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Ausblick: Mahle stellt sich auf Abschwung ein

Mahle-Chef Junker: "Keine Anzeichen für Belebung"
© Foto: Mahle

Im ersten Halbjahr steigerte der Autozulieferer seinen Umsatz noch kräftig. Doch die Stuttgarter erwarten länger anhaltende Einbrüche – vor allem in Westeuropa und Südamerika.


Datum:
03.09.2012
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Der Autozulieferer Mahle blickt skeptisch auf die kommenden Monate. Es zeichne sich bereits ein spürbarer Rückgang bei der weltweiten Produktion von Autos und leichten Nutzfahrzeugen ab, sagte Unternehmenschef Heinz Junker am Montag in Stuttgart. Vor allem in Westeuropa und Südamerika seien länger anhaltende Einbrüche zu erwarten. "Wir sehen auch für 2013 keine Anzeichen für eine Belebung", betonte Junker.

Mahle macht knapp die Hälfte seines Geschäfts in Europa und etwa zwölf Prozent in Südamerika. Auf die Wachstumsregion Asien/Pazifik entfallen etwa 20 Prozent - das Ziel ist ein Drittel. Der für seine Motorkolben bekannte Zulieferer steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr des laufenden Jahres auf 3,2 Milliarden Euro, ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,8 Prozent. In Europa lag der Zuwachs bei 2,5 Prozent.

Zum Gewinn machte das Unternehmen keine genauen Angaben. Junker sprach aber davon, dass das Ziel von sieben Prozent operativer Umsatzrendite - also die Marge vor Zinsen und Steuern - nicht verpasst worden sei. Das entspricht etwa 225 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr hält Mahle ein Plus bei den Erlösen von rund sechs Prozent für realistisch, was etwa 6,3 Milliarden Euro wären.

Sorgen bereitet Mahle weiterhin die verzögerte Übernahme des Kühlerspezialisten Behr, gegen den wegen angeblicher Wettbewerbsverzerrung Ermittlungen laufen. Wann Behr bei Mahle voll integriert werden kann, stehe daher noch nicht fest, hieß es. Mahle selbst sei von den Prüfungen der Wettbewerbshüter nicht betroffen.

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