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Studie: Elektroauto schafft Arbeitsplätze

Elektromobilität schafft neue Jobs. Dies progostizieren mehrere Studien.
© Foto: Toyota

Die Unternehmensberatung McKinsey and Company rechnet damit, dass durch die zunehmende Verbreitung von E-Autos bis zum Jahr 2030 weltweit 420.000 neue Jobs entstehen.


Datum:
05.01.2011
1 Kommentare

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Durch die zunehmende Verbreitung von Elektroautos entstehen bis zum Jahr 2030 weltweit 420.000 neue Arbeitsplätze. Dies prognostiziert die Unternehmensberatung McKinsey and Company in einer neuen Studie. Demnach werden allein in Europa rund 110.000 zusätzliche Fachkräfte mit Kenntnissen in Chemie und Elektronik benötigt. Allerdings werde die Zahl der Arbeitsplätze in der Produktion von mechanischen Teile abnehmen, hieß es.

Insgesamt dürfte die Bedeutung der Einheit aus Motor und Getriebe nach Meinung der Experten weiter zunehmen. "Der Anteil des Antriebsstrangs an den Gesamtkosten eines Autos wird von 25 Prozent auf über 30 Prozent wachsen", sagte McKinsey-Partner Andreas Tschiesner.

Der Trend zur Elektromobilität und anderen alternativen Antriebstechniken ist unaufhaltsam. Nach Ansicht der Studieninitiatoren führen immer strengere Abgasvorschriften zwangsläufig zu E-Mobilen, Brennstoffzellenfahrzeugen und Hybridautos. Allein die Fahrzeuge mit Verbrennungs- und Elektromotor könnten bis zum Jahr 2030 einen Anteil von 35 Prozent aller Neuzulassungen erreichen. Der Verbrennungsmotor wird vorerst allerdings nicht vollständig verschwinden, mehr als drei von vier Autos werden 2030 noch über ein konventionelles Triebwerk verfügen, zumindest noch über einen kleinen Range Extender, der die Reichweite verlängert.

Für die Automobilhersteller und -zulieferer bedeutet dies ein doppeltes Spiel: Sie können sich einerseits der Elektromobilität nicht verwehren, müssen aber ebenso den Verbrennungsmotor weiter vorantreiben. Mitarbeiter müssten daher an die neue Technik herangeführt und entsprechend qualifiziert werden. Das sei wichtig, um gegenüber Konkurrenten aus Asien nicht den Anschluss zu verlieren, so die Unternehmensberater.

Deutschland hat Nachholbedarf

Auch in anderen Studien wird die Elektromobilität als Jobmotor angesehen. Allein die nötigen IT-Komponenten, die für die Stromer nötig sind, schaffen laut A.T. Kearney bis zum Jahr 2025 rund 40.000 neue Stellen in Deutschland. Allerdings hat die Bundesrepublik wie auch Europa insgesamt deutlichen Nachholbedarf gegenüber den Asiaten und Nordamerikanern insbesondere bei der Batterieherstellung. Dies hat u.a. die Nationale Plattform Elektromobilität, eine Aktionsgruppe aus deutschen Vertretern von Wissenschaft, Industrie, Verbänden und Politik, festgestellt (wir berichteten). (mid/bp/rp)

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KOMMENTARE


Peter Wachalski

06.01.2011 - 11:15 Uhr

Wieso können die Umweltfuzzis nicht in wirtschaftlichen Zusammenhängen denken und rechnen ? Ideologie ist wichtiger als Realismus. Hier wird so getan, als ob sich die Menschen zwei Autos leisten eins mit klassischem Antrieb und eins mit Elektroantrieb ! Wenn sich die Menschen weiter nur ein Auto leisten oder in Familie zwei, dann geht doch die Produktion von klassischen Fahrzeugen zurück. Also die "neu geschaffenen" Arbeitsplätze müssen doch wohl mit den Verlust aus der rückläufigen Produktion klassischer Antriebe saldiert werden. Der heute noch bis zu dreifache Preis der E-Fahrzeuge ist nicht vorrangig mit höheren menschlichen Arbeitsaufwand begründet. Sondern vor allem mit hohen Materialkosten, übrigens Material z.B. für die Batterien, was hoch toxisch ist und für das es noch kein Endlager gibt. Wie bei den Energiesparlampen !


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