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Wachstumsstrategie: Ssangyong will auf die Überholspur

Bis 2016 will Ssangyong vier neue Modelle auf den Markt bringen. Im Bild die ansehnliche IAA-Studie XIV-1.
© Foto: Ssangyong

Mit dem indischen Hauptanteilseigner im Rücken wollen die Koreaner ihre Position auf dem internationalen Automarkt kräftig ausbauen. Bis 2016 sind vier neue Modelle geplant.


Datum:
24.11.2011
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Rund ein Jahr nach der Übernahme durch den indischen Mahindra-Konzern geht der koreanische Autobauer Ssangyong in die Offensive. Mit einer Vielzahl neuer, sparsamer Modelle will der Allradspezialist innerhalb der nächsten fünf Jahre zum "innovativsten und angesehensten Automobilhersteller Koreas" aufsteigen. Das gaben Ssangyong-Präsident Pawan Goenka und der Vorstandschef Lee Yoo-il auf der "Ssangyong Motor New Vision Declaration Ceremony 2011" bekannt.

Bis 2016 will der Konzern seine bestehende Flotte um vier Modelle erweitern. Auf der Agenda des Fünf-Jahres-Plans stehen zudem fünf Facelift-Versionen sowie Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Bis 2013 sollen damit die weltweiten Absatzzahlen auf 160.000 Einheiten im Jahr steigen, drei Jahre später sollen 300.000 Fahrzeuge verkauft werden. "Die Ziele, die wir uns gesetzt haben, mögen anspruchsvoll sein. Doch ich bin mir sicher, dass wir sie erreichen werden", sagte Lee Yoo-il.

Mit dem neuen Hauptanteilseigner will Ssangyong zudem in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktentwicklung und Vertrieb enger zusammenarbeiten. Geplant sei auch, die Konstruktions- und Produktionskosten zu senken und die Konzernstrukturen zu straffen. Dies soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit steigern. "Ssangyong macht mit dieser Vision einen großen Schritt auf dem Weg, seine rechtmäßige Position als Key Player in der globalen Automobilbranche zurückzuerobern", betonte Goenka.

Rekord bei Überseeverkäufen im Visier

Zum Erreichen der gesteckten Ziele setzt Ssangyong vor allem auf das Exportgeschäft. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen ein neues Rekordergebnis bei den Überseeverkäufen. Angestrebt werden 75.000 exportierte Fahrzeuge – das würde den bisherigen Bestwert aus dem Jahr 2005 um rund 10.000 Einheiten übertreffen.

Auch beim deutschen Importeur herrscht Zuversicht: "Mit den Facelifts und den neuen Modellen in den kommenden Jahren werden wir überzeugen", unterstrich Ulrich Mehling, Chef der zu Jahresbeginn gestarteten Ssangyong Motors Deutschland GmbH. Schon heute könne der Hersteller mit dem Korando im boomenden Crossover-Segment ein hochwertiges und bezahlbares Angebot machen. In Deutschland verkauft SsangYong neben dem Korando auch die Modelle Rexton und Rodius. Ein Pickup ist für das Frühjahr angekündigt

Von Januar bis Oktober 2011 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt 248 Ssangyong-Geländewagen zugelassen – 202 Anmeldungen entfielen auf den Korando. Im kommenden Jahr soll der Absatz auf 1.500 Fahrzeuge hochschnellen. (rp)

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