-- Anzeige --

Schrauben-Riese: Würth will Erlöse verdoppeln

Würth-Chef Friedmann Friedmann rechnet für 2012 mit einer Rendite auf Vorjahresniveau.
© Foto: Würth

Der Schraubenkonzern nimmt neue Meilensteine ins Visier. In diesem Jahr soll der Umsatz auf über zehn Milliarden Euro steigen. Bis 2020 sollen 20 Milliarden Euro erwirtschaftet werden.


Datum:
22.05.2012
1 Kommentare

-- Anzeige --

Nach dem erfolgreichen Jahr 2011 peilt Würth neue Meilensteine an. Der Künzelsauer Schraubenkonzern will im laufenden Jahr erstmals die Umsatzschwelle von zehn Milliarden Euro knacken. Bis 2020 sollen die Erlöse dann auf 20 Milliarden Euro verdoppelt und die Zahl der Mitarbeiter auf 100.000 gesteigert werden. Dazu müsste Würth den Umsatz jedes Jahr um knapp zehn Prozent steigern und mehr als 33.000 neue Stellen schaffen.

Im ersten Quartal 2012 legte die Gruppe verhalten zu. "Berücksichtigt man, dass wir im ersten Quartal 2011 mit 18,6 Prozent außergewöhnlich erfolgreich gewachsen sind, ist die Steigerung von 7,9 Prozent in den ersten drei Monaten diesen Jahres zufriedenstellend", sagte Würth-Chef Robert Friedmann kürzlich bei der Bilanzpressekonferenz in Schwäbisch Hall. Im zweiten Halbjahr werde die Gruppe wieder zweistellig wachsen.

Friedmann rechnet für 2012 mit einem angemessenen Ergebniswachstum und einer Rendite auf Vorjahresniveau. "Ein insgesamt verlangsamtes weltweites Wirtschaftswachstum und wirtschaftliche Unsicherheiten in Europa führen aber dazu, dass sich das Jahr 2012 volatiler gestalten wird als 2011", betonte der Manager. Der Handelsriese wolle in etablierten Geschäftsfeldern aus eigener Kraft und in Zukunftsmärkten mit Zukäufen wachsen.

Im vergangenen Jahr setzte Würth rund 9,7 Milliarden Euro um – ein Zuwachs von zwölf Prozent gegenüber 2010. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 2,6 Prozent auf 395 Millionen Euro. Das schwächere Wachstum begründete Friedmann mit Verlusten aus der Solarproduktion und den Einmaleffekten in Zusammenhang mit deren Aufgabe. Zudem habe das Unternehmen die teilweise stark gestiegenen Einkaufspreise nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben können.

Internationales Wachstum

Der deutsche Markt trug 4,4 Milliarden Euro zum Umsatzergebnis bei. Im Ausland wurden dementsprechend 5,3 Milliarden Euro erwirtschaftet, 11,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Würth ist Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial für Industrie und Handwerk. Der Konzern besteht aktuell aus mehr als 400 Gesellschaften in über 80 Ländern. Ende 2011 beschäftigte das Unternehmen weltweit 66.113 Menschen (2010: 62.433). Hierzulande lag der Anstieg der Mitarbeiter mit 1.446 Mitarbeitern (plus 8,2 Prozent) über dem Durchschnitt der Gruppe. (rp)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


Rex Paes

30.05.2012 - 21:50 Uhr

Wir kennen ein Beiratsmitglied das auch immer wieder seine Erlöse exorbitant steigern will.... egal wie !!


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.