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Teilmärke im Oktober: Eigenzulassungen auf hohem Niveau

Neuzulassungen: Im Oktober war der Flottenmarkt der einzige Kanal mit einem nennenswerten Zuwachs.
© Foto: Seat

Während der Autohandel im Oktober etwas auf der Bremse stand, drehten die Hersteller stärker auf. Wachstumsgarant bleibt das Flottengeschäft.

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Die Zahl der Eigenzulassungen liegt weiter auf hohem Niveau. Das zeigen Auswertungen der AUTOHAUS Neuzulassungsdatenbank und des Marktbeobachters Dataforce. Demnach gingen im Oktober 2015 87.778 Neuwagen auf das Konto von Autohändlern und -herstellern. Im Vorjahresmonat waren es insgesamt 87.679 Pkw. Während der Handel zuletzt etwas auf der Bremse trat (55.040 Pkw; minus 1,7 Prozent), drehte die Industrie stärker auf (32.738 Autos; plus 3,2 Prozent).

In Summe fiel das Wachstum der sogenannten Sondereinflüsse auf den deutschen Automarkt, zu denen auch die Neuzulassungen der Vermieter gehören (Oktober: 26.283 Einheiten, plus 2,2 Prozent), mit plus 0,3 Prozent im Vergleich zum bisherigen Jahresverlauf verhaltener aus. Die Gründe dafür liegen laut Dataforce in erster Linie in den höheren Vorjahreswerten. Kumuliert liegt dieser Bereich mit plus 8,5 Prozent nach wie vor deutlich über dem Level von 2014.

Positiv: Die Erfolgsserie des Flottenmarkts setzt sich fort. Im Oktober meldeten die Fuhrparkleiter 69.623 neue Autos bei den Zulassungstellen an – ein Zuwachs von 5,1 Prozent. Damit sorgte das Flottengeschäft fast im Alleingang für das positive Vorzeichen beim Gesamtmarkt, der leicht um 1,1 Prozent auf 278.372 neue Pkw zulegte (wir berichteten). Nach den ersten zehn Monaten steht bei den Unternehmenskunden ein Neuzulassungsplus von 9,3 Prozent.

Auf Talfahrt bleibt der Privatmarkt: Analog zum Jahresverlauf büßte die Nachfrage der Endverbraucher im Oktober um ein Prozent auf 94.688 Einheiten ein. Dass sich der Absatz in diesem Jahr noch erholt, gilt unter Experten als unwahrscheinlich. Private Autokäufer könnten weiterhin auf ein breites Angebot rabattierter Tageszulassungen zurückgreifen, hieß es bei Dataforce in Frankfurt. (rp)


Wie schlagen sich die Volumenfabrikate? Welche Marke hat im Premium-Segment die Nase vorne? Wie viele Zulassungen erreichen Nischenanbieter wie Tesla oder Rolls-Royce? Was sind die gefragtesten Modelle? Das können Sie Monat für Monat kostenlos in der Neuzulassungsdatenbank von AUTOHAUS abrufen! Magazin-Abonnenten steht eine exklusive Recherche nach Teilmärkten, Bundesländern, Kraftstoffen, Farben und Hubräumen zur Verfügung.

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KOMMENTARE


Sky

10.11.2015 - 19:22 Uhr

Wann werden die deutschen Autohersteller ihre Strategie ändern?-vernünftige und konstante Preise für Endverbraucher anstatt Fahrzeuge an Plattformen.-wirklich günstige Preise für eigene und Händler Mitarbeiter -Stabilisierung der Fahrzeugwerte anstatt Werteverfall nach Erstzulassung


Michael Kühn

11.11.2015 - 10:33 Uhr

"Eigenzulassungen auf hohem Niveau"; -- Man macht eben weiter, wie bisher. Es ist schlicht trostlos. (Manch einer kapiert es nie und die Hersteller eben noch später) - So kann es niemals auf Dauer funktionieren, Tgl/Ex-Mieter/Dienstwagen u. Jahreswagen in KONKURENZ zu NW ... ??? - Warum sollte ein Endkunde einen NW den anderen Angeboten bei den höchst interessanten Endpreisen vorziehen ??? Es ist, wie bei den Erdbeerhändlern, man kauft am besten abends + niemals morgens, denn der Anbieter will seine Erdbeeren abends nicht mehr nach Hause transportieren, um über Nacht noch weitere Wertverluste für den nächsten Tag beklagen zu müssen. (Von den Landwirten kann man noch viel lernen...) - Es ist Vieles so naheliegend, so daß leider viele Menschen Zwangsläufigkeiten einfach nicht SEHEN. Erdbeere grüßt NW, erst wenn abends keine Erdbeeren zur Verfügung stehen, werden dann eben morgens wieder mehr Erdbeeren verkauft und das ist nicht zuletzt eine Preisfrage. Grüßle MK


WEST

11.11.2015 - 11:33 Uhr

Es interessiert doch nur das temporäre Ergebnis für das nächste Quartal. Damit werden die Entscheider premiert und die Aktionäre beglückt. Wem interessieren die Probleme des Händlers in 3 Jahren? Wem interessiert das Kundenverhalten in 4 Jahren? Wem interessiert überhaupt ein Weitblick? Managen können die Manager schon lange nicht mehr. Sie können ein Expressergebnis maximiert optimiert hindrehen für die nächste Quartalssitzung - weiter reicht der Blick nicht. Einen weiterreichenden Blick honoriert auch niemand mit Sofortkasse. Da waren ja sogar die 5-Jahresplaner im Osten noch die besseren Zukunftsmanager. Neben der Kultur der Angst haben wir eine Kultur der Schnellen-Kasse-und-nach-mir-die Sintflut-Mentalität. Also weiter so mit Eigenzulassungen! Weiter Höher Schneller Maximierung SOFORT! Und dann?


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