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Umfrage: Autokauf im Netz wird attraktiver

Beim Autokauf spielt das Internet nicht nur bei der Entscheidungsfindung eine große Rolle, es etabliert sich zunehmend auch als Vertriebsweg.
© Foto: mekcar / Fotolia

Laut einer aktuellen Studie von Leasetrend und Puls Marktforschung kann sich jeder Zweite grundsätzlich vorstellen, sein nächstes Fahrzeug online zu erwerben.


Datum:
20.08.2015
20 Kommentare

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Beim Autokauf spielt das Internet nicht nur bei der Entscheidungsfindung eine große Rolle, es etabliert sich zunehmend auch als Vertriebsweg. Laut einer aktuellen Studie von Leasetrend und Puls Marktforschung unter 1.000 Autokäufern in Deutschland kann sich immerhin jeder Zweite (47 Prozent) grundsätzlich vorstellen, sein nächstes Fahrzeug online zu erwerben – auch wenn derzeit noch der Markenhändler vor Ort die erste Wahl ist (wir berichteten).

Vor allem Männer (49 Prozent) und Neuwagenkäufer (53 Prozent) können sich den Kauf im Netz vorstellen, bei Frauen und Gebrauchtwageninteressenten sind es nur 38 bzw. 39 Prozent. Dabei variiert die Aufgeschlossenheit mit dem Alter der Befragten: Nahezu jeder zweite Autokäufer unter 50 Jahre würde beim Autokauf online gehen, während bei den über 50-Jährigen immerhin 41 Prozent ihre Bereitschaft signalisieren. Gleichzeitig korreliert die Bereitschaft zum Online-Kauf mit dem Gehalt: Während nur 40 Prozent der Befragten mit einem monatlichen Netto-Haushaltseinkommen von bis zu 2.000 Euro den nächsten Autokauf im Netz tätigen würden, ziehen dies satte 58 Prozent der "Besserverdiener", deren Gehalt über 4.000 Euro liegt, in Betracht.

Ob Neu- oder Gebrauchtwagenkauf – von 75 Befragten, die sich bereits ein Auto online zugelegt haben, ist jeder Zweite (55 bzw. 54 Prozent) mit der Abwicklung zufrieden, wobei jeder Vierte (24 bzw. 26 Prozent) sich "sehr zufrieden" zeigt. Dabei wird die Servicequalität von den Gebrauchtwagenkäufern mit einem Mittelwert von 2,3 etwas besser bewertet als von den Käufern eines Neuwagens (2,5).

Die Kaufanbahnung findet online statt

Vor dem Kauf ist das Internet mittlerweile das wichtigste Informationsmedium; es hat Autohändler, Familie und Bekannte abgelöst. Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Neuwagenkäufer und vier Fünftel (81 Prozent) der Gebrauchtwagenkäufer nutzen gezielt das Internet bei ihrer Recherche.

Obwohl sich die Käufer zunächst online informieren, kontaktieren 42 Prozent der Neuwagen- und 43 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer auch den Händler vor Ort. Während sich rund ein Drittel der Neuwagenkäufer bei der Recherche auf das Informationsmaterial von Händlern (36 Prozent) und Herstellern (34 Prozent) stützt, setzen 42 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer eher auf den Austausch mit Kollegen, Freunden und Bekannten.

Herstellerseiten beliebt

Für Neuwagenkäufer sind die Internetauftritte der Hersteller bei ihrer Online-Recherche im Internet der wichtigste Anlaufpunkt: Jeder Zweite (56 Prozent) informiert sich auf den Markenseiten. Sie werden beim Kauf eines neuen Fahrzeugs sogar häufiger konsultiert als Suchmaschinen (50 Prozent) oder die Webseiten der Händler (46 Prozent).

Bei den Gebrauchtwagenkäufern sind dagegen unabhängige Autobörsen und Onlineportale (63 Prozent) erste Wahl. Mehr als die Hälfte recherchiert darüber hinaus über Suchmaschinen (56 Prozent), während 41 Prozent sich auch bei Testberichtportalen und 38 Prozent bei unabhängigen Vergleichsportalen schlau machen.

