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Umfrage: Audi ist attraktivste Marke

Laut der aktuellen "Brand:Trust"-Studie "Marken von morgen" bleibt Audi die attraktivste Marke.
© Foto: Audi

Laut der aktuellen "Brand:Trust"-Studie "Marken von morgen" fahren die Ingolstädter Bestwerte bei Bekanntheit und Attraktivität ein - vor VW, BMW und Mercedes. Toyota, Lexus und Mini hingegen stürzen ab.


Datum:
06.09.2011
9 Kommentare

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Audi ist die attraktivste Automarke in Deutschland – dicht gefolgt von VW. Laut der repräsentativen GfK-Studie "Marken von morgen" im Auftrag der Managementberatung "Brand:Trust", in der nach 2008 und 2009 nun zum dritten Mal rund 1.000 Deutsche befragt wurden, folgen auf den Plätzen drei und vier BMW und Mercedes. Die Spitzenreiter konnten ihre Attraktivitätswerte gegenüber 2009 weiter steigern. Trotz eines relativ geringen Bekanntheitsgrades landete Volvo in Sachen Attraktivität direkt hinter Mercedes. Skoda und Porsche legten ebenfalls zu, Mini hingegen verschlechterte sich. Auch Opel und Ford konnten ihre Attraktivität steigern, der Abstand zur Führungsgruppe jedoch bleibt bestehen.

Einen dramatischen Absturz mussten Toyota und Lexus verkraften. Die Rückrufaktionen hätten ihre negative Wirkung gezeigt und den Japanern den größten Attraktivitätsverlust in der gesamten Studie beschert, so "Brand:Trust". Der Imagebonus durch die Hybrid-Kompetenz habe sich nicht positiv ausgewirkt. Auch die anderen asiatischen Marken Honda, Mazda, Mitsubishi, Nissan und Suzuki mussten teilweise erhebliche Rückgänge in Sachen Attraktivität hinnehmen. Hyundai verzeichnet einen leichten Anstieg. Subaru gelang mit der Nischenposition als Marke für Allrad-Pkw ein starker Attraktivitätsgewinn. Am untersten Ende der Skala rangieren Hyundai, Kia, Fiat, Chrysler und Dacia.

Auffällig sei die Stärke des VW-Konzerns, so die Marktbeobachter. Mit Ausnahme von Seat legten alle Konzernmarken zu. VW selbst gewann deutlich an Attraktivität und ist damit Audi, dem bisherigen Attraktivitätssieger, ganz dicht auf den Fersen. "Keine andere Marke hat in Deutschland derart hohe Bekanntheits- und gleichzeitig ebenso Top Attraktivitätswerte", sagte Jürgen Gietl, Managing Partner von "Brand:Trust". Die Markenarchitektur des VW-Konzerns setze auf eigenständige Brands mit klar definierten Zielgruppen. "Die Beziehung der Marken untereinander und die Bedeutung jeder einzelnen Marke am Markt sind perfekt auf einander abgestimmt." (se)

Weitere Details finden Sie zum Download unter diesem Artikel.

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KOMMENTARE


elchfarher

07.09.2011 - 09:29 Uhr

sehe ich nicht so. aber ist geschmackssache. In einem Land, wo man über das definiert wird, was man fährt, ist es klar, dass "Blenderautos" wie Audi als attraktiv gelten. Kennst du einen, kennst du alle - optisch gääääähnend langweilig und überteuert.


hans hase

07.09.2011 - 11:41 Uhr

... das ist das Ergebnis vom Marketing, aber nicht vom Produkt. Nur 1000 Personen wurden befragt, bei einem Millionenbestand an Fahrzeugen ? Interessant ist, dass man explizit betont, dass diese Studie repräsentativ sei... Ausserdem ist es immer entscheidend, wer die Agentur beauftragt, und die Fragedefinitionen erstellt (ein Schelm, wer hier böses denkt :-) Ansonsten finde ich die Definition "attraktiv" in Bezug auf Gegenstände, nicht für sonderlich passend.


K. Wempe

07.09.2011 - 14:00 Uhr

Das Design bei Audi ist in einer Sackgasse gelandet, ähnlich wie seinerzeit bei Jaguar. Da wieder raus zu kommen, das wird schwierig. Zum Glück wird Audi als Premium angesehen, das weckt die Begehrlichkeit. Ähnlich wie beim Mini Clubman/Countryman wird da designmäßig etwas überzogen. Viel Spielraum bieten Grill und Leuchten - die primären Merkmale eines Audi - nicht mehr. Und: Audi kann nicht ins Retro Design abwandern, da es kein Potenzial aus den 1960ern gibt. Man darf gespannt sein.


