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Prognose: Autoexperte erwartet Absatzeinbruch in Europa

Für 2010 rechnet Dudenhöffer mit massiven Marktverschiebungen. In der Summe entwickele sich der weltweite Automarkt jedoch positiv.
© Foto: R. B./Pixelio

2010 werden nach Meinung von Ferdinand Dudenhöffer in Westeuropa fast eine Million Autos weniger verkauft als 2009. Auch der VDA rechnet mit einem "messerscharfen" Wettbewerb.


Datum:
04.01.2010
22 Kommentare

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Trübe Aussichten für Europas Automärkte: Im neuen Jahr werden nach einer Prognose des Autoforschers Ferdinand Dudenhöffer in Westeuropa fast eine Million Autos weniger verkauft als 2009. Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) rechnet mit einem "messerscharfen" Wettbewerb. Dagegen steigen die Absatzchancen in China, den USA und Russland. "Die Autowelt wird derzeit neu geordnet. Dies hat Konsequenzen für die Produktionsstandorte", heißt es in der am Freitag veröffentlichten Studie des Car-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen. Dank Abwrackprämie und Konjunkturprogrammen war 2009 dagegen trotz der Wirtschaftskrise das sechstbeste Verkaufsjahr für Autos weltweit. In Deutschland wurden dank der Prämie 3,8 Millionen Autos verkauft, 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Für 2010 erwartet der Experte einen Einbruch der Nachfrage um 26 Prozent auf 2,8 Millionen Autos. Im vergangenen Jahr wurden der Studie zufolge weltweit 52,8 Millionen Autos verkauft, 5,4 Prozent weniger als im Vorjahr. "Das Ergebnis ist aber deutlich besser als noch vor zwölf Monaten erwartet", betonte der Autoexperte. "Der große Einbruch ist ausgeblieben." Rettung für den Automarkt brachten die Konjunkturprogramme in wichtigen Ländern und die schnellere Erholung der Weltwirtschaft. China als Spitzenreiter Insgesamt wurden in Westeuropa mit 13,6 Millionen Autos rund 40.000 Fahrzeuge mehr verkauft als im Vorjahr. Dagegen gingen allein in Nordamerika die Verkäufe um fast 22 Prozent auf 12,5 Millionen Autos zurück. Spitzenreiter des weltweiten Automarkts war nach der Hochrechnung China mit einem Zuwachs von 44 Prozent oder 2,5 Millionen auf 8,2 Millionen Autos. Der russische Markt brach um 44 Prozent ein, dort wurden 1,35 Millionen Wagen weniger verkauft. Weitere Verlierer waren Japan (minus 378.000 Autos), Kanada (minus 219.000), Spanien (minus 209.000) und England (minus 153.000).

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KOMMENTARE


A. Aslau

04.01.2010 - 13:03 Uhr

Warum wird der Mann selbst von -autohaus- als "Autoexperte" bezeichnet ? Ausser den vollkommen unrealistischen Veröffentlichungen von Rabattmöglichkeiten im Handel hat er doch keinerlei basisorientiertes Praxiswissen vorzuweisen. Sein Geschwafel erinnert stark an die seit einigen Monaten im Bundstag grassierende Diskussion zur Bombardierung der Taliban Tanklaster in Afghanistan. Auch da sitzen feine Pinkel in Ihrem Ausgehzwirn im warmen, bewacht von dutzenden Personenschützern, die den ganzen Tag langeweile schieben, weil es weder was zu schützen gibt, noch etwas schützenswertes vorhanden ist. Und auch in diesem Fall glauben die Herrschaften, alles besser zu wissen und somit auch alles besser machen zu können. Können Sie aber nicht. Und Herr Dudenhöfer könnte garantiert auch kein Fahrzeug vermarkten, geschweige denn ein komplettes Autohaus gewinnbringend führen. Das aber sollte ein "Experte" doch wohl hinbekommen, oder ?


H. Lenz

04.01.2010 - 14:30 Uhr

Es wäre interessant, wenn Sie frühere Aussagen des Hernn Dudenhöffer mal aus dem Archiv herausholen und mit der tatsächlich dann eingetretenen Entwicklung vergleichen würden.


