-- Anzeige --

Probefahrt: Opel holt Corsa-Interessenten zu Hause ab

Neue "OH!"-Kampagne: Kunden bekommen mit etwas Glück den neuen Corsa zur Testfahrt direkt vor die Haustür gestellt.
© Foto: Opel

Kunden, die sich über Opel.de für eine "PrOH!befahrt zu Hause" bewerben, bekommen mit etwas Glück den neuen Kleinwagen zur Testfahrt direkt vor die Haustür gestellt.


Datum:
29.01.2015
14 Kommentare

-- Anzeige --

Zum Start des neuen Opel Corsa hat sich der Rüsselsheimer Autobauer eine besondere Marketingaktion ausgedacht: Kunden, die sich über Opel.de für eine "PrOH!befahrt zu Hause" bewerben, bekommen mit etwas Glück den Kleinwagen-Dauerbrenner zur Testfahrt direkt vor die Haustür gestellt. Die Aktion startet am 1. Februar und läuft bis einschließlich 31. März 2015.

Mit dem Angebot wolle der Hersteller vor allem die Neukundengewinnung ankurbeln, sagte ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage. Die Logistik übernehmen die Autohäuser vor Ort. Laut Sprecher nehmen fast alle Opel-Händler an der Aktion teil. Gibt es mehr Anfragen als Kapazitäten, entscheidet das Los.

"Mit diesem überraschenden und für einen Volumenhersteller ungewöhnlichen Service wollen wir unterstreichen, dass bei uns der Kunde im Mittelpunkt steht", sagte Andreas Marx, Direktor Marketing in Deutschland. "Wir möchten es allen Interessenten so einfach wie möglich machen, um den Corsa mit seinen Innovationen aus der Oberklasse ganz komfortabel kennen zu lernen."

Beworben wird die Aktion mit einer Kampagne über Print- und Online-Medien sowie über zielgruppenaffine Social Media-Kanäle.

Angrillen sorgt für "volle Autohäuser"

Der neue Corsa ist am vergangenen Wochenende gestartet. Im Rahmen der "OH!"-Kampagne gab es auch wieder das traditionelle "Angrillen" auf den Händler-Höfen. Laut Hersteller sorgte der Neue für "volle Autohäuser". So seien "tausende Besucher" zur Händlerpremiere gekommen.

"Die Reaktionen auf den neuen Corsa und seine umfangreiche Ausstattung mit Innovationen der Oberklasse waren sehr gut", sagte Opel-Deutschlandchef Jürgen Keller. "Viel Lob gab es auch von Händler- und Kundenseite für unseren selbstbewussten neuen Markenauftritt, der nach der 'Umparken im Kopf-Kampagne' mit der neuen Corsa-Werbung seine nahtlose Fortsetzung gefunden hat." Mittlerweile gebe es europaweit mehr als 100.000 Bestellungen für den Kleinwagen. (se)


Opel "Angrillen" 2015

Bildergalerie

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


UE

30.01.2015 - 13:19 Uhr

...wieder so eine "tolle" Idee eines frisch studierten Jungdynamikers, die unterm Strich kein Auto mehr verkauft aber die Verkäufer Zeit und die Unternehmen Geld kostet.Mal ehrlich: Ich treffe doch meine Kaufentscheidung nicht danach, wer mir einen Wagen "vor die Tür" stellt. Das einzige was da passiert ist, dass die Latte für die Kundenzufriedenheit mal wieder höher gelegt wird.Und wofür? Für NICHTS.


Christian Schleich

30.01.2015 - 13:52 Uhr

Ich werde mich jetzt auch mal um eine Probefahrt bemühen.Brauch zwar kein Auto, aber wenn ich das kostenlos vor die Tür gestellt kriege. Kann ich wenigsten kostenlos damit durch die Gegend fahren und kostet nicht meinen Sprit (Und spar mir noch die Zeit, zum AH zu fahren).Mit unser Verkäufern kann man es ja machen.


Winfried Schultze

30.01.2015 - 14:38 Uhr

so kann man vielleicht Waschmittel erfolgreich verkaufen. Aber beim Neuwagen klappt es sicher nicht. Der freundliche Händler bringt dann sicher auch gleich den Sachverständigen zur Wertermittlung des Altfahrzeuges samt Hebebühne mit vor das Haus.


