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Absatzzahlen: GM Europe steht auf der Bremse

Europäisches Erfolgsmodell: Der Opel Insignia kam im ersten Halbjahr auf 86.350 Zulassungen.
© Foto: Opel

Der Absatz der bisherigen Europasparte von GM ist im zweiten Quartal um ein Fünftel eingebrochen. Nur auf Märkten mit staatlichen Anreizprogrammen steuerten die wichtigsten Marken Opel und Chevrolet ins Plus.


Datum:
09.07.2009
2 Kommentare

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Der Absatz der bisherigen europäischen Tochter des US-Autokonzerns General Motors (GM) ist im zweiten Quartal um ein Fünftel eingebrochen. Wegen der schweren Wirtschaftskrise seien von April bis Juni nur 471.823 Autos der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet und Co. verkauft, teilte GM Europe am Donnerstag in Zürich mit. Das entspreche einem Minus von 20 Prozent – bei einem Marktrückgang um 18 Prozent. Der Marktanteil des Autobauers lag in Europa bei 9,2 Prozent. In Deutschland allerdings profitierte Opel kräftig von der Abwrackprämie: Der Absatz stieg um 45 Prozent (wir berichteten). Europaweit wurden im zweiten Quartal 347 330 Autos von Opel und der Schwestermarke Vauxhall verkauft. Das zweite Quartal war für Opel das beste Quartal seit 2000. Chevrolet legte zwischen April und Juni vor allem in Deutschland (plus 43 Prozent), Frankreich (plus 102 Prozent) und der Türkei (plus 120 Prozent) zu. Insgesamt wurden 115.526 Autos der Marke in Europa abgesetzt. Im ersten Halbjahr verkaufte GM Europe 878.641 Autos und erreichte damit einen Marktanteil von 9,1 Prozent. In Deutschland stieg der Opel-Absatz in den ersten sechs Monaten um 27 Prozent, der von Chevrolet um 41 Prozent. Besonders gut verkauften sich demnach die Modelle Corsa und Insignia. Das Mittelklasse-Modell kam seit Jahresbeginn auf 86.350 Zulassungen. In einigen Märkten sei die Talsohle erreicht, erklärte der Vizepräsident von GM Europe, Brent Dewar. Allerdings werde es wahrscheinlich noch einige Jahre dauern, bis der Markt das Niveau von 2007 wieder erreiche. (dpa)

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KOMMENTARE


Woli

11.07.2009 - 11:31 Uhr

Wieso soll eigentlich eine Firma wie Opel bzw.GM Europe durch Steuergelder am Leben gehalten werden, die 20% Absatzminus fährt und pro Tag € 2,8 Mio.in den Sand setzt? Die anderen Hersteller haben doch auch Rückgänge und schreien nicht permanent nach Staatshilfe.So traurig es auch für die Mitarbeiter ist,aber das böse Erwachen kommt irgendwann ( siehe Holzmann) Wenn die Wahl im September vorbei ist, werden sowieso andere Maßstäbe angelegt!


Autoschlumpf

13.07.2009 - 12:25 Uhr

Im sozialistischen Sinne der Planwirtschaft ist das doch korrekt, Hauptsache, sie erfüllen ihr Plansoll und bauen genug Autos (auf Halde)! Dann kann doch der dofe Steuerzahler, der seit rot-grün (und auch von schwarz-rot) geschröpft wird, wie nie zuvor, ruhig noch einen Shceffel drauflegen... nur, damit die Chinesen im Nachgang auch die Technologien in ausgereifter Form übernehmen können. Ich find das wichtig! Wäre doch blamabel für unsere deutsche Industrie, wenn China hinterher die Malässen mit nicht funktionierenden Rekuperatoren oder aktiven Fahrwerken hätte... Ach ja: "Ironie aus!"


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