R.Manko

04.01.2010 - 14:36 Uhr

Ich gebe meinem Vorkommentartor recht, wann wird endlich solchen selbsternannten "Experten" der Raum genommen Ihren Unsinn zu verzapfen. Herr Dudenhöfer hätte auf den freien Markt keine Chance und ist ein reiner Trittbrettfahrer


Jörg-Uwe Banach

04.01.2010 - 15:00 Uhr

Lieber Herr Professor Brachat, hiermit möchte ich Sie höflich bitten, diesem unerträglichen Professor D. im neuen Jahr nicht mehr die Ehre zu teil werden zu lassen, in Ihrem Magazin - Print oder Online - als "Autoexperten" zu titulieren. Diese Bezeichnung hat er (nicht nur) in meinen Augen längst verwirkt. Vielen Dank und ein gutes, D.-freies, neues Jahr! Herzlichst Ihr J.-U. Banach


J. Orthaus

04.01.2010 - 17:52 Uhr

Um zu den "grandiosen Erkenntnissen" (bzw. heißt es ja doch immer nur: "Prognosen", "Erwartungen", "der Experte rechnet mit", "er sieht Chancen für", usw.) des Herrn Dudenhöfer (oder so ähnlich) zu gelangen, reicht es meiner Meinung nach völlig aus, mit offenen Augen durch`s (Autohaus-) Leben zu gehen. Nur hier lernt man etwas für`s Leben und Autoverkaufen, an der Basis...und nicht am "Car Center Automotive Research" (...wo ist eigentlich mein Wörterbuch??...). Wer nicht auf den Kopf gefallen ist, wird auch ohne Herrn Dudenhöfer und sein "Expertengewinsel" die Krise meistern. Wie sagt meine Freundin immer, wenn wir Herrn Dudenhöfer im TV sehen: "Iiiiihhh, schalt` den sofort weg!" Das lasse ich mir dann kein zweites Mal sagen! In diesem Sinne: Frohes neues Auto-Jahr 2010! Ein ex BFC`ler


Stefan Schubert

04.01.2010 - 17:53 Uhr

Es ist schon erschreckend, wie ein "Experte" es schafft auschschliesslich negative Prognosen zu veröffentlichen. Damit schafft er im Käufermarkt alles anderes als optimistische Käuferstimmung. Höchstwahrscheinlich hat er sich dieses Mal die Neujahrsansprache unserer Kanzlerin zum Vorbild genommen. In Deutschland muß man wohl nur noch schwarz sehen und alles niedertreten...


Hans Kirschenhofer

04.01.2010 - 18:21 Uhr

Die Entwicklung im Verkauf Automobile liegt an den einzelnen Betrieben, nicht an den Aussagen verschiedener Herren. Ich sehe für 2010 nicht so schwarz wie viele, die durch die Umweltprämie vorgezogene Käufe sehen. Der typische Neuwagenkäufer, Wechselturnus 2-5 Jahre, profitierte nicht von der Prämie, weil sein Auto noch nicht so alt ist. Wenn sich die Lage beruhigt, die Hersteller mit Geld um sich werfen und die Verkäufer die Arroganz des letzten Jahres wieder vergessen, dann wird sich alles normalisieren. Was auch immer das heißen mag. Jeder Betrieb hat es selbst in der Hand, wie er dieses Jahr gestaltet.


Heino Mühlenhort

04.01.2010 - 18:44 Uhr

Ist es denn nun wirklich nicht möglich diesem selbst ernannten Automobilexperten Dudenhöfer den Mund zu verbieten. Er soll doch in China, Russland oder in der USA sei Unheil treiben aber da hätte man ihn sicher schon verbannt. Dieser Mann redet mit seinem völlig unrealistischem Gequatsche über Rabatte und Nachlässe jeden Funken Hoffnung für einen kleinen Ertrag im Autohandel in Grund und Boden. Bald jeder Kunde kommt mit einem Kommentar von diesem selbst ernannten Professor in unser Autohaus. Er treibt mit seinen immer wieder neuen völlig aus der Luft gegriffenen Kommentaren die letzten Autohändler in den Ruin. Ist denn so etwas wirklich nicht zu verbieten?? Heino Mühlenhort Autohaus Mühlenhort Weyhe


Manfred Möllemann

04.01.2010 - 19:54 Uhr

Unglaublich, dass Sie sich immer noch der Quelle des Herrn D. bedienen.


