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Studie: Eigenes Auto bleibt alternativlos

Auch künftig wollen die wenigsten auf den eigenen Pkw verzichten.
© Foto: Uwe Annas/Fotolia

Dämpfer für Carsharing: Die trendige Mobilitätsform wird von vielen Autofahrern nur als Ergänzung betrachtet. Auf den eigenen Pkw wollen die wenigsten verzichten. Das zeigt eine aktuelle Studie.


Datum:
20.05.2014
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Gute Nachrichten für die Kfz-Branche: Auch künftig wollen die Deutschen vorwiegend ein eigenes Auto fahren. Laut einer Studie der Credit-Plus Bank ist für 80 Prozent der Besitz eines Pkw alternativlos. Lediglich sieben Prozent der Befragten können sich den Umstieg auf Mobilitätsformen wie Carsharing vorstellen. Für neun Prozent der Bundesbürger kommt das Auto-Teilen als Ergänzung zum eigenen Wagen in Frage.

Ein klares "Jein" kommt von den Bundesbürgern zum Elektroauto. Laut Untersuchung ziehen inzwischen 63 Prozent den Kauf eines E-Mobils in Betracht. Für 24 Prozent darf es aber nicht teurer sein als ein Fahrzeug mit herkömmlichem Antrieb. Zwölf Prozent machen den Kauf von einer staatlichen Förderung abhängig. Immerhin ein Viertel wäre bereit, für einen Stromer einen höheren oder zusätzlichen Kredit aufzunehmen. Als häufigstes Gegenargument wird die geringe Batterie-Reichweite genannt (21 Prozent).

Langfristig gehen 53 Prozent der Deutschen davon aus, ein Auto mit alternativem Antrieb zu fahren. 25 Prozent rechnen damit, 2024 ein Hybridfahrzeug zu besitzen, für 17 Prozent könnte es ein Elektroauto sein. Sechs Prozent denken an einen Pkw mit Wasserstoff- und fünf Prozent an einen mit Erdgas-Antrieb.

Intelligente Technik erwünscht

Das Auto wird künftig auch immer mehr können müssen: Selbst einen Parkplatz suchen, mit der Umwelt kommunizieren oder dem Fahrer komplett alle Aufgaben abnehmen – das sehen zwei Drittel der Autofahrer positiv. Fast die Hälfte der Befragten befürwortet die Notruffunktion. Solche Systeme werden bereits eingesetzt und sind als eCall ab Oktober 2015 in Europa in allen Neuwagen Pflicht.

27 Prozent erkennen Vorteile bei Staumeldungen und Tankstelleninformationen wie beispielsweise dem Spritpreis. Ein vollvernetztes Auto kann sich bereits jetzt jeder Fünfte vorstellen, jeder Zehnte wünscht sich sogar ein selbstfahrenden Wagen. Gleichzeigt lehnt jeder fünfte Bundesbürger Vernetzungstechnik aufgrund von Datenschutzrisiken ab. Kein Interesse an den neuen IT-Diensten im Auto haben 14 Prozent. Für die Studie hatte Credit-Plus im Vorfeld der Leipziger Automesse AMI 1.000 Bundesbürger befragt. (rp)

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