Auch die direkten Erfahrungen anderer Kunden dienen mittlerweile als Entscheidungshilfe beim Autokauf – so gaben 25 Prozent der Neuwagen- und 36 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer an, auch in Automobilforen und Blogs nach Informationen zu stöbern. (se)

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KOMMENTARE


UE

20.08.2015 - 16:54 Uhr

"kann sich jeder Zweite grundsätzlich vorstellen, sein nächstes Fahrzeug online zu erwerben." Ja klar: aber nicht bevor er sich eine zweistündige Vollberatung, einen Sack voll Prospekte, eine Wochenendprobefahrt und mind. 1kg Kaffee beim Händler "vor Ort" abgeholt hat....


Annotator

20.08.2015 - 17:44 Uhr

Bei mir als reiner Servicestützpunkt bekommt auch der "Internetautokäufer" einen top Service (Im Service wird ja noch Geld verdient.)Und die Kosten des Fahrzeugverkaufs (Personal,Bevorratung,Inzahlungnahme),die sind mir fremd.


Probefahrt-Schnorrer

21.08.2015 - 08:37 Uhr

Ja klar. Würde man jeden zweiten mal Fragen, ob der auch im Internet Probe fahren möchte bzw. sich beraten lassen möchte, würde sich der Anteil der Internetkäufer auf ein Minimum reduzieren.Ich kann mir grundsätzlich auch vorstellen im Lotto zu gewinnen. Man sollte mal eine Umfrage bei 1000 Menschen machen. Wie wird hier wohl das Ergebnis ausfallen.....


bonaqua

21.08.2015 - 08:59 Uhr

...oh wie wahr....es wird Zeit das der Handel für Beratung und Probefahrt einen Pauschalbetrag verlangt.....bei Fahrzeugkauf wird der Betrag erstattet.


Hanns-Jörg Riehm-Peters

21.08.2015 - 09:13 Uhr

Wenn ich mir die Entwicklung der vergangenen Jahre so ansehe werden wir mittelfristig nicht drumherumkommen sowohl Beratungsgespräche, als auch Probefahrten nur noch gegen eine angemessene Gebühr zu machen. Wir sind sonst vor Ort viel zu oft die 2. Sieger, wenn irgendein Händlerkollege meint, er müsse in der Zulassungstatistik seines Herstellers oder Importeurs die Nummer eins sein.Ohne Provisionen verdiene ich kein Geld. Warum dann nicht über den Weg einer Probefahrt- und Beratungsprovision für uns Verkäufer ein wenig "Schmerzensgeld" erhalten.Wird von einigen Leuten schon seit Jahren gefordert. Wenn nicht jetzt, wann dann?


WEST

21.08.2015 - 09:24 Uhr

Kontraproduktiv. Ich kaufe immer im Autohaus. Sobald ich dort Geld für Beratungsleistung zahlen muss, kaufe ich auch Online. Die Qualität der Verkäufer ist gefragt, das macht die Kaufentscheidung FÜR das Autohaus aus.


Autokäufer

21.08.2015 - 09:53 Uhr

Wenn ich bedenke was für Verkäufer ich bei meinem letzten Autokauf erlebt habe, dann hätte keiner von denen diese "Beratungspauschale" auch nur im Ansatz verdient!Ist ein Verkäufer gut in seinem Job, dann kaufe ich bei Ihm. Nicht umsonst kommt mein Neuwagen von einem Vertragshändler und nicht aus dem Internet.


bonaqua

21.08.2015 - 10:33 Uhr

Oh je da habe ich ja etwas angefangen. Sicherlich ist es so das es nach wie vor viele Kunden gibt denen es etwas wert ist für eine gute Beratung, Probefahrtmöglichkeit, GW-Bewertung und Inzahlungnahme etc. etwas mehr auf den Tisch zu legen als im Internet. Doch leider leider werden das immer weniger Kunden. Über die Beratungsleistung einiger Verkäufer kann man sich sicherlich auch streiten, das stimmt wohl. Aber auch hier kann man, wie bei den Käufern auch, nicht alle über einen Kamm scheren. Fakt ist aber das man eben über diverse Portale Neuwagen bis zu 40% unter dem Listenpreis bekommt und hier der Vertragshandel nicht mal ansatzweise preislich mithalten kann. Da kann der Verkäufer noch so gut sein einen Preisunterschied von 500,-€ bis 4000,-€ je nach Vertragsware würde sicherlich jeden Neuwagenkäufer nachdenklich stimmen und das kann man den Käufern auch nicht verübeln. Nun ja wie sagt man so schön "der Fisch stink immer vom Kopf her". Die Hersteller sollten sich überlegen wie lange ihre Absatzpolitik so noch gut geht, den sonst wird es bald keinen Vertragshändler mehr geben bei dem der Kunde Probefahren kann und dann erübrigt sich diese Diskussion.