Heinz Gamsbichler

30.01.2015 - 15:11 Uhr

Und täglich grüßt das Murmeltier: Sei es Opel, VW, BMW oder gar Porsche... kommt mal ein Hersteller mit neuen Ideen oder gar mehr Kundenservice daher, öffnet sich blitzartig direkt die Skeptiker-Pandora-Büchse.Im immer gleichen Kanon wird dann daher gemeckert, dass ja nur "Jungdynamiker", die frisch von der Uni kommen, sich solchen Unfug ausdenken können. Sei es der Hausbesuch, der Online-Chat, das Verkaufen mit Hilfe von Tablet PCs oder oder oder... "Alles total an der Praxis vorbei!", "Die haben wohl noch nie selber ein Auto verkauft!?", "Jaja, die Berater - wie die Eunuchen. Wollen mir sagen, wie es geht - können aber selber nicht!"... die Sprüche der sich nicht ändern Wollenden ist schier unendlich.Es ist einfach unfassbar, wie sehr offenbar die Mehrheit der Beschäftigten einer unserer wichtigsten Branchen im Gestern verharrt und sich partout jeglicher Veränderung verschliesst. Wer ständig den Kunden nur als seinen Feind sieht, der einen von hinten bis vorne nur ausnutzen wird, braucht sich nicht wundern, wenn andere über früher oder später sich diesen Kunden schnappen werden. Und nein, das geht nicht nur über den Preis!Sie, liebe Herrschaften, werden weder das Konsumentenverhalten, noch den gesellschaftlichen Wandel ändern können - etwas mehr Offenheit für Neues kann nicht schaden. Und am Ende sogar vielleicht etwas dazu beitragen, dass Ihr Unternehmen auch in zehn Jahren noch Fahrzeug verkauft und überhaupt existiert.Aber: Es zwingt Sie ja keiner dazu!


C.S.

30.01.2015 - 15:11 Uhr

Ach Ihr lieben Kollegen, Hauptsache erst einmal gemeckert und alles schlecht geredet. Ich mag es nicht mehr lesen, ich kann es nicht mehr hören! Ausprobieren soll hilfreich sein! Und wenn es nicht funktioniert, kann jeder Händler sofort aussteigen! Die Aktion erzeugt Aufmerksamkeit! Das soll sie, denn das braucht Opel und der Opel Handel! Nur wenn die Marke wahrgenommen wird, können wir Autos verkaufen, und alles was Opel zur Zeit macht, scheint besser zu funktionieren, als das"was immer schon war". Der erste Schritt ist geschafft, es muss sich niemand mehr schämen, mit einem Opel vorzufahren. Danke Herr Neumann, dank an die neue Marketingchefin


N. Eutrum

30.01.2015 - 15:37 Uhr

Dies ist wieder mal ein klassisches Kapitel aus der Serie : "Gut gedacht - schlecht gemacht" ! Abgesehen davon, dass sich etliche Kunden sicher vor dem Kopf gestoßen fühlen, die bei Ihrer " Bewerbung" nicht zum Zuge kommen - und die Aktion somit als negativ empfinden, werden beim Verkaufspersonal wieder zeitintensive Abläufe generiert die - mal wieder - auf das normale Tagesgeschäft aufgestapelt werden ! SO motiviert man Verkäufer !!! Die Kunden werden sich sicher freuen : Haben Sie doch wenigstens den Weg zum Opel Händler gespart und brauchen nur die Mitbewerber Skoda und Hyundai selber besuchen....


Michael Klein

30.01.2015 - 17:20 Uhr

Mein Gott da wird einmal etwas neues gemacht und schon wird wieder gemeckert und gemault. Winfried Schultze woher wollen Sie wissen das so etwas nicht funktioniert. Haben Sie Erfahrung im Marketing?


K. Wempe

31.01.2015 - 11:10 Uhr

Eine gute Promotion. Ob sie etwas bringt, das wird man sehen. OPEL nutzt den Rückenwind, den die Marke im Moment bekommt. Was ist daran falsch? Die "Angrillen" Promo finde ich persönlich nicht so prall. Wer kommt 2015 schon wegen einer Wurst ins Autohaus. Die gibt's überall. Für mich ein Proll Event.


