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Absatzflaute: Opel streicht Nachtschicht in Eisenach

Zu wenig Aufträge: Opel streicht Nachtschicht in Eisenach.
© Foto: Jens-Ulrich Koch/dapd

Als Reaktion auf die anhaltende Absatzflaute will der Autobauer die komplette Nachtschicht in seinem Werk in Eisenach aussetzen. Ziel ist es, die 1.600 Arbeitsplätze in dem Thüringer Werk zu sichern.


Datum:
18.09.2012
4 Kommentare

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Als Reaktion auf die anhaltende Absatzflaute will der Autobauer Opel die komplette Nachtschicht in seinem Werk in Eisenach aussetzen. "Ja, es laufen darüber Gespräche mit dem Betriebsrat", sagte ein Sprecher der Adam Opel AG am Dienstag in Rüsselsheim und bestätigte einen Bericht von MDR Thüringen. Ziel sei es, die 1.600 Arbeitsplätze in dem Thüringer Werk zu sichern.

Zusammen mit dem neuen Stadtauto Adam, das ab Januar bei den Händlern stehen soll, könne eine gute Auslastung zumindest im Zwei-Schicht-Betrieb gesichert werden. Wegen deutlich gesunkener Bestellungen für den in Eisenach gebauten Kleinwagen Corsa war die Nachtschicht in dem Thüringer Werk bereits seit Frühjahr auf vier Tage pro Woche reduziert worden. Wann und für wie lange die Schichten nachts ganz eingestellt werden, sei noch nicht entschieden. Ein Ergebnis der Gespräche werde erst in den nächsten Wochen erwartet.

Das vor 20 Jahren eröffnete Opel-Werk in Eisenach gehört zu den großen Industrie-Arbeitgebern in Thüringen. Ursprünglich war erwartet worden, dass mit dem Adam als zweites Modell neben dem dreitürigen Corsa die Auslastung der Eisenacher Autofabrik wieder deutlich verbessert werden kann. Eisenach sei mit seinen Arbeitszeitmodellen flexibel genug, um den Übergang zum Zwei-Schicht-Betriebe zu ermöglichen, sagte der Opel-Sprecher. "Das Werk gibt das her."

Opel hatte Anfang September an mehreren Standorten, neben Eisenach auch Rüsselsheim und Kaiserslautern, die Produktion gedrosselt und dem gesunkenen Absatz angepasst. In den Werker gelten unterschiedliche Regelungen. Bei den eingebrochenen Aufträgen aus Südeuropa gebe es "keine Besserungstendenz", hieß es bei Opel. (dpa)

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KOMMENTARE


Thorsten Pötschke

18.09.2012 - 18:24 Uhr

Also habt ihr wirklich nix anderes zu tun, als nur Negatives über Opel zu schreiben??? Langsam kommt mir hier das Ko..en. Schreibt lieber, dass laut GTÜ-Gebrauchtwagenreport 2013 der Opel Insignia auf Platz 1 in der Mittelklasse steht. Und das noch vor dem BMW 3-er. Das wäre doch mal eine Schlagzeile. Aber nein, wird schon wieder zum fünften Male das Thema Kurzarbeit durchgekaut. Bravo. Also bei der Berichtserstattung kann ich mir in Zukunft den Besuch dieser Seite sparen.


Dieter M. Hölzel

19.09.2012 - 10:08 Uhr

Trotzdem sollten wir stets wachsam diese " Berichterstattung " verfol- gen, wenn gewisse Journalisten negative Stimmung gegen OPEL, somit auch gegen die gesamte Belegschaft, verbreiten. Ich finde es als eine S A U E R E I und glaube das da System dahinter steckt, gesteuert von bestimmten Interessengruppen. Nur machen die sich lächerlich und merken noch nicht mal wie verblödet das alles ist. Aber auch in der Politik findet man das zunehmend, dass die Presse einseitig und völlig unzutreffend berichtet und miserabel recherchiert. Was soll man aber auch von solchen Medien erwarten, wenn Gesindel die Schlagzeilen zieren, Fäkaliensprache der " Information " dienen soll. Von daher halte ich auch Ihren Kommentar, Herr Pötschke, für sehr ge- eignet, die Dinge gerade zu rücken die der Wahr- und Klarheit dienen.


Holger Rein

19.09.2012 - 10:17 Uhr

Der ADAC meldet gerade: Rüsselsheim (Stammsitz der Adam Opel AG)ist mit eine der teuersten Städte zum Tanken in Deutschland. Das ist doch auch mal eine schöne Negativnachricht (jetzt wo sich die Redaktion auf Opel eingeschossen hat, sollte nichts unversucht bleiben soviel Negativnachrichten zu generieren wie nur möglich) Grüsse von einem immer noch interessierten Opel Anhänger. Ihr Holger Rein


Dieter M. Hölzel

19.09.2012 - 11:53 Uhr

Gerade der ADAC hat sich in Sachen Spritabzocke n i c h t mit Sorge um seine Mitglieder gekümmert, sondern " bejammert " diesen Zustand nur und die Mitglieder zahlen. Es ist aber zu vermuten, dass die Ver- bindungen zur Politik eng verzahnt sind, von daher wird der ADAC nicht zu einem Spritstreik aufrufen. Sehr geehrter Herr Rein, lassen Sie sich nicht auf das Gesappere von Dummschwätzern ein, deren sehr zweifelhaftes Tun längst durchschaut ist. OPEL baut hervorragende Autos, die auch noch gut aussehen, das ist halt so manchen Wettbewerbern ein Dorn im Auge, aber die merken nicht, welch´ dickes Brett sie vor der Stirn haben. Jeder soll sich um seine Angelegenheiten kümmern, die Konkurrenz aber in den Dreck ziehen zu wollen, wie dies mit OPEL geschieht, dieser " Schuss " wird nach hinten los gehen. In diesem Sinne, danke für Ihren aufrichtigen Kommentar !


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