WEST

21.08.2015 - 11:12 Uhr

Zum Schutze der Verkäufer muss ich sagen (schreiben): Die meisten dürfen nicht wie sie wollen, stehen unter Druck, finden nicht die notwendige interne Wertschätzung. Hier sind eher die Vertriebschefs (Verkaufsleiter, Geschäftsführer, Inhaber,...) gefordert, eine moderne Vertriebsführung zu bieten und den Verkäufer zu stärken, ihnen individuellen Freiraum zu geben, ihn auf Augenhöhe zu behandeln, Entlastung von Bürokratismus, verzicht auf Kontrolle von der Kontrolle von der Kontrolle (kein Schreibfehler, ich meine tatsächlich, dass bereits einmal kontrolliertes gerne von der nächst höheren Instanz noch mal kontrolliert wird. Kontrolltätigkeiten sind gut fürs Ego). Der Verkäufer ist direkt dran am Kunden, er weiß es meist besser als sein Vorgesetzter, was zu tun ist. Altes Hierarchiedenken in Autohäusern fördert den Wettbewerb im Online-Verkauf. Eine gut sitzende Krawatte ist nicht das Maß aller Dinge .... eine gute, ehrliche, natürliche Kundenbeziehung dagegen schon.


Marvin Waraki

21.08.2015 - 13:17 Uhr

Neuwagen XXL-Rabatte mit Haltedauer auf Großkunden, suggerieren im Netz den Interessenten dass Vertragshändler aus gier Rabatte zurückhalten, um palastartige Autohäuser zu bauen. Deshalb ist es verständlich dass Verkäufer im Autohaus ausgequetscht werden, bis nichts mehr geht. Aus dieser desaströsen Situation gibt es nur einen Ausweg für Vertragshändler, ein Intensiver, herstellerübergreifender Informationsaustausch unter dem Verkaufspersonal. Effektiv sieht es dann so aus, Zulassungsart und Anbieter des suspekten super Angebots erfragen und dann hier für die Kollegen posten. Tja, und das war auch schon alles, dann brodelt es in der Bilanz bei den Experten des zweiten Vertriebswegs. Nach sechs Monaten wenn alle Parasiten pleite sind, können wir zum Tagesgeschäft zurückkehren.


UE

21.08.2015 - 14:34 Uhr

...natürlich ist es -leider- so, dass viele Verkäufer (egal ob "Premium" oder "Masse") keinerlei Ahnung haben von dem Unfug den sie so erzählen. Aber im Verhältnis zu den Kunden, denen das Wort "Loyalität" noch etwas sagt, ist die Anzahl lächerlich gering.Sicher, es gibt die Kunden, die eine gute Beratung und das ganze "Drumherum" was man heute so veranstaltet noch wertschätzen.Aber immer mehr Kunden wollen die TOP-Beratung, die super erlebnisreiche Probefahrt am Wochenende ohne Nachtanken zu müssen UND den Internet-Schleuderpreis.Hier und da erkennen sie sogar den kaufmännischen Zusammenhang und wissen, dass das beim besten Willen nicht geht.....tja....und dann kaufen sie im Netz.Am besten sind dann noch die, die mit ihrem Re-Import dann vor der Tür stehen und ihn erklärt haben wollen...."sagen Sie mal...wofür ist eigentlich der Knopf hier...?"Ich frage dann immer freundlich, ob ihnen das der "Händler" bei der Auslieferung nicht erklärt habe... ;-)))


Nachtwächter

21.08.2015 - 16:06 Uhr

Arbeite selber im EU Handel. 70% Internet, 30% Hofkunden.Es gibt keine Probefahrten, es gibt keinen Blumenstrauß, es gibt keine stundenlange Erklärung bei der Auslieferung.Unsere Kunden ?? Bunt gemischt, alle Sozialstrukturen und Einkommen vorhanden.Was diese Kunden wollen ?? Das günstigste Angebot und das gute Gefühlnicht zuviel bezahlt zu haben. Ist der Vertragshändler, dort wo die Probefahrt gemacht wurde, nett gewesen, wird dort der Service gemacht. Ansonsten wird sich nach einer anderen Vertragswerkstatt umgesehen.Das schöne für mich: Kein Tingeln auf irgendwelchen Ausstellungen, geregelte Arbeitszeit, gutes Gehalt.