Cra

07.09.2011 - 14:21 Uhr

"Am untersten Ende der Skala rangieren Hyundai, Kia, Fiat, Chrysler und Dacia" ...dafür sind Hyundai, Kia und Dacia sehr erfolgreich! Wieder eine wertlose Studie, um Konzernmanagern zu beschäftigen...


verkäufer

07.09.2011 - 14:36 Uhr

hätte mich auch gewundert wenn Herr Wempe zu diesem Artikel nichts zu sagen hätte. ;-)


Karl Schuler

07.09.2011 - 14:46 Uhr

Hans Hase bringt es auf den Punkt: "... das ist das Ergebnis vom Marketing, aber nicht vom Produkt." Mittlerweile wurde sicherlich die Milliarde Euro übersprungen, um dem aus wirtschaftlichen Gründen erfolgten Zusammenschluß von NSU, Wanderer, Horch und DKW zur Auto-Union, der späteren Marke Audi, den Spirit des Zeitgeistes und der schnörkelosen Designmarke eines mit Hilfe des VW-Konzernbaukasten erstarkten Markenprofils einzuhauchen? Die Investition hat sich gelohnt. Der Erfolg und die Begehrlichkeit der Marke Audi beruhen auf einem fast unerschöpflichen Kundenreservoir von VW-Fahrern, die mit dem Erwerb eines Audi Ihren persönlichen und gesellschaftlichen Aufstieg auch optisch darstellen können? Insofern wird die Zahl der Audiverkäufe zukünftig noch höher ausfallen...


Hans von Ohain

07.09.2011 - 15:28 Uhr

In dem Artikel geht es um die Anziehungskraft der Marke. Und die kann man durch Werbung und Marketing allein nicht ins Endlose steigern. Dazu gehören, gerade und besonders bei Automobilen, immer auch das oder die Produkte. Da geht es um Erfahrungen und Erlebnisse von Kunden mit dem Produkt und den wichtigen Dingen ringsherum, z. B. im Handel, im Regel-Service oder auch im Pannenfall. Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen und Präferenzen in Sachen Auto, das ist zu respektieren. Und der eine oder andere Vorkommentator muss damit leben, dass es noch mehr als die eigene Wahrheit gibt. Anderenfalls würde kein Markenartikler dieser Welt noch existieren.


E.Kühlwetter (wallibelli)

07.09.2011 - 15:58 Uhr

Es sei dahingestellt, ob Audi die besten Autos baut? Entscheidend ist die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. In diesem Punkt hat Audi in der Vergangenheit die wirksamste emotionale Markenstrategie gefahren. Es sind die Emotionen, die Menschen bewegen, beeindrucken, Identifikationsflächen bieten, Markenbilder kreieren. 80% spielt sich im Emotionalen, Unbewussten ab – siehe auch Eisbergtheorie –. Alle drei Premium-Hersteller haben sich nach den Erkenntnissen aus der emotionalen Gehirnforschung von Hans-Georg Häusels „think limbic“, vertreten durch die Beratungsgruppe Nymphenburg, positioniert: AUDI belegt dabei ausgeprägt die „Dominanzstrategie“. VORSPRUNG mit den Karriereelementen Performer,Führung,Konkurrenz Angriff, Verdrängung, Jagd. BMW belegt die „Stimulanz-Strategie“. FREUDE mit den Elementen, Exploration, Entdeckung, Spiel, Agilität, Abwechslung. MERCEDES positioniert sich traditionell in der „Balance-Strategie“. GUTER STERN mit den Elementen Sicherheit, Stabilität, Solidität, Seriösitat,Vertrauen, Bindung. In den letzten 10 Jahren haben sich aufstrebende Karrieristen sehr stark mit Audis Dominanzstrategie identifiziert. Sie hat funktioniert, da Audi besonders im karrierebewussten Management die hohe Zuwächse erzielte. Gelitten hat MB. Die traditionelle gefahrene „Balance-Strategie“ war im vergangenen Jahrzehnt der Verlierer. Immer noch hervoragende Identifikationswerte in der älteren Generation, aber kein Leitbild für die nachwachsende. Deshalb arbeitet MB seit Jahren krampfhaft daran, von dem "alten" Traditonsimage wegzukommen und sich deutlicher Audis Dominanz-Strategie anzunähern. Sichtbare Zeichen sind das markantere Design mit „Monstergrill“ ala Audi, die Durchdringung der Modellreihen mit AMG-Power-Versionen und das Engagement von M. Schumacher in der F1, was aber bisher nicht fruchtet. Ich habe meine Zweifel, ob MB gut daran tut, sich neben Audi zu setzen. Sie müssen einen Weg zu einer eigenständigen, moderneren Identität finden. Was die Attraktivität von VW angeht: Die machen derzeit alles richtig, richtiger kann man es nicht machen. Urdeutsche Marke auf dem Weg zum Weltmarkführer mit über 500.000 Arbeitsplätzen, reichlich Gewinn, solide, zeitgerechte, sparsame, wertbeständige und heimische Autos. Da lacht das Herz des deutschen Durchschnittsbürgers.


K. Wempe

07.09.2011 - 16:18 Uhr

@Verkäufer: Ich poste hier grundsätzlich meine eigene Meinung und höre auch gerne andere Meinungen. Voraus gesetzt, der Mensch hat etwas zu sagen. Ihr nichts sagender Satz - auch noch mit Pseudonym (liebe Redaktion!!) - gehört eigentlich in die Tonne. Sinnvolle Kommentare wie z. B. von den Herren Hölzel, v. Ohain oder Schuler sind das Salz in der Suppe hier. Auch wenn ich Opelaner bin, gibt es in meinen Augen viele schöne Autos anderer Marken. Nur ist Automobildesign für mich mehr als ein Singleframe-Grill und LED Leuchten. Das mag man bitte respektieren.


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