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August-Zahlen: US-Abwrackprämie schiebt VW und Ford an

Volkswagen of America erzielte im August ein Plus von 11,4 Prozent auf 24.823 Wagen.
© Foto: VW

Das "Cash for Clunkers"-Programm kam im August vor allem Herstellern kleinerer Autos zugute. Insgesamt soll der amerikanische Markt auf mehr als 1,26 Millionen Fahrzeuge gewachsen sein.


Datum:
02.09.2009
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Der schwer gebeutelte amerikanische Automarkt hat im August von der US-Abwrackprämie profitiert. Allerdings kam die Prämie wie in Deutschland vor allem Herstellern kleinerer Autos zugute. Zudem muss sich die Branche in den USA von September an wieder auf schwere Zeiten einstellen: Die Abwrackprämie "Cash for Clunkers" (Bares für Rostlauben) ist vor gut einer Woche ausgelaufen. Insgesamt wuchs der Markt laut Experten auf mehr als 1,26 Millionen Autos – ein Prozent mehr als vor einem Jahr. Es sei das erste Plus im Jahresvergleich seit Herbst 2007. Von den deutschen Herstellern profitierte im August vor allem Volkswagen von der Prämie zwischen 3.500 und 4.500 Dollar. Unter den amerikanischen Autobauern schaffte Ford ein beachtliches Plus von 17 Prozent im Jahresvergleich. Einen Höhenflug erlebte jedoch der koreanische Hersteller Hyundai, dessen Absatz um 47 Prozent auf knapp 60.500 Fahrzeuge hochschoss. VW erzielte in dem für das Unternehmen seit Jahren schwierigen Markt ein Plus von 11,4 Prozent auf 24.823 Wagen. Zu verdanken hat Volkswagen dies vor allem seinem wichtigsten US-Modell Jetta mit einem Zuwachs von 15 Prozent. Aber auch der kleine Geländewagen Tiguan, der Van Routan und der Passat CC verkauften sich ordentlich. Die VW-Tochter Audi verbuchte ein Plus von 26 Prozent auf 8.057 Fahrzeuge. Im Jahresvergleich legte vor allem der A4 zu. Toyota kam im August auf einen Zuwachs von 6,4 Prozent auf knapp 225.100 Fahrzeuge. Dabei wurden die Japaner noch von dem schleppenden Absatz der Luxusmarke Lexus gebremst – bei der Kernmarke Toyota stiegen die Verkäufe um fast elf Prozent auf fast 202.200 Autos. Honda rückte um knapp zehn Prozent auf mehr als 161.400 abgesetzte Fahrzeuge vor. Ford verkauft mehr Pick-ups Bei Ford schaffte das Kompakt-Modell Focus ein Absatzplus von 56 Prozent auf mehr als 25.500 Wagen. Allerdings stieg auch der Absatz der schweren Pick-Ups der F-Serie um 12,8 Prozent auf 45.590 Fahrzeuge – ein Zeichen dafür, dass die Amerikaner immer noch auch für Spritfresser zu begeistern sind. Die Baureihe allein machte ein Viertel des Ford-Absatzes aus. Insgesamt verkaufte der Konzern zusammen mit den Marken Lincoln, Mercury und Volvo gut 182.000 Fahrzeuge.

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