Bertel Schmitt

04.01.2010 - 20:25 Uhr

Dudenhöffer hat sich schwer verrechnet. In den USA (echte Zahlen kommen morgen) werden für 2009 10,5 bis 11 Mio Einheiten erwartet, von 12,5 Mio keine Rede. China (echte Zahlen Ende der Woche) klettert nicht auf 8,2 Mio Einheiten, sondern auf ca. 13,5 Mio EH. Schwer daneben, Herr Professor! Zahlen für Europa sind auch noch nicht verfügbar (ACEA lässt sich immer Zeit) aber die ersten Meldungen aus Frankreich (+48,6%), Spanien (+25,1%), Italien (+16,7%) und Belgien (+21.12%) schauen gut aus.


G. Friedrichs

04.01.2010 - 22:04 Uhr

Zu dieser x-ten "Expertenprognose" des Herrn F. Dudenhöffer bedarf es keines weiteren Kommentars. Denn auch im Jahr 2010 wird eine kundenorientierte Produkt und Dienstleistungssymbiose erneut ein großer Erfolgsfaktor sein. Und das für alle Wettbewerber! Bin gespannt, welcher Sondereinflussfaktor am Jahresende diese Fehlinterpretation des o.g. Herrn wieder "glattbügelt".


Sebastian Kießling

05.01.2010 - 07:04 Uhr

Die Frage ist, wem nutzen die Markt störenden Aussagen eines Herrn Dudenhöfer bezüglich der ganz großen Absatzkrise und einer nie da gewesenen Rabattschlacht mit direkten Rabattangaben. Der Verbraucher wird verunsichert und die Händlermarge wird geschwächt. Woher soll da noch die erwartete Qualität im Handel kommen, auch die hat Ihren Preis.


Philipp Ludewig

05.01.2010 - 08:47 Uhr

Es ist unglaublich, dass es Leute wie Herrn Prof. D. gibt, die sich von unseren Reihen tragen lassen und in den Medien dazu aufrufen noch nicht zu kaufen, da die Rabattschlacht jetzt erst los geht. Solche Meinungsbilder braucht keiner von uns Händlern.


Dieter M. Hölzel

05.01.2010 - 08:59 Uhr

Herr Ferdinand Dudenhöffer wird " Autoforscher " genannt, was er aber erforschen will weiß er wohl selber nicht. Auf jeden Fall hat er die Leidensfähigkeit geneigter Leser extrem strapaziert, (...). Herr Dudenhöffer schadet der gesamten Branche und ist somit in seiner Position zur Belastung geworden. Herr Dudenhöffer treten Sie zurück und lassen das Kfz.-Gewerbe einfach in Ruhe mit Ihren mehr als zweifelhaften Aussagen zu den verschiedensten Themen. Leute wie Sie haben wir schon in der Politik viel zu viele (...). Herr Dudenhöffer, merken Sie eigentlich nicht das Sie nicht ernst genommen werden (...)?


Markus Lutz

05.01.2010 - 09:11 Uhr

Herr Dudenhöfer behauptet, dass in Westeuropa eine Million weniger Autos verkauft werden. Heißt das, dass in anderen europäischen Ländern mit keinem Absatzeinbruch zu rechnen ist. Denn diese eine Million ist doch schon allein für Deutschland prognostiziert. Entweder hat Herr Dudenhöfer ein mathematisches oder ein geographisches Defizit.


Marcel Müller

05.01.2010 - 09:30 Uhr

Auch ich gebe meinen Vorrednern zu 100% recht! Herr Prof. (??) D. ist für den Automobilhandel untragbar und für die Automobilverkäufer im besonderen... Was dieser Mann in den Medien für einen Blödsinn erzählt und die Kunden geradezu anstachelt nur noch über Nachlass zu reden ist das Letzte! Gibt es einen Autoverkäufer in Deutschland der diesen Mann noch ertragen kann? Er sollte in allen Autohäusern Hausverbot bekommen!