Hermann

21.08.2015 - 16:16 Uhr

Das Internet nutzt dem heutigen Käufer sehr viel.Preisvergleich und eine Bewertung des jetzigen Fahrzeuges (Gebrauchter) ist auch schon möglich. Das Problem beim Käufer ist, das dieser einen unrealistischen Preis für seinen jetzigen PKW haben will bzw. muss.Im gleichen Atemzug erwartet der Käufer ein Topangebot vom Händler (Autohaus) auf dem Neuwagen.Leider gibt es viele Händler,die um jeden Preis ein Geschäft machen wollen,der Käufer schreibt alles vor und der Verkäufer nickt.Wenn die Hersteller (japanische Autohersteller) einen sehr schlechten Marktanteil in Deutschland haben,wird um jeden Kunden gebuhlt. Die Hersteller haben immer wieder Tricks auf Lager und letztendlich zahlt das Autohaus die Zeche.Die Führungskräfte müssen endlich mal auf Ihre Verkaufsmanschaft hören.Ein Verkäufer möchte Geld verdienen und nichts anderes.Wenn Sonderaktionen, wie zum Beispiel bei Subaru von 3.000,-€ zur Zeit in einer Werbekampagne dargestellt werden,muss der Subaruhändler davon 1.500,-€ zu zahlen. (Halbe/Halbe). Außerdem machen viele Käufer,die Ihr Auto aus dem Internet kaufen,ein ganz graviererden Fehler.Nicht die ersten zehn besten Angebote sind maßgeblich,sondern ganz andere Kriterien. Aus bestimmten Gründen möchte ich mich dazu nicht weiter äußern.Der Automarkt hat und wird sich verlagern. Ein Glaspalast brauch man in der heutigen Zeit nicht,das ist eine reine Geldverbrennung.


UE

21.08.2015 - 16:57 Uhr

@Nachtwächter: SIE machen Ihr Geschäft auf dem Rücken derer, die sich mehrmals im Jahr schulen lassen (müssen) und dem KD auch noch den letzten Krümel Puderzucker in den A**** blasen (müssen) weil es der Hersteller so will.SIE würden ohne den Vertragshandel kein einziges Fahrzeug VERKAUFEN. Das einzige was Sie können ist: billiger sein. Das hat mit Verkaufen oder gutem Serive nichts zu tun! Das ist Schmarotzertum, sonst nichts!


Beobachter

21.08.2015 - 19:54 Uhr

Ich arbeitete früher im Autohaus .Heute bin ich im e Commerce tätig und ich denke, die ganzen Autohausstrategen wissen gar nicht was auf sie zukommt .Wer denkt mit den Rezepten aus den 2000 Jahren und einer Homepage usw. wird man schon irgendwie durchkommen ? Das könnte ins Auge gehen!Um was geht es dem Kunden im Netz ? Um Information rund um die Uhr ,Vergleichbarkeit der Produkte , einen marktgerechten Preis ohne lange rumzuverhandeln ,Verfügbarkeit der Ware ,Transparenz zB. über Käuferbewertungen es werden keine unnötigen Zusatzprodukte aufgeschwätzt , professionelleKommunikation , usw .Die Hersteller sind auch ratlos und ignorieren die Entwicklung und warten mal ab.