Nordlicht

31.01.2015 - 15:42 Uhr

Wofür sollen denn eigentlich die tollen Showroom-Konzepte dienen, wenn nicht dort die so einmalige Marken-Erlebniswelt dem Kunden präsentiert wird, wie ja vom Hersteller begründet, wenn es um die jeweils nicht unerheblichen Investitionen ging. Das Auto vor die Tür stellen, sprich den Kunden zu Hause besuchen wenn der Kunde es wünscht, ist doch nun wirklich ein alter Hut. Der Unterschied zu dieser Wahnsinnsaktion ist aber der, dass der geübte Verkäufer schon vorher in Kontakt war, möglichst die geforderte Bedarfsanalyse gefertigt hat und dann den Kunden mit einem passenden Wagen besucht und ihm diesen möglichst auch gut präsentiert - womöglich auch während der Probefahrt!Einfach einloggen, wild ein Auto geordert was dann vor der Tür steht - was soll das, wo ist da der Sinn.@ C.S., @ Michael Klein: Es geht hier bei kritischen Bemerkungen nicht ums ewige Meckern und das Hochleben lassen des Gestern sondern um das Äußern berechtigter Zweifel berufserfahrener Menschen, die mit Recht die Nachhaltigkeit solcher Aktionen in Frage stellen!


Fahrvergnüger

02.02.2015 - 09:29 Uhr

"Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen" - mehr fällt mir zu den ersten drei Kommentaren hier nicht ein.Mit der "...das haben wir aber schon immer so gemacht..." und "...das hat noch nie funktioniert..." Methode wird im Autohandel in Zukunft kein Auto mehr verkauft. Wer das immer noch nicht verstanden hat und sich weiter an seine immer älter werdende Stammkundschaft klammert, die brav zum Prospekte blättern ins Autohaus kommt, der sollte sich schon mal Gedanken um die berufliche Zeit nach der Insolvenz machen. Der Wandel kommt nicht, er ist schon längst da!


Derek Finke

02.02.2015 - 09:52 Uhr

HALLO, AUFWACHEN! Wir haben einen Käufermarkt. Da werden Autos nicht verteilt, sondern die Anbieter müssen etwas dafür tun, um die Gunst der Kunden zu erhalten. Schöne Autos, neue Fliesen im Showroom und Zertifizierungsurkunden an der Wand reichen nicht aus. Dass es unterschiedliche Meinungen zu dieser Aktion gibt, ist völlig in Ordnung. Aber dann bitte mit Stil und konstruktivem Ansatz. Diese langweilige Genöle über ahnungslose Hersteller, Weicheierhaftes "mit uns Verkäufern kann man es ja machen" oder Geschmacklosigkeiten über die vorherige Beschäftigung der Opel-Marketingchefin sind kleingeistig. Das zeugt von Ahnungslosigkeit, Unsicherheit und der Unfähigkeit, das eigene Hirn anzustrengen und selbst Ideen zu entwickeln, wie man seine Autos an die Frau und den Mann bekommt.


Schnorris

02.02.2015 - 12:26 Uhr

Ob man die Idee von Opel positiv oder negativ sieht bleibt jedem selbst überlassen, die Zeit wird zeigen ob sie erfolgreich war. Ich denke die Zweifel bestehen eher darin ob der Aufwand lohnt und diejenigen hier die alles Neue hochloben sei einmal gesagt, das sie recht haben das sich der Verkäuferberuf sich in den letzten 20 Jahren grundlegend geändert hat und ohne die ganzen Info Updates die man zu lesen hat heute oft jeder Verkäufer auch noch andere Arbeiten aufs Auge gedrückt bekommt. Glücklich diejenigen, die nur auf den Kunden warten bzw . suchen müssen, denn die haben sicherlich genug Zeit neue Wege zu gehen.


UE

02.02.2015 - 14:24 Uhr

@alle, die diese Aktion "toll" finden: bitte mal kurz posten, wie viele Autos Sie schon in Ihrem Leben verkauft haben und bei welcher Marke und mit wieviel Nachlass. Dazu dann bitte noch Ihre Quote beim Abschluss von KfZ-Versicherungen und die Finanzierungs- / Leasingquote.....ich bin SEHR gespannt... ;-)Ihr seid mir schon richtige Helden!


Jörg Herrmann

02.02.2015 - 16:43 Uhr

Die einfachsten Ideen sind meistens die Besten. Sie müssen halt auch konsequent umgesetzt werden. Viel Erfolg für die Corsa-Verkäuferinnen und Verkäufer!


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.