Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) hat am Donnerstag zum ersten Mal ein neues Zeichen vergeben, mit dem Autohäuser und Werkstätten zukünftig ihre Ausbildungsleistungen darstellen sollen. Wie der Verband mitteilte, übergaben ZDK-Präsident Robert Rademacher und Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Fuchs Petrolub AG, das neue Schild an Dieter Ernst vom Mannheimer Autohaus Ernst. Das auf Initiative des PR-Partners Fuchs Europe Schmierstoffe entwickelte Schild ist Teil der "großen Service-Offensive" des ZDK und ist auf Wunsch zahlreicher Unternehmen entstanden, um die Ausbildungsaktivitäten besonders den jungen Menschen zu zeigen. Bis Ende 2009 sollen rund 20.000 Schilder an Kfz-Ausbildungsbetrieben den Kunden demonstrieren, dass das Kraftfahrzeuggewerbe zu den ausbildungsstärksten Branchen Deutschlands zählt. Autofahrer, die in einem Ausbildungsbetrieb den Ölwechsel vornehmen lassen, unterstützen laut Mitteilung die Nachwuchsförderung der 234 Innungen im Deutschen Kfz-Gewerbe. Denn für jeden durch die Innungsbetriebe abgenommenen Liter Motorenöl schütte Fuchs bis zu vier Cent aus. Dieses Geld fließe direkt in die Ausbildungs- und Weiterbildungsaktivitäten. Allein im vergangenen Jahr seien auf diese Weise 90.000 Euro zusammengekommen. Nach Angaben von Rademacher zählt das Kfz-Gewerbe 2008 mit 94.500 Auszubildenden und einer Ausbildungsquote von rund 20 Prozent zu den größten homogenen Ausbildungsbranchen Deutschlands. Rund 30.000 neue Lehrlinge würden pro Ausbildungsjahr eingestellt. Unter den rund 39.000 Betrieben seien etwa 25.000 Kfz-Meisterbetriebe. (tk)
Service-Offensive: Kfz-Gewerbe rückt Ausbildung in den Mittelpunkt
Der ZDK stellte erstmals ein neues Zeichen vor, das die Ausbildungsleistung der Betriebe nach Außen darstellen soll. Anläßlich der Feierlichkeiten im Mannheimer Autohaus Ernst lobte Präsident Robert Rademacher die Kfz-Nachwuchsförderung.