Daimler und Audi haben im Juli trotz Finanzkrise und hoher Ölpreise bei ihren Pkw-Verkäufen leicht zugelegt. Der Stuttgarter Konzern lieferte nach eigenen Angaben 105.100 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach aus und damit 1,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei Audi stieg die Zahl der verkauften Autos im Berichtsmonat weltweit um 2,5 Prozent auf 83.200 Fahrzeuge. Beide Autobauer profitierten dabei von einer regen Nachfrage in Asien. Wachstumstreiber waren laut Daimler die Märkte in den USA sowie der Region Asien/Pazifik, in denen die Verkaufszahlen zweistellig zulegten. In Deutschland gab es einen Zuwachs um knapp ein Prozent auf 27.900 Wagen im Juli und um knapp fünf Prozent auf 196.600 Fahrzeuge seit Anfang des Jahres. Weltweit erhöhte sich der Absatz zwischen Januar und Juli um mehr als sieben Prozent auf 773.200 Wagen. Während die Entwicklung der gesamten Pkw-Flotte positiv war, gab es einen leichten Dämpfer für die Kernmarke Mercedes-Benz: Im Juli wurde ein Rückgang von etwas mehr als einem Prozent auf 92.700 Wagen verbucht. Verantwortlich für die Abwärtsentwicklung seien zweistellige Rückgänge in Spanien, Italien und Großbritannien gewesen, erklärte eine Sprecherin. Seit Jahresbeginn stiegen dagegen die Verkäufe der Marke um 3,4 Prozent auf 691.900 Fahrzeuge. Der Kleinwagen Smart legte im Juli deutlich um über 25 Prozent auf 12.400 Fahrzeuge zu. Kumuliert beträgt das Plus sogar 57 Prozent auf 81.300 Wagen.
Absatz: Daimler und Audi legen im Juli leicht zu
Die beiden deutschen Premium-Autobauer haben im Juli der lahmen Autokonjunktur getrotzt und bei den Pkw-Verkäufen ein kleines Plus ausgewiesen. Sie profitierten dabei jeweils von einer regen Nachfrage in Asien.