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Statistiker: Kfz-Handwerk mit rückläufigem Umsatz

Das Kfz-Gewerbe hat 2012 die größten Umsatzrückgänge aller zulassungspflichtigen Handwerke in Deutschland verbucht.
© Foto: Uwe Annas / Fotolia

Laut Statistischem Bundesamt sanken die Erlöse in der Branche 2012 um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dafür beschäftigten die Kfz-Betriebe mehr Mitarbeiter.


Datum:
11.03.2013
2 Kommentare

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Das Kraftfahrzeuggewerbe hat 2012 die größten Umsatzrückgänge aller zulassungspflichtigen Handwerke in Deutschland verbucht. Wie das Statistische Bundesamt am Montag auf Basis vorläufiger Ergebnisse in Wiesbaden mitteilte, sanken die Erlöse in der Branche um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dafür beschäftigten die Kfz-Betriebe mehr Mitarbeiter (plus 0,7 Prozent).

Den Statistikern zufolge fielen die Umsätze aller sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks um 3,4 Prozent im vergangenen Jahr. Die Zahl der Beschäftigten blieb im Vergleich zu 2011 unverändert. (rp)

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KOMMENTARE


Timo Müller

12.03.2013 - 06:48 Uhr

Immer mehr Beschäftigte bei sinkenden Umsätzen??Da es ja ein mindestlohngesetz gibt,werden wir uns diesem Mindestlohn immer mehr annähern.Anders wird es nicht mehr zu bewerkstelligen sein.Die Löhne der Mitarbeiter müssen sinken.Auch Weiterbildungsmassnahmen sind doch garnicht mehr Finanzierbar.Hier ist der Mitarbeiter Eigenverantwortlich,dafür zu sorgen das sein Wissen up to date bleibt


Michael Kühn

12.03.2013 - 15:31 Uhr

@ Timo Müller, Ihre Zeilen will ich gerne als ironischen Kommentar werten.Ich kann mich noch sehr gut an die Zeiten erinnern, in denen bei Vetragswerkstätten eine Std. noch unter DM 100.- lag - u. heute sind ca. € 100.- und mehr durchaus üblich. Früher konnte ein Handwerker sich leisten, einen Handwerker von einer anderen Zunft zu beauftragen, heute gestaltet sich das schon schwierig bis nicht machbar (offiziell gegen Rechnung). Es ist schon merwürdig, wenn man sich die Preissteigerungen betrachtet und dann seinen eignen Geldbeutel (so als Handwerker), denn von dieser Kostensteigerung bleibt beim Handwerker von diesem "Mehrwert" recht wenig bis gar nichts übrig....Und wenn ich beim Auto meine Jahresinspektion um z. B. drei Monate verschiebe, so habe ich in vier Jahren eine Inspektion gespart...Wenn man nun diese Rechung mit den privatgenutzten Fzg. in Verbindung bringt und hierbei auch noch die längeren Wartungsintervalle berücksichtigt, so erkennt man durchaus einen Zusammenhang. - Der Warenkorb, der unsere Inflationsrate "schön" rechnet ist sicher keine Erklärung, wohin unsere Kaufkraft entschwunden ist...- Vielleicht fragen Sie einmal einen Mechatronikergesellen, was er so brutto verdient u. netto für seinen Lebensunterhalt zur Verfügung hat...


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