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Umfrage: Deutsche freunden sich mit China-Autos an

Für preissensible Kunden interessant: Mit dem Landwind CV9 kommt im Juni ein neuer China-Export auf deutsche Straßen.
© Foto: Landwind

Zwar ist die Hemmschwelle nach wie vor hoch, doch immer mehr Autokäufer können sich vorstellen, einen Wagen "Made in China" zu kaufen. Vor allem bei der E-Mobilität wird den Anbietern aus Fernost einiges zugetraut.


Datum:
28.04.2011
2 Kommentare

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Gute Nachrichten für Landwind, Brilliance & Co.: Die Vertriebschancen von chinesischen Autos auf dem deutschen Markt sind in den vergangenen vier Jahren deutlich gestiegen. Wie aus einer Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts Puls im Auftrag des Internetmarktplatzes Gebrauchtwagen.de anlässlich der Motor Show in Shanghai hervorgeht, kann sich mittlerweile jeder vierte Autointeressent in Deutschland den Kauf eines chinesischen Fahrzeugs vorstellen.

Besonders hohes Potenzial für chinesische Autos zeigt sich laut der Untersuchung in der jungen Zielgruppe bis 30 Jahre. Hier könnten sich 28,8 Prozent der insgesamt 1.000 Befragten für einen Wagen "Made in China" erwärmen. Besonders interessiert hätten sich auch die Kunden von asiatischen Marken gezeigt (39,7 Prozent), hieß es.

Hemmschwellen bestehen bei vielen Autokäufern freilich weiterhin. Kritikpunkte sind vor allem die niedrige Verarbeitungsqualität (75 Prozent) und damit verbundene Sicherheitsbedenken (68,4 Prozent). Auch die unzureichende Infrastruktur in Form eines Händler-/Werkstattnetzes (47,2 Prozent), ein fehlendes Markenimage (41,2 Prozent) und ein unattraktives Design (31,3 Prozent) gehören der Studie zufolge zu oft genannten Kaufbarrieren. Die beiden letzten Punkte sprechen gerade bei jüngeren Käufern bis 30 Jahren gegen Autos aus chinesischer Produktion.

Beim Thema E-Mobilität bringen die Deutschen den Anbietern dagegen mehr Vertrauen entgegen. 60 Prozent trauen der chinesischen Autoindustrie die Entwicklung und Herstellung marktfähiger Elektroautos zu. Mit E-Autos biete sich chinesischen Marken die Chance, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen, kommentiert Rötger Arnold, Leiter von Gebrauchtwagen.de, das Ergebnis. "Offensichtlich glauben viele deutsche Autokäufer an die schnelle Lernfähigkeit der chinesischen Hersteller." (rp)

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KOMMENTARE


Hans Hase

29.04.2011 - 14:02 Uhr

Wir haben doch schon heute fast alles „made in china“, fängt doch schon beim Kinderspielzeug an, und geht bis in alle Bereiche des täglichen Lebens… auch Werkzeuge bis zu Maschinen jeglicher Art…. Vieles vielleicht unbewußt, ist aber so… übrigens wird vieles nach Vorgabe der Auftraggeber (Deutschland/Europa) gefertigt, eben billig, da der Verbraucher nicht bereit ist, mehr zu zahlen, oder zahlen kann… Ursache und Wirkung…. Die sogenannte Premiumklasse der Automobilhersteller lebt nicht vom Privat-Kunden (nicht selbständige Arbeitnehmer), sondern von den Gewerblichen Kunden und Freiberufler, die sich das (nicht immer) leisten können….


Ed Larvenstein

29.04.2011 - 17:57 Uhr

"...Zielgruppe bis 30 Jahre..." - ist ja auch die breite Neuwagenkäufer- Zielgruppe...


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