Die Zahl der Arbeitsplätze im deutschen Kfz-Gewerbe wird sich 2009 nach Verbandsangaben voraussichtlich stark verringern. "Wir erwarten, dass in diesem Jahr bei den Autohändlern und Werkstätten rund 30.000 Jobs verloren gehen werden", sagte der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Robert Rademacher, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag). Er rechne auch mit einem weiteren Absatzeinbruch. Die Zahl der verkauften Neuwagen werde sich 2009 von knapp 3,1 Millionen auf nur noch 2,8 Millionen verringern. Der Verbandspräsident ist damit pessimistischer als der Verband der Automobilindustrie (VDA), der von 2,9 Millionen Neuzulassungen ausgeht. Im ZDK sind aktuell rund 40.000 Händler und Werkstätten organisiert, die insgesamt 470.000 Mitarbeiter beschäftigen. (dpa)
ZDK: Zehntausende Jobs in Gefahr
Verbandspräsident Robert Rademacher erwartet, dass in diesem Jahr bei Autohändlern und Werkstätten rund 30.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Auch der Neuwagenmarkt werde weiter schrumpfen.