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Ruhrdeichgruppe: Volle Konzentration auf Handelsgeschäft

Mit der neuen Marke Opel will Peter Gerards, Chef der Ruhrdeichgruppe, wieder durchstarten.
© Foto: Opel

Nach der Trennung von Nissan und dem Umbau im Eiltempo hat die Ruhrdeichgruppe nun einen Schlussstrich unter die vergangenen Monate gezogen. In Summe wachsen die Duisburger kräftig.


Datum:
04.08.2014
3 Kommentare

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Die Ruhrdeichgruppe hat einen Schlussstrich unter das "ganze Theater" rund um die Nissan-Vertragskündigung gezogen. "Ich bin jetzt froh, dass wir uns alle wieder voll auf das Automobilhandelsgeschäft konzentrieren können", sagte Geschäftsführer Peter Gerards laut einer Mitteilung. Mit der Übernahme des Opel-Geschäfts der Dinnebier-Gruppe in Nordrhein-Westfalen und der Weiterentwicklung bei Peugeot und Kia sei der Umbau des Duisburger Mehrmarkenhändlers weitestgehend abgeschlossen.

Gerards hatte der Ruhrdeichgruppe in den vergangenen fünf Monaten eine neue Struktur verpasst. "Wir verzeichnen bei sechs Nissan-Filialabgängen nun mit sechs Mal Opel, drei Mal Kia und ein Mal Peugeot deutlich mehr Zugänge bei Standorten und Marktanteilen", betonte er. In Summe wachse die Gruppe in ihrem eigenen Marktumfeld auf insgesamt 22 Markenvertretungen.

Der Inhaber bedankte sich bei Management und Mitarbeitern für die Einsatzbereitschaft und das entgegengebrachte Vertrauen. "Nur als funktionierendes Team war dieser Umbau zu stemmen." Gleichzeitig lobte Gerards die konstruktive Zusammenarbeit mit den beteiligten Herstellern und Banken, inklusive der Nissan Bank. "Sie haben uns stets vertraut, und wir konnten deshalb in Ruhe weiterarbeiten."

Opel mit "überdurchschnittlichem Potenzial"

Mit dem "Neuzugang" Opel hat die Ruhrdeichgruppe große Pläne. Die neue strategische Marke solle im regionalen Umfeld ausgebaut werden, so Gerards: "Opel hat im Ruhrgebiet einen sehr hohen Stellenwert sowie hohen rollenden Fahrzeugbestand und somit überdurchschnittliches Potenzial für Vertrieb und Aftersales." Er zeigte sich davon überzeugt, dass der Rüsselsheimer Autobauer weiter nachhaltig wachsen werde.

Die Ruhrdeichgruppe beschäftigt jetzt rund 400 Mitarbeiter in ihren Autohäusern im Ruhrgebiet und am Niederrhein. Dort werden neben Peugeot, Kia und Opel auch Citroën-Fahrzeuge verkauft. Weitere Standbeine sind Serviceverträge mit Toyota und Honda. (rp)

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KOMMENTARE


James Housten

04.08.2014 - 20:37 Uhr

Dann hoffen wir mal, dass die Nissan Bank sich nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, mit Ihrem Vertrauen einem gekündigten Händler gegenüber, und dass die Nissan-Bank nicht deswegen als nächstes von der Nissan Geschäftsführung "gekündigt" wird.


Martin

04.08.2014 - 21:14 Uhr

Jetzt aber nicht jeden Tag einen Bericht über die Selbstherrlichkeit !!!


Autohändler

15.08.2014 - 22:55 Uhr

Ein besonderes Lob an die Nissan Bank-wie muss man das denn verstehen? Hat die Nissan Bank etwa eine andere Sicht der Dinge als Nissan Deutschland - irgendwie bezeichnend und skurril aus Nissan Sicht- Glückwunsch Ruhrdeichgruppe - die kleine Marke Nissan fliegt raus - eine große Marke Opel kommt dafür rein! Intelligenter Schachzug !


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