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AUTOHAUS pulsSchlag: Der lange Weg zum Elektroauto

AUTOHAUS pulsSchlag
Der lange Weg zum Elektroauto
E-Mobilität: Die meisten Autohändler wollen zunächst abwarten.
© Foto: Renault

Die deutschen Autohändler geben sich beim Thema E-Mobility noch zurückhaltend und teilen die allgemeine Euphorie nicht. Gleichzeitig wollen sie die Chancen des Megatrends nicht ungenützt lassen.

Das Elektroauto wird von vielen Fachleuten und Politikern als eine wichtige Alternative zum Verbrennungsmotor bewertet. Die E-Mobiltät hat vor allem im vergangenen Jahr die breite Öffentlichkeit beschäftigt. Inzwischen ist es um die Stromer ruhiger geworden. Anlässlich der gestern zu Ende gegangenen Automesse in Detroit spielte das Thema bereits wieder eine untergeordnete Rolle. Man wird sehen, in welcher Form sich der Genfer Autosalon mit der neuen Technik beschäftigt.

Ihre Feuerprobe hat die neue Antriebstechnik noch nicht bestanden. Derzeit werden von den bekannten Autobauern nur der i-Miev von Mitsubishi zum Kauf für 34.990 Euro und sein Badge, der Citroën C-Zero, für 35.165 Euro angeboten. Bei Peugeot (iOn, ebenfalls Misubishi-Basis) gibt es derzeit nur die Vorbestellung. Renault, Nissan und Opel wollen in diesem Jahr nachziehen. Darüber hinaus gibt es allerdings noch eine Reihe von kleineren Anbietern, die bereits länger auf dem Markt sind.

Der deutsche Autohandel ist beim Thema E-Mobility eher zurückhaltend und teilt die allgemeine Euphorie nicht. Nur elf Prozent fühlen sich laut aktuellem AUTOHAUS pulsSchlag gut informiert. 48 Prozent sprechen davon, dass sie sich ein solides Grundwissen angeeignet haben. Mit dem E-Mobil werden in erster Linie die hohen Anschaffungskosten verbunden. Klar, dass die Händler als Verkäufer zunächst auf den Preis schauen müssen. An zweiter Stelle folgen Zukunft, Umweltschutz und Innovation.

Megatrend bietet Marktchancen

Immerhin sind 37 Prozent auch der Meinung, dass sich damit neue Ertragspotenziale erschließen lassen. Auch die Marktchancen werden von 31 Prozent als sehr gut bzw. gut angesehen. Ein Drittel will den Trend unbedingt nutzen und sich schnellstmöglich mit Vorführwagen ausstatten. Die Hälfte wartet zunächst ab. Nur elf Prozent haben in den vergangenen drei Monaten eine gestiegene Nachfrage nach Strommodellen registriert. Aufgrund des schmalen Angebots kann man derzeit wohl nicht mehr erwarten. Mit 82 Prozent ist die Bereitschaft, ein E-Auto als Werkstattersatzwagen anzubieten, dagegen ziemlich hoch.

Weitere Informationen: http://www.autohaus.de/pulsschlag. Ein Probeexemplar der monatlichen Händlerbefragung können Sie HIER kostenlos bestellen.

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