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VDA: Deutsche Autos stoßen weniger CO2 aus

Bei den neu zugelassenen Pkw sind die Emissionen laut VDA im Durchschnitt um drei Prozent zurückgegangen.
© Foto: Torsten Silz/ ddp

Bei den neu zugelassenen Pkw sind die Emissionen laut Herstellerverband im Durchschnitt um drei Prozent zurückgegangen. Die Importfahrzeuge pusten hingegen 0,6 Prozent mehr in die Luft als im Vorjahr.


Datum:
02.02.2011
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Die deutschen Autobauer haben den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge 2010 abermals leicht gesenkt. Bei den neu zugelassenen Personenwagen seien die Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid im Durchschnitt um drei Prozent zum Vorjahr zurückgegangen, lautet die Bilanz des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Dagegen sei der CO2-Ausstoß bei den Importfahrzeugen um 0,6 Prozent gestiegen. Damit seien die deutschen Hersteller "bei der CO2-Minderung schneller vorangekommen" als ihrer Konkurrenten im Ausland, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann am Mittwoch.

Die Senkung sei gelungen, obwohl der Anteil neu zugelassener Autos der Mittelklasse und oberen Mittelklasse im vergangenen Jahr im Vergleich zum Krisen- und Abwrackprämienjahr 2009 deutlich gestiegen sei. Wissmann zeigte sich überzeugt davon, dass die deutschen Marken die von der Europäischen Union festgelegten CO2-Obergrenzen erfüllen werden.

Demnach müssen die in der EU zugelassenen Neuwagen über alle Hersteller hinweg den Durchschnittsgrenzwert von 130 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer 2015 voll erreichen. 2012 sollten es 65 Prozent der Neuwagen pro Autobauer sein, 2013 dann 75 Prozent und im Folgejahr 80 Prozent. "Die 65 Prozent 2012 werden wir mit Sicherheit erreichen", sagte Wissmann. Bei Überschreiten der Grenzwerte werden Geldbußen fällig.

Bei den Benzin- und Dieselfahrzeugen erwartet die Industrie laut Wissmann, den Verbrauch bis 2020 noch um 20 bis 25 Prozent senken zu können. Dazu seien aber erhebliche Investitionen nötig. Derzeit steckten die deutschen Autobauer und ihre Zulieferer rund zehn Milliarden Euro jährlich in die Entwicklung alternativer und kraftstoffsparender Antriebe. 

Industrie verfolgt "Fächerstrategie"

Welche Technik sich dabei durchsetzen werde, sei unklar. "Heute kann kein Manager, Ingenieur oder Ökologe sagen, welches Konzept am Ende das umweltfreundlichste und wirtschaftlich sinnvollste ist", sagte Wissmann. Deshalb verfolge die Industrie eine "Fächerstrategie": Neue Technologien wie Batterien für den Elektromotor oder der Wasserstoffantrieb würden weiterentwickelt und andererseits der Verbrennungsmotor optimiert. (dpa)

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