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Umfrage: Deutsche sind beim Autokauf unsicher

Laut einer Umfrage im Auftrag von Autoscout24 finden nur 16 Prozent der Autofahrer den Gang zum Händler überhaupt nicht beängstigend.
© Foto: Fotolia - Kzenon

Laut einer Umfrage im Auftrag von Autoscout24 finden nur 16 Prozent der Autofahrer den Gang zum Händler überhaupt nicht beängstigend. Mit der Beratung im Autohaus sind lediglich 35 Prozent absolut zufrieden.


Datum:
16.09.2014
4 Kommentare

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Die Deutschen sind beim Autokauf unsicher. Laut einer Umfrage im Auftrag von Autoscout24 finden nur 16 Prozent der Autofahrer den Gang zum Händler überhaupt nicht beängstigend. 58 Prozent fürchten hingegen, über den Tisch gezogen zu werden. 39 Prozent sorgen sich, die falsche Entscheidung zu treffen. Und fast jeder Dritte fühlt sich unwohl dabei, auf einen Schlag so viel Geld auszugeben.

Auch mit der Beratung im Autohaus sind nur 35 Prozent absolut zufrieden. 65 Prozent der Kunden übten hingegen schon Kritik an der Beratung im Autohaus. Die meisten waren beim Besuch eines Händlers schon einmal von Angebot und Preisen nicht überzeugt (24 Prozent), 17 Prozent bemängeln, ein Verkäufer habe sich zu wenig Zeit für sie genommen. An teils herablassender Behandlung störten sich 16 Prozent, 14 Prozent bekamen bereits einmal keine Probefahrt angeboten. Ebenso viele fühlten sich sogar besser informiert als der Händler.

Groß sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern laut Umfrage dabei nicht. Allerdings sind die Bedenken bei den befragten Frauen durchweg etwas weiter verbreitet als bei den Männern. Daher holen sich die meisten Unterstützung. Fast jede dritte Frau (31 Prozent) vertraut dabei auf die Meinung ihres Lebensgefährten. Die Mehrheit der Männer lässt sich bei der Auswahl hingegen von niemandem reinreden (61 Prozent), ihre Partnerin fragen dazu nur 17 Prozent.

Vorab informieren

Um die größten Unsicherheiten abzubauen, informieren sich 74 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer und 63 Prozent der Neuwagenkäufer vorab online. Laut Umfrage schätzen 81 Prozent die Möglichkeit zum Preisvergleich, 43 Prozent achten auf die Händlerbewertungen von anderen Käufern. Die große Auswahl im Netz gibt zudem 69 Prozent zusätzliche Sicherheit. (se)

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KOMMENTARE


Rolf Stirmlinger

16.09.2014 - 18:52 Uhr

"Mit der Beratung im Autohaus sind lediglich 35 Prozent absolut zufrieden." "An teils herablassender Behandlung störten sich 16 Prozent, 14 Prozent bekamen bereits einmal keine Probefahrt angeboten. Ebenso viele fühlten sich sogar besser informiert als der Händler."Wann wird mal eine Befragung bei den ganzen Verkäufern gemacht? Sicherlich kann ich viele Punkte in dem Artikel gut nachvollziehen, da ich ebenfalls im Autohandel tätig bin. Aber man muss den ganzen Verkäufern auch mal zugute halten, das es Kunden gibt, die (obwohl Sie noch gar nicht wissen was Sie wollen) 10 verschiedene Angebote haben möchten (Leasing, Finanzierung, mit und ohne Anzahlung und 3 verschiedene Laufzeiten!)- dem Verkäufer glaubt man nicht - der will einen ja über den Tisch ziehen. In Zeiten von Internetanfragen bekommt man täglich dutzende E-Mails, die schnellstens beantwortet werden sollen. Und dann? Passiert zum Großteil gar nichts mehr - der Kunde meldet sich nicht oder ist nicht mehr erreichbar - das demotiviert genauso!Oder man sagt den Testfahrt-Termin nicht ab, sondern kommt einfach gar nicht - das ist nicht nur demotivierend, sondern auchherablassend. In der Zeit hätte man auch etwas anderes machen können oder hätte den Wagen einem anderen Interessenten zur Verfügung stellen können. Ganz zu schweigen von den Kosten (Aufbereitung, Tanken, etc.)Ich will nur sagen: es gibt immer zwei Seiten der Medallie und die Verkäufer leben vom Verkaufen und manchmal liegt es vielleicht auch mehr an allgemeinen Dingen wie Anstand, Respekt und Verbindlichkeit. Der Verkäufer muss sich immer nach allen Dingen richten, die dem Kunden wichtiger sind - aber bei so viel Geld ist ein persönliches Gespräch auf Augenhöhe ja nicht zu viel verlangt.Dann klappts auch mit der Beratungsqualität.


KRW

16.09.2014 - 22:15 Uhr

Und wieder so ein Schwachsinn von einer Studie! Diesmal eine von autoscout24 zur Beratung in Autohäusern. Die ist genau so aussagekräftig wie die der Grünen zur Atomkraft. Wer bewahrt uns nur mal vor diesem Unfug?


Alexander

17.09.2014 - 09:45 Uhr

Was für eine Studie? Kollege Rolf hat es ausgezeichnet formuliert. Viele wissen gar nicht was Sie wollen, benötigen aber Leasing/Finanzierungsangebote mit unterschiedlichen laufzeiten / Anzahlungen. Und was heißt über den Tisch gezogen? Verkauft hier irgendwer ÜBER dem Listenpreis? Wer fragt bekommt, wer nicht fragt ( kommt alledings nimmer vor ) bekommt auch nix..warum auch? Bekomm ich vom Chef ohne zu fragen mehr Gehalt? Hab ich einen Kunden ÜBER den tisch gezogen, wenn ich ihm statt möglichen 15% "nur" 10 gegeben habe? Ich denke nicht. Und die Smartshopper wollen doch keine Beratung, die wollen nur den Preis. Liebe Kunden und zuküümftige Käufer: Fragt nicht über das Web die probefahrt, beratung an. Kommt vorbei, stellt euch vor und sagt ehrlich was ihr wollt. Dann erhaltete ihr auch eine Probefahrt, Demonstartion, einfach alles. NUR gebt uns die Möglichkeit euch den Wagen auch zu verkaufen. Und kommt nicht 2 Woochen später und teilt uns mit, dass ihr woanders - ohne Beratung usw. da schon alles bei mir gemacht - den Wagen 300,- günstiger erhalten habt - und ich euch nur übern Tisch ziehen wollt


Nadel8476

17.09.2014 - 13:54 Uhr

Es ist schon bezeichnend das Autoscout24 eine Umfrage über den Autohaushandel erstellt. Ist doch der Internethandel die größte Einnahmequelle dieser Firma. Jeder zweite hat das Gefühl über den Tisch gezogen zu werden. Das Internet bietet aber keine Beratung oder eine Probefahrt an. Da bekommt der Internetnutzer nur den günstigsten Preis heraus und ist dann verunsichert, ob er das für ihn richtige Fahrzeug zusammenstellt hat. Das alles bekommt man blöderweise nur im Handel. Also muss der Smartshopper dorthin und wundert sich, obwohl abzusehen ist das der Kauf über das Internet getätigt wird, dass er nicht hofiert wird. Es wird Zeit eine Beratungspauschale einzuführen, wie es in anderen Branchen schon üblich. Und dieser wird dann bei Kauf im Autohaus verrechnet.


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