-- Anzeige --

Restwertproblematik: VW/Audi-Partner machen Druck

Michael Lamlé: "Wir wollen, dass das noch mit den Bilanzen für dieses Jahr erledigt werden kann."
© Foto: Bernd Dohrmann / AH

Konzernchef Martin Winterkorn kann sich nicht allzu lange Zeit für das versprochene Restwertprogramm lassen. Der Händlerbeirat will Volkswagen Leasing bis Jahresende eine Frist zur Lösung der Problematik setzen.


Datum:
09.10.2009
3 Kommentare

-- Anzeige --

Der VW/Audi-Händlerbeirat hat Anfang der Woche auf einer Vorstandssitzung beschlossen, die Volkswagen Leasing aufzufordern, bis zum 31. Dezember 2009 gemeinsam eine Lösung für die Restwertproblematik zu erarbeiten. "Wir wollen, dass das noch mit den Bilanzen für dieses Jahr erledigt werden kann", erklärte Händlerverbandspräsident Michael Lamlé am Donnerstag am Rande des 10. Tages der Automobilwirtschaft in Nürtingen. Auf Basis eines Rechtsgutachtens wollen die Händler bis Ende dieses Jahres eine Lösung für die Fahrzeuge erreichen, die aus älteren Geschäften stammen und nun in die Autohäuser kommen. VW-Chef Martin Winterkorn hatte auf dem IFA-Kongress zu den Restwertproblemen der Vertriebspartner gesagt: "Da werden wir ein Programm machen, um die Händler zu beruhigen" (wir berichteten). (dp)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


Hans von Ohain

09.10.2009 - 17:02 Uhr

Das ist der richtige Weg. Die eigene Situation wurde genau analysiert und fundiert rechtlich begutachtet. Die VWFSAG hat nun die Chance, den Ertrag aus jahrelanger finanzieller Abzockerei und gnadenloser Ungleichbehandlung ihrer Vermittler zumindest in Teilen auch wieder jenen zufließen zu lassen. Ansonsten werden vom Verband und auch von den Vermittlern selbst hoffentlich andere Saiten aufgezogen. Dennoch - Recht haben und Recht bekommen, sind zwei Paar Schuhe. Dazu kommt, dass der Verband vor Gericht im Falle des Falles nur für die Zukunft etwas erreichen könnte und auch nicht jedem einzelnen Mitglied die Klärung der Einzelfälle abnehmen kann. Ich bin gespannt, wieviele Vermittler/Händler, die ja auch oft noch durch die VW Bank refinanziert werden, sich das antun werden.


Wolfgang Petrasch

10.10.2009 - 10:06 Uhr

Nun kommt auf den Hersteller sowie auf die Händler nun Ihre Restwertpolitik zurück, wohl auch zurecht da die Leasingraten zum Teil über den Restwert kaluliert waren. Nur sind die Preise/Restwerte auf dem derzeitigen Markt nicht erzielbar. Audi/BMW haben bis jetzt aber noch nichts dazu gelernt.


Carl-Heinz Jahnke

12.10.2009 - 11:39 Uhr

Und wie würden die Partner entschädigt werden, die wohl weislich auf diese Stückzahlgeschäfte verzichteten, weil ihnen die Restwertproblematik von vornherein klar war? Wer sich in so ein großes Handelsrisiko begeben hat, kann hinterher keine zusätzliche "Handelsmarge" gegenüber anderen Partnern erwarten. Hier kann es doch nur um unseren zukünftigen Geschäfte gehen.


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


ANMELDUNG ZUM SMS-NEWSLETTER

Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.