ZDK-Markenverbände: Wichtige Weichenstellung für neue Geschäftsmodelle

11.02.2009 12:35 Uhr

Die ZDK-Markenverbände haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen zur Durchsetzung von neuen Geschäftsmodellen geeinigt. Ein Arbeitskreis soll nun Details erarbeiten.

Am Mittwoch verständigte sich die Fachgruppe Markenverbände im ZDK, ehemals Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen, auf ein gemeinsames Vorgehen zur Durchsetzung neuer Geschäftsmodelle. "Das ist eine wichtige Weichenstellung", resümierte der Vorsitzende Ulrich Fromme in Bad Neuenahr. Erstmals sei es gelungen, dass alle Marken in dieser Frage an einem Strang ziehen. Alle Anwesenden seien sich darüber einig gewesen, dass die Zusammenarbeit mit den Herstellern neu definiert werden müsse. Dafür verabschiedeten die Markenverbände Eckpunkte und Gestaltungsprinzipien. Ein Arbeitskreis soll nun Details ausarbeiten, die die einzelnen Markenverbände dann mit ihren jeweiligen Herstellern und Importeuren besprechen werden. Fromme erwartet, dass es noch eineinhalb bis zwei Jahre dauern wird, bis neue Geschäftsmodelle in den einzelnen Fabrikaten zum Tragen kommen: "Hoffentlich spüren wir aber schon schneller Veränderungen." Der ZDK-Vizepräsident zeigte sich davon überzeugt, dass es auch im Interesse der Hersteller sei, in der Zusammenarbeit mit den Händlern schnell Veränderungen herbeizuführen: "Derjenige Hersteller oder Importeur, der die motiviertesten, gesündesten und stärksten Händler hat, wird im Markt die größten Erfolge haben." Allen Beteiligten sei klar, dass die derzeitigen Erfolge durch die Umweltprämie nur eine Sonderkonjunktur darstellen, mit der die seit langem vorhandenen strukturellen Probleme nicht gelöst werden können. Deshalb müsse Vorsorge für die Zeit danach getroffen werden. (dp)

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KOMMENTARE

Thorsten Podlech

11.02.2009 - 18:49 Uhr

Sehr geehrte Leser, liebe Autohaus Redaktion, vor zwei Wochen auf der NADA in NewOrleans wurde mir wieder deutlich, wie ein Zusammenhalt der Autohändler aussieht. Das war mein 6. Besuch aauf dem amerikanischen Händlertreffen und es war so gut wie eh und je. Die USA haben in etwa so viele Autohändler wie wir in Deutschland. Alle Händlerverbände treffen sich zur Jahreshauptversammlung im Rahmen der NADA, da viele natürlich mehrere Marken vertreten. Als Gastredner waren da: ex. Präsident Bush Senior und Bill Clinton. Da fällt Allan Mulally als Ford CEO fast gar nicht mehr auf. Die deutschen Autohändler in Form des ZDK müssten sich ENDLICH zu einer gemeinsamen jährlichen Wochenendveranstaltung durchringen. Das kann so aussehen: 1) Im Rahmen der Automechanika, 14. bis 19. September 2010 2) Die Autohaus Akademie veranstaltet am Wochenende Kompakt-Seminare(90 Minuten, über die Eintrittsgebühr von 250 Euro bezahlt) 3) Hersteller-Veranstaltungen finden statt am Samstag & Sonntag statt 4) Samstag & Sonntag treten auch wichtige Redner wie Zetsche & Wirtschaftsminister Guttenberg auf. 5) Die Automechanika bietet ja eh schon alles für Autohäuser auf den Messeständen wie Architekten, Software Anbieter, Werkzeuge, Hersteller Das kann doch nicht so schwer sein. Und falls doch hier mein Aufruf an den Autohaus-Verlag: organisiert Ihr das doch einfach falls es der ZDK nicht schafft die Händlerverbandstreffen und Hersteller-Händler-Treffen unter einen Hut zu bekommen. Schöne Grüße Thorsten Podlech


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