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Studie: Junge Menschen verzichten häufiger aufs Auto

Junge Erwachsene nutzten das Auto immer seltener.
© Foto: imago/imagebroker

Vor allem in Städten mit gutem öffentlichen Nahverkehr setzen die jungen Menschen unter 30 Jahren auf den Mix aus Fahrrad, Bus und Bahn sowie auch das Auto, der ihre Bedürfnisse am besten abdeckt.


Datum:
07.06.2011
3 Kommentare

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Junge Erwachsene nutzten das Auto immer seltener. Vor allem in Städten mit gutem öffentlichen Nahverkehr setzen die jungen Menschen unter 30 Jahren auf den Mix aus Fahrrad, Bus und Bahn sowie auch das Auto, der ihre Bedürfnisse am besten abdeckt.

Die Konsequenz: Der Führerschein wird immer später gemacht, mit 18 Jahren Autofahren zu können, hat nicht längere oberste Priorität. Zu diesem Ergebnis kommt Martin Kargebauer vom Institut für Verkehrswesen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), das jährlich den Deutschen Mobilitätspanel durchführt, für den deutschlandweit rund 1.500 Personen befragt werden.

Ob ideologische oder wirtschaftliche Gründe auf den Automobilverzicht der Jüngeren zurückzuführen sind, ist nicht hinterfragt worden. Eine Erklärungsmöglichkeit für dieses Verhalten ist die Verbreitung des Internets, mit dem viele Geschäfte auch online erledigt werden können. Man muss daher nicht unbedingt zu einem bestimmten Kaufhaus oder Möbelgeschäft fahren, um das gewünschte Produkt zu erhalten. In der Folge wird das Auto öfter stehen gelassen. (mid/bp)

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KOMMENTARE


T. Meier

07.06.2011 - 13:06 Uhr

Neben den Einkaufmöglichkeiten kommt der Statusverlust beim Auto dazu. Dies ist sehr gut im Bekanntenkreis zu beobachten: Viele Gutverdiener, Doktoren und überwiegend Akademiker fahren nicht mehr den BMW, Audi oder Benz. Das Auto muss nichts mehr zeigen, es muss dienen. Also wird in der Großstadt ein Smart gefahren bzw. mit der Familie ein Berlingo. Zweckmäßige günstige Fahrzeuge sind gefragt, die große Investionen in das Auto (mit 50% Wertverlust in 3 Jahren), welches dann noch 23 Std. am Tag vor der Tür steht, wird nicht mehr als sinnvoll erachtet. Dies geht allerdings an den Herstellern vorbei, die Unternehmen und das Ausland bestellen ja die teuren Modelle. Deutscher Markt? Wenn interessiert`s noch?


P.Karg

08.06.2011 - 10:34 Uhr

@ T. Meier, richtig !!! Hoffentlich begreifen auch die "Zetsches und Reithofers " diese Thematik. Am besten mit Vollgas in die nächste Krise. Die Politiker verhelfen noch dazu wie z.B. eine Regelung für Wechselkennzeichen u.a.


Gerd Gerresheimer

08.06.2011 - 11:37 Uhr

"Ob ideologische oder wirtschaftliche Gründe auf den Automobilverzicht der Jüngeren zurückzuführen sind, ist nicht hinterfragt worden." Dann tippe ich einmal auf wirtschaftliche Gründe wie geringes Einkommen, Studienzeiten, Ausbildungszeiten, Arbeitslosigkeit. Einen Zusammenhang zwischen Autofahren und Internet sehe ich nicht!


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