Axel Bohn

05.01.2010 - 10:54 Uhr

Kann man den Herrn D. nicht einfach mal ignorieren? Dieser "Experte" geht (nicht nur) mir gehörig auf den Zeiger. Mit seinen Prognosen, Expertisen und allgemeinem Unsinn. Krise hin, Krise her - er trägt eine gehörige Portion Unsicherheit bei! Bleibt mir bitte mit Herrn D. vom Leibe! DANKE! (Das musste mal raus, der Kamm ist mir eh' schon geschwollen:)


Kurt Wendt

05.01.2010 - 12:23 Uhr

Professor (...) ist es gelungen über permanente Presseveröffentlichungen sich zum "Branchenguru" empor zu schwingen. Er mixt gekonnt reales mit Fiktion und Vermutungen zu immer neuen reißerischen Headlines. Leider wird dieser Mist auch noch gedruckt! Kurt Wendt


Klaus Wrobel

05.01.2010 - 14:38 Uhr

Eigentlich wollte ich diesen Artikel "überblättern", doch als ich lass das mein Ferdi sich zu Wort gemeldet hat, dachte ich mir; mensch da gibt es GARANTIERT wieder tolle Komentare & ich wurde nicht enttäuscht! DANKE für die aufmunternden Kommentare liebe Kollegen! Ich bin KEIN Freund von Ferdi(wahr haftigt nicht) & ich würde mich gern mit Ihm persönlich unterhalten .... doch ich werde in 2010 ( mein guter Vorsatz für dieses Jahr ), Ferdi so gut wie es nur geht ignorieren!!!! FERDI ist es einfach nicht wert, so im Rampelicht zu stehen! Ich muss halt wissen was er sagt, damit ich weiß, was im Kundengespräch auf mich zukommt! Mehr nicht!


Klaus Wrobel

05.01.2010 - 15:22 Uhr

Falls jemand mal lust den ... von Ferdi nachzulesen: http://www.uni-due.de/car/rabatte.php Sieht man sich Ferdi`s Lebenslauf an & wir Glück haben dann ist im Oktober 2010 Schluß mit Ihm an seinem derzeitigtem Arbeitsplatz (theoretisch) Was sagen die Kollegen von Citrön/PSA, Porsche oder Opel, kennt jemand Ihn noch von "damals"?


E.Kühlwetter (wallibelli)

05.01.2010 - 16:28 Uhr

@Klaus Wrobel, ich hatte in den 90zigern einen Projektauftrag für Herrn Prof. F.D. im Rahmen meiner immer noch aktiven Dienstleistertätigkeit bei deutschen Ablegern des PSA-Konzerns durchzuführen. In der Zeit als er Leiter Händlernetzentwicklung bei Citroen war. Damals - er war noch nicht habilitiert - trat er schon auf, wie Professoren nun mal auftreten. Sie geben vor, alles zu wissen, tun es selbst aber nicht. Man sollte ihn nicht so ernst nehmen. Ein freier Markt in einer freien Gesellschaft muss solche Leute ertragen können. Es steht den Händlern ja frei, einen Experten aufzubauen, der zu ihm einen Gegenpart darstellt. Jeder ist im Wettbewerb nur so stark, wie der Gegner es zu lässt. Im Übrigen meine ich, ein großer Teil der hier geäußerten Kritik gehört an Herstellern und Importeuren adressiert. Als weitestgehend neutral eingestellter Fachmann habe ich den Eindruck, den einzelnen Schreihals bzw. Störer schlägt man, an die großen, wehrhaften Spielverderber traut man sich nicht ran.


L.Wassenaar

05.01.2010 - 18:29 Uhr

Hier wurde durch eine Vorredner geschrieben: "Qualität hat nunmal ihren Preis" Genauso ist es. Prognosen von "Experten" scheint es derzeit anscheinend mit enormen Rabatten zu geben :-)


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