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Reorganisation: Schrumpfkur bei Kittner

Prestigeobjekt der Kittner Gruppe: die Autoarcaden in Lübeck.

Die Autohandelsgruppe hat im vergangenen Halbjahr sechs Betriebe zusammengelegt. Sechs Mitarbeiter mussten das Unternehmen verlassen. Spekulationen, wonach ein Bankenkonsortium die Regie übernommen hat, wurden dementiert.


Datum:
15.07.2009
Autor:
<br>von Anna Voltz
2 Kommentare

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Im Zuge eines Restrukturierungsprozesses hat die Kittner Gruppe mit Hauptsitz in Lübeck im vergangenen halben Jahr sechs Autohäuser geschlossen bzw. mit anderen Filialen zusammengelegt. Das erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage von AUTOHAUS Online. Branchenspekulationen, wonach ein Bankenkonsortium bereits die Führung der Gruppe übernommen habe, wies er zurück. Nach Angaben des Sprechers waren die Autohäuser von der Reorganisation in unterschiedlichen Ausmaß betroffen. Die VW Travag-Betriebe in Lauenburg und Mölln wurden bereits aufgegeben. Die VW Travag-Standorte in Lübeck-Marli und an der Lübecker Moislinger Allee wurden in einen zentralisierten Betrieb in der Berliner Straße verlagert. Das BMW Autohaus Hansa Nord in Bad Schwartau ging im Standort Lübeck auf. So auch der Betrieb in Schwentinental (OT Raisdorf), der in das BMW Autohaus Hansa Nord in Kiel eingegliedert wurde. Die Schließung des Opel Autohaus Hansa in Mölln stehe noch bevor, hieß es. Fast dreiviertel der Mitarbeiter, deren Filialen von Schließungen betroffen waren, seien innerhalb der Autohausgruppe zu anderen Standorten gewechselt bzw. in eine Auffanggesellschaft überführt worden, so der Sprecher weiter. Die Hansa-Mitarbeiter in Neustadt würden jetzt in der Eutiner Filiale beschäftigt. Von den Mitarbeitern des Standorts Mölln hätten sieben fortan in Lübeck am Hauptstandort ihren neuen Arbeitsplatz. Zwei Mechaniker würden über die Transfergesellschaft eine Ausbildung zum Servicetechniker absolvieren. Dennoch mussten sechs Mitarbeiter Kittner verlassen. "Absicherung auf hohem materiellen Niveau" Der Sprecher betonte, dass mit der IG Metall, dem Kfz-Verband sowie den Betriebsräten ein "Zukunftssicherungstarifvertrag" und ein Sozialtarifvertrag abgeschlossen worden seien. Letzerer regele die soziale Absicherung einzelner Mitarbeiter, "sofern sie von weiteren strukturellen Maßnahmen betroffen sind, auf hohem materiellen Niveau."

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KOMMENTARE


Eric_K

16.07.2009 - 14:30 Uhr

Jaguar wird nicht von Kittner vertrieben, lediglich besteht der Service weiter. Wie kann denn ein Unternehmen mit einem "Quasi-Monopol" bei mehreren Marken in seiner Region unwirtschaftlich arbeiten? Wurden die Kunden alle nach Hamburg vertrieben?


servicefuzzi

17.07.2009 - 09:51 Uhr

@ Eric_K ich kann mir das nur so erklären, dass die Filialleiter bei Kittner möglicherweise untereinander in Konkurrenz gesetzt werden, wie man es auch von anderen Kettenbetrieben hört. Das würde bedeuten, dass hier ein künstlicher Intra Brand Wettbewerb erzeugt wird, der natürlich zu Lasten der Wirtschaftlichkeit geht. Da nutzt einem auch ein "Quasi-Monopol" nichts.


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