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Personalie: Marcel de Rycker verlässt Peugeot

Marcel de Rycker gibt nach AUTOHAUS-Informationen das Peugeot-Steuer bald ab.
© Foto: Peugeot

Zum Monatsende gehen Geschäftsführer Marcel de Rycker und der Kölner Importeur getrennte Wege. Neuer Deutschlandchef wird Albéric Chopelin.


Datum:
20.10.2014
2 Kommentare

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Peugeot Deutschland bekommt einen neuen Geschäftsführer. Nach zwei Jahren an der Spitze verlässt Marcel de Rycker zum 31. Oktober 2014 das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Der 52-Jährige werde sich einer neuen beruflichen Herausforderung außerhalb des PSA-Konzerns stellen, teilte der Importeur am Montag in Köln mit. Über den Abgang de Ryckers hatte AUTOHAUS vorab berichtet. 

Neuer Deutschlandchef von Peugeot wird ab 1. November 2014 Albéric Chopelin. Der studierte Betriebswirt verantwortet aktuell das Vertriebsgeschäft der Löwenmarke in Zentral- und Nordeuropa.

De Rycker, der sich zuletzt auch um den Vertrieb kümmerte, verlässt Peugeot in schwierigen Zeiten. 2013 erreichte die Löwenmarke ein historisches Tief in Deutschland, und in diesem Jahr geht es nur in kleinen Schritten voran. Per Ende September lagen die Pkw-Neuzulassungen (41.423 Einheiten) sogar leicht unter Vorjahr, ebenso der Marktanteil mit 1,8 Prozent. Für Unruhe in der Peugeot-Organisation sorgten zuletzt auch die neuen Serviceverträge mit höheren Standards und der Umbau des Niederlassungsnetzes.

Als Nachfolger von Thomas Bauch hatte de Rycker im Oktober 2012 die Geschäftsführung der Peugeot Deutschland GmbH übernommen. Zu PSA Peugeot Citroën war er bereits 2009 gestoßen. Für den französischen Autokonzern in Paris arbeitete er unter anderem im Bereich der strategischen Unternehmensentwicklung. Davor war der Manager fast 20 Jahre bei deutschen Herstellern tätig. (rp)

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KOMMENTARE


Dieter Müller

20.10.2014 - 15:45 Uhr

Unglaublich, wer soll als Vertriebspartner bzw. Mitarbeiter die Geschäftspolitik dieses Unternehmens noch verstehen. Dargestellte Zukunftsperspektiven des Unternehmens PEUGEOTstellen sich als Makulatur heraus. De Rycker hatte begonnen, veralterte Strukturen aufzubrechen, um dem Unternehmen in Deutschland wieder eine Zukunft zu geben. Dass dies nicht innerhalb von eineinhalb Jahren möglich ist, sollte jedem Branchenkenner klar sein, aber Paris ist vom deutschen Markt weit entfernt! Jetzt sollte ein Bernd Bach als letzter Insider des Unternehmens die Fäden für eine bessere Zukunft in die Hand bekommen.


Insider

20.10.2014 - 21:19 Uhr

Schade, Herr de Rycker hatte gute Ansichten und Absichten, er spach die deutsche Sprache und kannte den deutschen Markt! Jetzt kommt wieder ein Franzose, der wahrscheinlich kein Deutsch spricht oder hier den Markt kennt und soll hier die Marktanteile steigern und das Volumen erhöhen . Ich bin gespannt ob das auch gelingen wird, ich denke eher nicht!


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