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SUV: Neuer Volvo XC90 wird zum Lebensretter

Die neue Generation des Oberklasse-SUV Volvo XC90 kommt mit zahlreichen neuen Sicherheitsmerkmalen auf den Markt, darunter ein Notbremsassistent für Kreuzungen
© Foto: Volvo

Jede Menge Assistenten, Sensoren und Kameras – in der zweiten Modellgeneration hat das große SUV die aktuellsten Sicherheitssysteme an Bord. Nicht zu vergessen: der harte Schweden-Stahl.


Datum:
23.07.2014
4 Kommentare

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Volvo will seinem Sicherheitsimage auch mit dem neuen XC90 gerecht werden. Die zweite Generation des Oberklasse-SUV, das im August präsentiert wird, kommt mit zahlreichen neuen Sicherheitsmerkmalen auf den Markt, darunter ein Notbremsassistent für Kreuzungen.

Ab dem Jahr 2020 soll niemand mehr in einem neuen Volvo bei einem Unfall schwer verletzt oder getötet werden – das haben sich die Schweden vorgenommen. Deshalb bereiteten die Ingenieure das Flaggschiff auf typische Unfallszenarien vor: das Abkommen von der Straße, das Linksabbiegen an Kreuzungen, Heckkollisionen, Überschläge oder Notbremsmanöver bei Nacht.

So bremst der Kreuzungsassistent den Siebensitzer automatisch ab, wenn der Fahrer beim Abbiegen in den Gegenverkehr zu steuern droht, ein typisches Szenario sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen. Das bekannte Notbremssystem "City Safety", das zur Serienausstattung des XC90 gehören wird, erkennt Fahrzeuge, Fahrradfahrer und Fußgänger, die sich vor dem Fahrzeug befinden, dank einer weiter entwickelten Kamera erstmals auch bei Nacht. Es warnt den Fahrer vor einer Kollision und bremst auch selbstständig.

Das Abkommen von der Straße kann der XC90 mit dem Spurhalte-Assistent, der dem Fahrer durch einen Lenkimpuls hilft, auf der Fahrbahn zu bleiben, verhindern. Verlässt der Wagen trotzdem die Straße, greifen weitere Sicherheitssysteme: Das SUV strafft automatisch die vorderen Gurte, um die Insassen sicher auf den Sitzen zu halten. Zwischen Sitz und Sitzrahmen ist zudem nun ein energieabsorbierender Bereich eingearbeitet, der Wirbelsäulenverletzungen vorbeugen soll, indem er die vertikalen Kräfte bei einem harten Aufprall abseits der Fahrbahn um bis zu einem Drittel reduziert.

Auch vor Fehlern anderer soll der XC90 seine Insassen bewahren: Registrieren die rückwärts gerichteten Radarsensoren einen bevorstehenden Heckaufprall, straffen sich die Sicherheitsgurte, um eine optimale Sitzposition der Passagiere zu gewährleisten. Außerdem werden die Bremsen aktiviert, um die Auswirkungen des Aufpralls zu verringern.

Sicherheitskäfig aus Borstahl

Ein Sicherheitsmerkmal darf auch beim XC90 nicht fehlen: die Verwendung von besonders hartem Stahl. Der komplette Sicherheitskäfig rund um die Passagiere besteht in der neuen Generation aus warmgeformten Borstahl, einer besonders harte Stahlsorte. Sie macht rund 40 Prozent des gesamten Fahrzeuggewichts aus, rund fünf Mal so viel wie bei der ersten Generation des XC90.

Wie es sich für ein Oberklasse-Fahrzeug gehört, spart Volvo auch nicht an Komfortfeatures. Eine Verkehrszeichenerkennung ist Standard, beim optionalen Stau-Assistent werden Gaspedal, Bremsen und Lenkung automatisch gesteuert. Der Einpark-Assistent kurbelt den XC90 sowohl in Parklücken parallel zur Fahrbahn als auch rückwärts in Parkbuchten. Vier Kameras ermöglichen außerdem eine 360-Grad-Rundumsicht: Der Blick aus der Vogelperspektive auf den schwedischen Riesen und seine Umgebung wird auf den Bildschirm ins Cockpit übertragen und soll dem Fahrer eine gute Übersicht verschaffen. (sp-x)


Sicherheit im neuen Volvo XC90

Bildergalerie

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KOMMENTARE


Marc

23.07.2014 - 10:39 Uhr

Vielleicht sollten wir uns mal lieber auf das wesentliche konzentrieren! Und vielleicht sollte das Auto "fahren" mal wieder gelehrt und gelernt werden!!! ABS, Servolenkung, Klima, evtl. auch ESP ok. Aber den Rest können wir uns schenken!!! 10 Minuten im Strassenverkehr und ich kann von mindsestens 25 Personen fehlverhalten erkennen! Sei es auch nur das vergessen den Blinker zu setzen! Jedoch wissen das die Entscheider nicht, die die ganzen Fahrhilfen usw. zulassen. Denn die Personen haben ja einen Chauffeur und müssen sich nicht selbst mit dem Fehlverhalten anderer auseinander setzen...


Benjamin

23.07.2014 - 18:05 Uhr

Stimmt,... wir sollten auch wieder den Weg der Wandmalerei gehen und der Fernseher abschaffen..


D.Buschhorn

24.07.2014 - 09:37 Uhr

Vorschlag, wie wäre es wenn das Fahrzeug vorzeitig einen geplanten Abbiegevorgang erkennt und automatisch rechtzeitig den entsprechenden Blinker setzt.Aber Spaß beiseite, City Safety ist ok und gehört eigentlich als Serienausstattung in jedes Fahrzeug, besonders aber auch in LKW`s.


Florian

24.07.2014 - 10:04 Uhr

Der Deutsche an sich sollte endlich mal begreifen, dass der hiesige Automarkt für die Hersteller inzwischen ein anspruchsvoller Mikrokosmos ist, der zwar bedient werden muss, aber längst nicht mehr das Maß der Dinge ist. Speziell im Bereich des autonomen Fahren MUSS ein Hersteller heute durch den Einsatz von Technik den Unsicherheitsfaktor Mensch ausschalten, um in Metropolen wie Shanghai oder anderen Städten mit elenden Staus die Unfallraten gen Null zu senken. Volvo ist für mich inzwischen die interessanteste Automarke weltweit geworden, da hier verstanden wurde was für die nahe und weitere Zukunft wirklich getan werden muss. Da schicke ich gerne mal einen Gruß gen Ingolstadt, die ihren Vorsprung durch Technik längst an einen so kleinen Hersteller verloren haben.


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