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Thomas Bieling: "Der Ampera ist eine rollende Imagekampagne"

Thomas Bieling: "Es gibt kaum einen Kunden, den der Ampera nicht begeistert."
© Foto: VDOH

Trotz der Berichte über die Brandgefahr bei Batterien nach einem Unfall blicken die Opel-Händler der Einführung des E-Autos zuversichtlich entgegen. Die Kunden in den Showrooms zeigen großes Interesse.


Datum:
23.12.2011
4 Kommentare

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Trotz Batterieproblemen beim Schwestermodell Chevrolet Volt blicken die Opel-Händler der Einführung des Ampera zuversichtlich entgegen. Der Wagen sei bereits heute als der "Durchbruch für das Thema Elektromobilität in der Geschichte des Automobils" anerkannt, sagte Thomas Bieling, Sprecher des Verbands Deutscher Opel- und Chevrolet-Händler (VDOH), gegenüber AUTOHAUS Online. "Der Ampera ist in unserer Terminologie eine rollende Imagekampagne. Er wird die Marke emotional aufladen und die Innovationsfähigkeit der Marke unterstreichen."

Auch die Kunden sind auf den neuen Stromer mit Range-Extender gespannt. "Es gibt kaum Einen, den der Ampera nicht begeistert. Insbesondere Firmenkunden zeigen großes Kaufinteresse", so Bieling. Nur vereinzelt habe es zuletzt Anfragen besorgter Kunden bezüglich des Batteriebrandes im Volt gegeben. Das E-Auto hatte drei Wochen nach einem amerikanischen Crashtest Feuer gefangen (wir berichteten).

Einen Imageschaden für das deutsche Schwestermodell oder für die Elektromobilität im Allgemeinen befürchtet Bieling nicht. "Der Ampera ist ein sicheres Fahrzeug und hat fünf NCAP-Sterne erhalten. Es geht nun um den Prozess, wie mit der Batterie nach einem Unfall umzugehen ist." Sollte dieser Fall bei einem Kunden eintreten, sei der Hersteller über die "myAmpera"-Hotline zu kontaktieren. Die Batterie werde dann auf Funktionsfähigkeit geprüft und gegebenenfalls der Ladezustand reduziert.

Der Ampera wird am 14. und 15. Januar im Handel präsentiert. Die deutschen Autohäuser erhalten derzeit ihre Fahrzeuge, über 100 Autos sind bereits an ausgewählte Betriebe ausgeliefert. Laut Hersteller kann es jedoch bei aktuell anstehenden Auslieferungen an Endkunden zu "geringfügigen Lieferverzögerungen" kommen (wir berichteten). (se)

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KOMMENTARE


Chrisj80

23.12.2011 - 15:53 Uhr

Ich bin wahrlich kein Freund von Opel, und wir vertreten auch noch Volkswagen. Dennoch ist allen Opel Händlern zu hoffen, dass sich das Image weiter verbessert, und die Verkaufszahlen zulegen. Immerhin haben die Opel Händler viele "schlechte" Jahre hinter sich, und dass obwohl sie teilweise schon Jahrzehnte hinter der Marke stehen.


TomTo

25.12.2011 - 19:32 Uhr

Das nenne ich "faire" Berichterstattung. Gleich den ersten Satz mit "Trotz Batterieproblemen" zu beginnen. Sorry, aber nochmal, das Auto stand nach einem gut abgeschnittenen Crashtest 3 Wochen in einer Halle, das kommt in der Praxis so nicht vor... Und leider leider brennen auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und das leider häufig gleich nach dem Crash.


Wolfgang Lechner

27.12.2011 - 09:40 Uhr

Auf den Straßen Regensburgs sehe ich in letzter Zeit verstärkt "protzige" Fahrschulautos (X3, Q5, dicke, tiefer gelegte VW-Golfs usw)mit Fahrlehrern, die ihrem Habit nach sich altersmäßig nicht weit von ihren Fahrschülern entfernt befinden und sich, wenn sie keine Fahrschüler im Auto haben, im Straßenverkehr wie Rüpel benehmen: Ampelsprints, Kippen aus dem fahrenden Auto usw. Vielleicht sollte auch die psychische Reife der Fahrlehrer regelmäßig gecheckt werden


Josef Metzner,Bamberger Straße 37 91301 Forchheim

27.12.2011 - 12:51 Uhr

Josef Metzner, Forchheim. Dass die Allgmeinheit viel Unsinn verbreitet ist mir bekannt, dass aber GDV- Unfallforscher so dumm daher reden ist bedenklich. Warum kommt es denn zu Unfällen? Wegen mangel in der Fahrzeugbeherrrschung? Nein. Weil sie keine Gefahrenkenntnis und Gefahrenwahrnehmung haben? Nein. Ja, warum den dann? Weil sie eine risikoreiche Einstellung haben und ihre Fahrmotive risikoreich sind. JA. Wer erzieht denn die lieben Kinderlein? Wie alt sind die jugendlichen denn wenn sie in die Fahrschule kommen? Soll die Fahrschule das nachholen, zu was die Eltern zu faul waren. Nein das geht nicht. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Ein "schlechter" Fußgänger wird ein "schlechter" Radfahrer. Ein "schlechrer" Radfahrer wird ein "schlechter" Autofahrer. Es hilft nur Besser erziehen und SELBST ein gutes Beispiel gaben.


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