Daimler hat im September von seiner Marke Mercedes-Benz drei Prozent weniger Autos gegenüber dem Vorjahreszeitraum abgesetzt. Wie der Automobilkonzern am Dienstag in Stuttgart mitteilte, verkaufte der Konzern weltweit 110.700 Mercedes-Wagen. Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars mit den Marken Mercedes, AMG, Smart und Maybach setzte im September mit 122.200 Fahrzeugen zwei Prozent weniger Fahrzeuge ab. Insgesamt stieg der Spartenabsatz seit Jahresbeginn weltweit allerdings mit 979.800 Auslieferungen um vier Prozent. Daimler sprach von einem weiterhin sehr schwierigen Marktumfeld in Westeuropa, Japan und den USA. Die Marke Smart habe auch im September erneut hohe Zuwächse erzielt. Weltweit hätten sich 11.500 Kunden für einen Fortwo entschieden, zehn Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dies entspreche einem neuen Rekord. Von Januar bis September seien die Auslieferungen des Zweisitzers um 53 Prozent auf 101.900 Einheiten gestiegen. Hohe Wachstumsraten verzeichnet Mercedes-Benz nach eigenen Angaben in China. Im September erhöhten sich die Verkäufe der Marke um 61 Prozent auf 4.400 Modelle. Der Absatz in der Region Asien/Pazifik stieg um sechs Prozent auf 15.300. Schlechter lief es in den USA. Dort lieferte Mercedes-Benz im September mit 18.800 Fahrzeugen 16 Prozent weniger an Kunden aus. (dpa)
September: Mercedes verkauft weniger Autos
Die Daimler-Kernmarke lieferte im September weltweit 110.700 Fahrzeuge aus – ein Minus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besser lief es für die Kleinwagensparte Smart mit einem zweistelligen Absatzzuwachs.