 Uhr

@Oberhauser: Der Spruch mit Pearl Harbor ist genial und trifft es genau auf den Punkt.


drreske

14.02.2014 - 15:37 Uhr

Wenn der GF nicht weiss was in seinen Autohaus passiert und auch nicht, wie die Boni zustande kommen, dann gibt es vielleicht jemanden der es weiss! Das evtl. in einem Nissan-Autohaus nicht alles mit rechten Dingen zuging ist schon ein enormer Schaden.Die Antwort auf die Frage &#39;Warum&#39;, scheint auch klar zu sein! Unrechtbewußtsein?!?


Seiser

14.02.2014 - 19:39 Uhr

Schade, dass Nissan seinen Kunden die Kompetenz abspricht, dass diese sich bei einer Importeursumfrage nicht trauen ihre tatsächliche Meinung abzugeben.Und vorallem, dass Nissan offenbar die eigene Qualität schlechter beurteilt als die eigenen Kunden. Das sollte allen &#34;unmündigen&#34; Nissan Kunden zu denken geben;)


TW

15.02.2014 - 10:14 Uhr

Das ganze System der Zufriedenheitsumfragen im Verkauf wie auch im Service für doch zu nichts anderem wie wir es hier haben. Die ganze Branche befindet sich ja in einer wirtschaftlich schwierigen Situation und Not macht bekanntlich erfinderisch...und wer NICHT mitmacht ist im Nachteil.Kann mir doch keiner sagen, dass diese Dinge von den Herstellern eingeführt wurden, um den Händlern zu helfen, da gehts doch nur um die Schaffung von Druckmitteln um den Händlern den Willen der Hersteller auf zu drücken. Das sieht man doch alleine an der Abstufung der Bewertungen...Äußerst Zufrieden, sehr zufrieden, zufrieden usw...versucht mal von einem Schwaben älteren Jahrgangs ein &#34;Äußerst Zufrieden&#34; zu erhalten...der kennt das Wort äußerst nicht mal, wenn der nicht Schimpft ist alles Ok.


goovin

15.02.2014 - 12:42 Uhr

Was im Verkauf und im Service in den letzten Jahren für Druck aufgebaut wird ist krank.Es bleibt doch nicht aus das manipuliert wird.Klar,es sind jetzt die Mitarbeiter schuld die jeden Tag von ihrem Vorgesetzten Druck kriegen.Der Vorgesetzte von ganz oben....Es ist doch wie immer,wenn was passiert ist immer der kleine Mitarbeiter schuld und alles ist wieder gut.....


Nissan Fan

15.02.2014 - 13:18 Uhr

Kennt hier irgendwer Fakten, Details und Hintergründe? Ich vermute nein. Dashalb wäre es toll wenn sich manche mit wilden Verschwörungstheorien und voreiligen Solidaritätsbekundungen zurückhalten würden.Und zum Thema Unschuldsvermutung: die gibt es im Zivilrecht nicht. Und darauf läuft es zunächst einmal heraus: Nissna und AH am Ruhrdeich waren Geschäftspartner mit einem gültigen Vertrag. Dieser wurde gekündigt. Zivilrechtlich geklärt wird wohl, ob die fristlose Kündigung rechtens ist, oder ob die Kündigungsfrist eingehalten werden muss.Bei einem vermutlich auch stattfindenden strafrechtlichen Verfahren ist es natürlich anders...


nissan4you

16.02.2014 - 13:46 Uhr

Über was wird sich hier unterhalten? Fakt ist Befragungen gibt es seit Jahren. Wenn hier der Eindruck erweckt wird, alle würden betrügen - bedeutet ja alle haben 100 % - also kein Priblem? Herr G. ist der Herr &#34;Saubermann&#34; da, aber ist das so ? Hersteller und Händler Kollegen wurden hinters Licht geführt. und ist das nicht Grund genug? Wer sich. so nach außen profiliert sollte innen auch sauber sein. Hoch gejubelt tief gefallen! Betrug und lügen werden jetzt wohl Salon fähig ADAC etc. machen es ja vor...


Nissan Men

16.02.2014 - 21:16 Uhr

Keine sünden bleiben unbestraft den einen trifft es früher den anderen später. das kommt davon wenn der gier einen im griff hat


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.