ASchmu

22.08.2015 - 08:57 Uhr

Ab sofort kostet jeder Service Geld - Beratung, PF, einfach alles... wer nicht will soll im Netz kaufen. Punkt. Ist beim Anwalt auch so. Hotel wird auch nicht probegewohnt, da werden bei Holidaycheck Bewertungen verglichen und gebucht. Küche kann auch nicht Probegekocht werden. Basta. Allerdings steht der Beitrag im Gegensatz zu dem vor wenigen Tagen geposteten: Autohäuser bleiben unverzichtbar. - Jetzt meine Frage: Warum ist das so? Beratung? check, Probefahrt? check. GW Angebot? Check.... kaufen - im Netz.. also kann nur die logische Konsequenz ein Entgelt sein. Check. Man hätte die Kunden bei der Befragung AUCH fragen sollen ob Sie das so tun würden... dann wären wir alle schlauer


Nachtwächter

22.08.2015 - 09:25 Uhr

Sehr geehrter UE,habe über 25 Jahre bei den zwei Großen auf dem Buckel. Die kompl. Verkaufsmannschaft besteht aus gestandenen "alten Hasen". Was uns im Teamverbindet: Alle keine Lust mehr auf bewertet werden, nörgelnde Kunden, Papierkrieg und zum Geburtstag etc anrufen.Schulen lassen ??? Lieber UE, ist in der Schlange fahren bei den Schulungen wirklich so toll ?? Oder geht es mehr ums Abendessen, schönes Hotel ... ?? Besser ist doch Fahrzeuge im Wechsel mit nach Hause nehmen und von A-Z studieren. Es tut mir Leid, wenn Ihnen die Schulungen lästig sind, ich fand diese toll. Auch die Tests am PC waren doch lustig.


Gunnar Anderson

22.08.2015 - 09:55 Uhr

Der Niedergang der sogenannten "Tante-Emma-Läden" hat es seit den 1970er Jahren vorgemacht: Kleine persönliche Händler direkt vor Ort sterben aus! Die Kundschaft zieht es in die großen Autotempel und zum Discounter auf der Grünen Wiese oder halt ins Internet. Und anschließend ist das Gejammer vor Ort groß! Cest La Vie! Ähnlich der Pfandflaschenrückgabe am Automaten muss der geneigte Neuwagenkäufer zukünftig seinen Altwagen an der bereitgestellten Schrottpresse des Autotempels selbst verschrotten. Der Pfandbon wird dann an der Kasse vom Neuwagenpreis abgezogen...


ogburn

22.08.2015 - 12:59 Uhr

@UESie meinen doch Ihre Aussage doch nicht ernst?!Das ist kein Schmarotzertum, das ist freie Marktwirtschaft.Ich bin selbst im EU Handel tätig und war vorher lange Jahre bei einem Vertragshändler. Sie sind doch selber schuld, wenn Sie sich an einen Hersteller binden, der mit "euch" Vertragshändlern macht was er will.Dann dürfen Sie aber nicht jammern, wenn Sie keine marktfähigen Preise machen können. Sicher Sie verkaufen auch Ihre Stückzahlen, aber wissen Sie wie viele Kunden grundsätzlich schon mal nicht zu Ihnen kommen?Hier wird immer wieder über die bösen Vermittler und EU-Händler diskutiert.Doch es ist nicht mehr wie vor 30 Jahren, als der Kunde "dumm" war.Leute macht die Augen auf, das ist schlicht die Zukunft.


Nick

07.09.2015 - 18:03 Uhr

"Autokauf im Internet" ist bereits eine falsche Aussage, denn zumeist bereitet der Internetvermittler das Geschäft lediglich vor und leitet die Kundendaten dann an einen Fachhändler weiter. Das ist dann aber "Vermittlung" und nicht "Verkauf". Und die billigeren Angebote? Meist werden im Internet nur die Toprabatt beworben, diese sind jedoch bei genauerem Hinsehen nur durch wenige spezielle Berufs- oder Personengruppen zu erreichen. Die breite Masse erhält Nachlässe, die mir etwas Verhandlungsgeschick in jedem Autohaus zu erzielen wären. Am Ende bleibt doch alles wie es ist, lediglich hat der Handel einen weiteren Absatzkanal geöffnet. Damit ist für den Händler alles in Ordnung, oder?Nun, es kommt noch besser, denn auf der Strecke bleiben die Verkäufer/Verkaufsberater. Die bekommen nämlich bei den Internetgeschäften keine Provision und verlieren damit ihre Existenzgrundlage und -berechtigung. Aber wer braucht auch schon persönliche Beratung und kompetente Ansprechpartner, da erstellt der Hersteller/Händler doch ein professionelles YouTube-Video, z.B. "Unpacking Neuwagen" und der Kunde ist zufrieden ... Schöne neue Welt ...


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