Allianz: Chrysler trifft Rahmenabkommen mit Fiat

31.03.2009 10:08 Uhr
Chrysler und Fiat haben ihren Willen zu einer Partnerschaft bekräftigt.

Die beiden Autobauer haben sich auf grundsätzliche Bedingungen ihrer künftigen Partnerschaft geeinigt. Fiat-Chef Sergio dankte US-Präsident Obama für dessen Förderung des Zusammenschlusses.

Chrysler hat sich mit dem italienischen Fiat-Konzern auf die Rahmenbedingungen für die angestrebte Allianz geeinigt. Die Vereinbarung habe die Unterstützung des US-Finanzministeriums, teilte Chrysler am Montag am Sitz in Auburn Hills (Michigan) mit. Das endgültige Abkommen stehe aber noch aus, stellte der US-Hersteller später klar. US-Präsident Barack Obama hatte zuvor weitere Unterstützung für Chrysler ausdrücklich von einer Partnerschaft mit Fiat abhängig gemacht, der Hersteller sei alleine nicht überlebensfähig (wir berichteten). Fiat-Chef Sergio bekräftigte den Willen zur Partnerschaft. "Ich danke Präsident Obama für seine Wertschätzung und seine Förderung des Zusammenschlusses von Chrysler und Fiat", sagte er laut einer Mitteilung. Die Allianz werde Chrysler helfen, sich finanziell zu erholen, und dazu beitragen, Arbeitsplätze in den USA zu sichern. "Wir sind überzeugt, dass die ökologische Technologie und die Palette an Automobilen mittlerer bis kleiner Größe des Fiat- Konzerns bei dem Wiederaufbau einer Vertrauensbeziehung zwischen Chrysler und den amerikanischen Konsumenten eine große Rolle spielen werden." Die Allianz werde Chrysler helfen, sich finanziell zu erholen und werde zudem dazu beitragen, Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten zu sichern, sagte Marchionne. Der deutsche Daimler-Konzern hält an der früheren Tochter Chrysler noch knapp 20 Prozent. Die Mehrheit hatte Daimler bereits 2007 an den US-Finanzinvestor Cerberus verkauft. Daimler will seinen Anteil so schnell wie möglich loswerden. Der Einstieg von Fiat soll Chrysler mit dringend benötigten kleinen Modellen und spritsparenden Technologien versorgen. Die Italiener erhoffen sich umgekehrt Zugang zum US-Markt. Laut Medien sollen sie zunächst mit 20 Prozent statt wie ursprünglich geplant 35 Prozent an Bord gehen. Darauf hätten sich die Hersteller und das US-Finanzministerium geeinigt. (dpa)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.