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Kommentare () Kommentare (0) 18.09.2014

AUTOHAUS-Branchenshow

iPad statt Klemmbrett

AUTOHAUS-Branchenshow
iPad statt Klemmbrett
Experten: Digitale Dialogannahme bindet Kunden in den Service-Prozess mit ein.
© Foto: AUTOHAUS
Zum Themenspecial Automechanika

Immer mehr Werkstätten setzen auf die digitale Dialogannahme. Auf der Automechanika diskutierten Branchenexperten den Einsatz von Tablet-PC im Annahmepozess.

"Die digitale Dialogannahme spart Zeit und bringt eine enorme Transparenz in den Annahmeprozess." Das sagte Robert Battenstein, Geschäftsführer des Incadea Deutschland, am Mittwoch im Rahmen der AUTOHAUS Branchenshow auf Automechanika. Gemeinsam mit API hat der Softwaredienstleister eine Lösung für die digitale Dialogannahme entwickelt, die immer größere Verbreitung in Autohäusern findet.

"Die Einbindung des Kunden in den Serviceprozess ist das Revolutionäre bei der digitalen Dialogannahme", so Battenstein weiter. "Der Kunde nimmt aktiv teil bei der Annahme und ist dabei, während der Serviceberater die Dokumentation am Fahrzeug macht und hat somit die Transparenz, welche Arbeiten am Fahrzeug anstehen." Diese Ansicht teilte auch Karlheinz-Stamm, After Sales Leiter im Porsche Zentrum Frankfurt: "Nicht nur der Serviceberater, sondern die gesamte Servicemannschaft profitiert von der Entlastung, die mit dem Wegfall des Klemmbretts und der Einführung des iPads in der Werkstatt einhergeht,", betonte Stamm. Selbst die sog.enannten "Schlüsselwerferkunden" könnten im Detail über die festgestellten Fahrzeugmängel informiert werden, da es möglich ist, vom iPad aus eine Dokumentation der Annahme per Email an den Kunden zu verschicken.

Zusätzliche Erträge möglich

Andreas Schmidt, Direktor Service Mazda Deutschland, erklärte, dass die digitale Dialogannahme mittlerweile bei 240 Autohäusern der Marke zum Einsatz komme und wie das Dealer-Management-System "Macs" eine Eigenentwicklung sei. "Insgesamt konnten unsere Partner rund 40 Prozent mehr Verschleißteile verkaufen", betonte Schmidt. Laut Stamm sei auch die Bearbeitung der offenen Befunde nun wesentlich einfacher. "Auf die digitale Dialogannahme will ich auf keinen Fall mehr verzichten."

Die Diskussionsteilnehmer teilten die Erfahrung, dass die Akzeptanz der digitalen Dialogannahme unter den Serviceberatern von Beginn an sehr gut war. Stamm: "Der Schulungsaufwand fiel gering aus und dauerte maximal drei Stunden." Besonders schätzen die Werkstattprofis, dass sich in dem Annahmeprozess mit Hilfe der Dokumentation über das iPad Zeit sparen lasse.

Letztlich sei die digitale Dialogannahme ein Trend, der vom Kunden komme, so Incadea-Chef Battenstein. "Der Kunde ist die Nutzung von Smartphones und Tablets im Alltag gewohnt. Eine entsprechende Lösung nun im Annahmeprozess einzusetzen, das ist die logische Konsequenz." (ok)

Alle Highlights der Diskussionsrunde anlässlich der AUTOHAUS Branchenshow sehen Sie im Videobeitrag!

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